6. August 2009
Die Techniker Krankenkasse hat durch das Meinungsforschungsinstituts Forsa eine Umfrage zum Thema "wie reagiere ich bei Stresssituationen?" durchgeführt.
Als Ergebnis kam heraus, dass die ansonsten für "kühl" geltenden Norddeutschen oftmals sehr impulsiv reagieren. Normalerweise werden Menschen, die lautstark ihrem Ärger Luft lassen als "Polterer" bezeichnet und so gehören 32 Prozent der Menschen in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein zu dieser Gruppe.
Aber auch 45 Prozent der Menschen im Norden sehen sich als "Problemlöser" und etwa 15 Prozent als "Vermeider von Konflikten". Lediglich nur sechs Prozent fressen ihren Ärger in sich hinein, was bundesweit den niedrigsten Wert darstellt. Aber besonders die letztgenannte Gruppe leidet meistens mehr unter dem Stress, so dass häufig Schlafstörungen, Rücken- und Kopfschmerzen, Infekte oder psychische Probleme die Folge sein können. Im schlimmsten Fall kann sogar ein Herzinfarkt die Folge sein.
Weniger Stress haben diejenigen, die entweder über ihren Ärger reden, beziehungsweise lautstark äußern. Für diese Studie wurden im Januar dieses Jahres von Forsa mehr als 1000 Menschen zwischen 14 und 65 Jahren befragt.
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