1. März 2010
Das Schwitzen hat vielfältige Ursachen. Unterschiedliche Krankheiten können übermäßiges Schwitzen auslösen.
Die Schweißdrüsen produzieren Schweiß um den Körper zu kühlen. Dies macht dann Sinn, wenn sich der Mensch im Sommer bei großer Hitze im Freien aufhält oder wenn sich der Mensch sportlich betätigt. Durch die Schweißproduktion wird der Körper wieder auf Normaltemperatur gekühlt.
Einige Krankheiten verursachen jedoch krankhaftes Schwitzen, welches dann nichts mehr mit der eigentlichen Funktion zu tun hat. Eine dieser Krankheit ist die Hyperthyreose, die Überfunktion der Schilddrüse. Der Körper produziert hier zu viele Schilddrüsenhormone, die u.a. bewirken, dass der Patient meist grundlos schwitzt.
Diabetiker, die sich im Unterzucker befinden, leiden ebenfalls unter krankhaftem Schwitzen.
Auch Krebserkrankungen können die Ursache für das Schwitzen sein. Patienten, die z.B. an Leukämie leiden, schwitzen vermehrt.
Das Schwitzen kann jedoch auch im Zusammenhang mit einem grippalen Infekt oder einer Grippe auftreten, wenn der Patient Fieber hat.
Viele Frauen in den Wechseljahren leiden unter heftigem Schwitzen oder Schweißausbrüchen. Grund ist hier die veränderte hormonelle Situation. Auch schwangere Frauen leiden aufgrund der hormonellen Umstellung häufig unter Schwitzen.
Das Gewicht ist in vielen Fällen der Grund für übermäßiges Schwitzen, so dass Menschen, die übergewichtig sind, leichter schwitzen als schlanke Menschen.
Menschen, die Angst vor einer bestimmten Situation haben und/oder äußerst nervös sind, schwitzen meist auch mehr als in einer entspannten Situation.
Auch Herzkrankheiten wie z.B. der Herzinfarkt können die Ursache für übermäßiges Schwitzen sein.
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