19. März 2010
Von Viola Reinhardt
Frauen, die schwitzen und auch noch einen unangenehmen Schweißgeruch verströmen, werden in der Gesellschaft noch weniger toleriert als es bei den Männern bereits der Fall ist. Doch es gibt Mittel und Wege dem Problem Herr zu werden und den Frühling unbeschwert genießen zu können.
Ob eine geeignete Auswahl der Nahrungsmittel, die Körperpflege an sich oder auch die passende Wahl von Deodorant und Co, auch bei einem starken Schwitzen lässt sich Abhilfe schaffen. Besonders Frauen leiden unter einem übermäßigen Schwitzen, das seine Spuren unter den Achseln, den Händen, Füßen und auch unter der Brust hinterlässt und oft genug auch einen stechenden Geruch verströmt. Kleine Maßnahmen und ausgewählte Produkte mildern allerdings das Schwitzen und lassen die warmen Tage zu einem unbeschwerten Erlebnis werden.
Hinsichtlich der Lebensmittelwahl und Getränke hilft es oft schon, wenn man regelmäßig Salbeitee trinkt und viel frisches Obst, Gemüse und Salat als Mahlzeit wählt. Fleischsorten, wie Schwein oder auch Lamm hingegen haben an sich schon einen Eigengeruch, der später auch über die Drüsen abgegeben wird. Auch Salbei im Essen bewirkt einen schweißreduzierenden Effekt, zumal der Salbei auch bakterientötende und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt.
Hinsichtlich der Körperpflege empfiehlt es sich zunächst die Achselhaare zu entfernen. Diese nehmen den Schweiß auf und speichern ihn regelrecht, so dass selbst ein flüchtiges Waschen kaum Effekte zeigt. Nach der Rasur und auch nach dem regelmäßigen Duschen mit milden Pflegeprodukten, lohnt es sich auf spezielle Antitranspirant-Mittel zu greifen. Diese enthalten unter anderem Aluminium-Lacatat, Aluminiumchlorid mit Wasser oder auch Alkohol.
Perspirex zum Beispiel ist auf eine übermäßige Schweißbildung ausgerichtet und selbst für Menschen mit einer empfindlichen Haut sehr gut geeignet. Zudem gibt es Präparate mit den Inhaltsstoffen Aluminium-Lactat und Aluminiumchlorid für den täglichen Gebrauch, so etwa als Roll-On oder auch nur für eine ein- bis dreimal wöchentliche präventive Anwendung. Verzichtet wird auf Konservierungs- und Duftstoffe, was natürlich gerade für Allergiker eine tolle Möglichkeit darstellt, sich ohne Beschwerden gegen den Schweiß zu wappnen.
Helfen all diese Maßnahmen nicht weiter, dann sollte man seinen Arzt aufsuchen, denn es kann durchaus sein, dass die Schweißdrüsen eine Überproduktion aufweisen, gegen die man bei einem starken Auftreten mit Botox oder auch einer Entfernung der betroffenen Drüsen effektiv angehen kann und endlich auch die warme Zeit frei und frisch genießbar werden lässt.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
GESTERN | |
![]() | SCHWITZEN |
28.01.12 | |
![]() | SCHWITZEN |
26.01.12 | |
![]() | SCHWITZEN |
![]() | SCHWITZEN |
18.01.12 | |
![]() | SCHWITZEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Schwitzen Forum

