Wachkoma

Das apallische Syndrom zeichnet sich durch einen vollständigen Verlust des Bewusstseins aus

Beim Wachkoma handelt es sich um eine starke Bewusstseinsstörung des Patienten, die durch eine schwere Schädigung des Gehirns entsteht. Die Funktionen des Großhirns kommen zum Erliegen, aber die lebensnotwendigen Körperfunktionen bleiben bestehen.

Nahaufnahme Hand am Tropf im Krankenhausbett
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Das Apallische Syndrom, auch Wachkoma genannt, beschreibt den Zustand zwischen Koma und bewusstem Wachsein.

Merkmale

  • Die Augen sind geöffnet,

aber die äußere Welt bleibt verschlossen.

  • Der Patient kann nicht essen,
  • nicht trinken und
  • kaum bis gar nicht kommunizieren.

Er reagiert zwar auf verschiedene Reize, doch der Ausfall der Großhirnfunktion hat das Bewusstsein in einen tiefen Schlaf versetzt.

Trotz des Ausfalls des Bewusstseins ist

das heißt die Atmung, der Kreislauf und die Verdauung bleiben bestehen. Auch der Schlaf-Wach-Rhythmus ist nicht gestört und wird weiterhin ausgeführt. Weiterhin bestehen

Ursachen

Ursachen für diesen Zustand können

  • ein Unfall mit schweren Gehirnverletzungen sein oder
  • ein Herz-Kreislauf-Stillstand

und die dadurch entstandene Unterversorgung mit Sauerstoff. Aber auch Krankheiten wie

können der Grund sein.

Statistisch gesehen haben ungefähr 50 Prozent der Wachkoma-Patienten die Chance, wieder ganz zu erwachen. Jedoch sinkt die Chance, je länger diese Phase andauert. Doch auch nach dem Koma sind viele auf fremde Hilfe angewiesen und es bedarf einer langen vielseitigen Therapie, um zurück ins Leben zu gelangen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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