Adrenalin und Kortisol: Chronischer Stress macht krank

Von Thorsten Hoborn
10. Mai 2010

Wer dauerhaft gestresst ist, lebt gefährlich. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes sind oft Resultat einer dauerhaften Stressbelastung. Daher ist es besonders wichtig, auf Entspannungsphasen zur Regeneration zu achten, um langfristig keine körperlichen oder psychischen Schäden davonzutragen.

Unterschieden wird zwischen normalem und chronischem Stress. Bei einer normalen Stressituation, beispielsweise im Straßenverkehr, sorgt die Ausschüttung von Adrenalin für schnellere Reaktionsfähigkeiten und Kortisol bewahrt den Blutzuckerspiegel vorm rapiden Absinken. Doch in Fällen von chronischem Stress über lange Zeit kommt es zu einer Fehlproduktion von Kortisol. Dieses will stets die Energiereserven des Körpers instandhalten und sorgt bei Dauerstress für die Bildung von Fettdepots im Bauchraum, was langfristig zu einem erhöhtem Blutzuckerspiegel und Diabetes führen kann.

Auch die Gefahr, Depressionen zu entwickeln, steigt durch einer erhöhte, stressbedingte Kortisolproduktion.