10. August 2007
Von Anne Fünfstück
Stetig wechselndes Wetter gilt als Stressor, der im schlimmsten Fall zu Krankheitssymptomen wie Fieber und Gliederschmerzen führen kann. Ein Drittel der Menschen kennt die wetterbedingten Beschwerden und besonders Frauen leiden unter den ständigen Schwankungen des Klimas.
Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen und wechselnde Launen – das alles sind nur wenige der Beschwerden, die wetterfühlige Menschen immer wieder ereilen. Doch auch bei manchen Tieren und Pflanzen muss man unangenehme Entwicklungen beobachten, wenn das Wetter mal wieder verrückt spielt. Somit reagiert jeder Organismus durch die Veränderungen von Allgemeinbefinden, Laune und Kondition auf die Witterungserscheinungen.
Abhängig vom Blutdruck, kann es bei Wetterfühligen zu Schwächeerscheinungen oder Herzrasen kommen. Da der Körper sich selbstständig klimatisiert und an seine Umgebung anpasst, kann es bei häufig aufeinanderfolgenden Temperaturänderungen zu Kreislaufproblemen kommen. Wenn es draußen sehr warm ist, verengt der Körper die Blutgefäße um seine eigene Temperatur bei 37°C zu halten und erweitert sie bei Kälte, da er dann mehr Kraft und Energie braucht um die Körperwärme aufrecht zu erhalten. Ein ständiges Auf und Ab der Temperaturen, fordert den Organismus sich schnell und temperaturabhängig immer wieder neu zu regulieren. Diese permanente Umstellung führt dann zu Kreislaufzusammenbrüchen, körperlicher und geistiger Schwäche oder zu Nervosität und zu hohem Blutdruck.
Bei vielen Menschen äußern sich die Witterungsschwankungen durch schlechte Laune, Reizbarkeit oder sogar Aggressivität. Hierzu bewies eine Studie, dass die Zahl der Strafhandlungen, Verkehrsunfälle oder Übergriffe, in einer Zeit der Klimaschwankungen ansteigen. Leider wird die Wetterfühligkeit nicht als beeinträchtigende Krankheit angesehen. Aus diesem Grund wird von den Betroffenen erwartet, ihren alltäglichen Aufgaben unverändert nachzugehen und die Beschwerden zu unterdrücken.
Neben verschiedenen Naturheilmitteln und Therapien, können sich die Leidtragenden oft nur selbst helfen. Viel Bewegung an der frischen Luft, regelmäßige sportliche Betätigungen sowie wechselwarmes Duschen und wöchentliche Saunagänge, können Ihr Leid etwas lindern. Der Körper muss den verschiedenen Temperaturen und Witterungen so oft es geht bewusst ausgesetzt werden. Dadurch lernt der Organismus sich an die schnellen Wetterumbrüche anzupassen und stellt sich diesen gestärkt entgegen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
02.04.12 | |
![]() | WETTERFüHLIGKEIT |
20.03.12 | |
![]() | WETTERFüHLIGKEIT |
![]() | WETTERFüHLIGKEIT |
13.03.12 | |
![]() | WETTERFüHLIGKEIT |
27.02.12 | |
![]() | WETTERFüHLIGKEIT |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Wetterfühligkeit Forum

