Eine Unterzuckerung macht sich durch verschiedene Beschwerden bemerkbar. Meist tritt dieses Symptom bei Diabetikern auf.
Patienten, die sich im Unterzucker befinden, reagieren nur noch sehr verzögert. Besonders im Straßenverkehr und bei der Arbeit mit Maschinen ist dies verhängnisvoll. Die Patienten schwitzen und zittern und haben ein eingeschränktes Sehvermögen, in dem sie wie durch einen Schleier hindurchsehen. Die meisten Patienten mit Unterzucker sind auch verwirrt und teilweise auch orientierungslos.
Unterzuckerung bewirkt auch Schwindelgefühle, ein Schwarzwerden vor den Augen und Herzklopfen. Die Patienten sind müde und bemerken in den Armen und Beinen ein Kribbeln, als würden tausende Ameisen darüber laufen.
Eine Unterzuckerung führt auch dazu, dass sich der Betroffene nur noch schlecht konzentrieren kann.
Erfolgt nicht rechtzeitig eine Gegenmaßnahme, so kann der Patient bewusstlos werden. Das Gehirn kann dadurch geschädigt werden, besonders wenn dieser Zustand häufig vorkommt. In äußerst schweren Fällen kann der Patient auch daran versterben.
Wenn ein Patient derartige Beschwerden schildert, misst der Arzt zuerst Blutdruck und Puls und untersucht den Blutzucker. Dazu wird mit einer dünnen Lanzette ein winziger Schnitt in eine Fingerkuppe gestochen und einige Tropfen Blut entnommen.
Mit Hilfe eines Blutzuckermessgerätes kann auf diese Weise innerhalb kürzester Zeit der Glucosewert im Blut gemessen werden. Patienten, die sich im Unterzucker befinden, haben einen Glucosewert von unter 5,6 bis 3,9 Millimol pro Liter. Der Arzt spricht dann von einer Hypoglykämie.
Die erste Maßnahme, um den Blutzucker wieder zu erhöhen, besteht darin, zuckerhaltige Getränke oder Lebensmittel zu sich zu nehmen. Besonders zuckerhaltig sind Getränke wie Cola oder Limo, aber auch Traubenzucker eignet sich bestens dazu, den Glucosewert schnell zu erhöhen.
Reicht diese Maßnahme nicht aus, so erhält der Patient eine Infusion in die Armvene, die flüssiges Glucose enthält.
Patienten, die an Diabetes mellitus leiden, haben häufig ein Notfallset bei sich. Dieses enthält u.a. ein Medikament, das im Falle des Unterzuckers unter die Haut (subkutan) gespritzt werden kann und auch auf diese Weise den Zuckerspiegel im Blut anhebt. Dieses Medikament kann dann von einer Begleitperson verabreicht werden.
In schweren Fällen muss der Patient in ein Krankenhaus gebracht und dort weiter beobachtet und untersucht werden.
Patienten, die noch nichts von ihrer Diabeteserkrankung wussten, erhalten eine umfassende Diabetesschulung. Die Patienten müssen sich bei dieser Krankheit selbst Insulin spritzen und regelmäßig ihre Blutzuckerwerte messen.
Leichtere Diabetesformen können auch mit Tabletten therapiert werden.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
01.04.13 | |
![]() | UNTERZUCKERUNG |
08.03.13 | |
![]() | UNTERZUCKERUNG |
02.03.13 | |
![]() | UNTERZUCKERUNG |
04.02.13 | |
![]() | UNTERZUCKERUNG |
15.10.12 | |
![]() | UNTERZUCKERUNG |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Unterzuckerung Forum


Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann teilen und bewerten Sie ihn bitte: