12. Februar 2004
Kreative sind anfälliger für nächtliche Albträume. Das hat eine finnische Zwillingsstudie ergeben. Dünnhäutigkeit und ein aufregender Beruf steigern die Anfälligkeit noch.
Solche Menschen könnten sich offenbar schlechter gegen sie einwirkende Reize abgrenzen, begründet der Traumforscher Dr. Michael Schredl vom Mannheimer Zentralinstitut für seelische Gesundheit dies in der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau.
Trost des Traumforschers: Die bedrohlichen Träume sind kein unabwendbares Schicksal. Wissenschaftler haben Strategien für Betroffene erarbeitet. Dazu müssen diese sich tagsüber aktiv mit dem Alb beschäftigen. Das Ziel: eine positive Lösung, das Gute besiegt das Böse.
Tief sitzende seelische Verletzungen als Traum-Hintergrund können auch professionelle Hilfe notwendig machen. Schredl ermuntert Betroffene, sich gerade dann nicht davon abhalten zu lassen, wenn sie die Träume als sehr intim, blamabel und beklemmend erleben.
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