Benommenheitsschwindel seit 6 Monaten

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Gast
Gisela

Hallo Maria,

Die Krankenkassen übernehmen nur einen Teil der Untersuchungen, aber dieser Arzt macht eben wirklich alle Untersuchungen, weil nur dadurch ein exaktes Ergebnis herauskommen kann.
Viele Schwindelursachen sind sich ähnlich, und der Unterschied wird z. B. erst bei der Messung der Nervenleitfähigkeit ersichtlich.
Die Zuzahlung für 5 nicht von der KK bezahlte Leistungen beträgt 167 €,
ich werde das aber trotzdem bei meiner gesetzlichen KK einreichen, vielleicht zahlt sie etwas dazu.
Wenn Du selbst das Gefühl hast, dass mit dem Gleichgewichtsnerven etwas nicht in Ordnung ist, dann kannst Du Dich auf Dein Bauchgefühl auch verlassen.
Ist jedenfalls meine Meinung :-)

Gast
Maria

Hallo Gisela,

167 € lassen sich ja verschmerzen. Seit diesem Anfall gestern mit diesem Flimmern vor den Augen, war ich erst wieder total down. Dabei ging es mir ja einige Tage wieder richtig gut. So oder so muss ich am Montag erstmal den Termin mit dem Kardiologen hinter mich bringen, da es unklare Veränderungen im EKG gibt. Deinen Tipp behalte ich auf jeden Fall im Hinterkopf :)

Gast
Gisela

Hallo Maria,

Hast Du schon neue Ergebnisse?

LG
Heike

Gast
Fini

Hallo Lieselotte,

Ich hoffe, Du schaust hier noch manchmal rein und ich hoffe, Dir geht es immer noch so gut!
Ich nehme jetzt seit 2 Monaten das AD und die Angst ist zwar weniger geworden aber nicht richtig weg. Habe statt des Benommenheitsgefühls (auch noch vorhanden z.B. im Supermarkt), manchmal Herzrasen, Zittern der Hände, immer wieder Übelkeit usw.
Hat Dir da die Therapie (Verhaltenstherapie?) geholfen oder waren bei Dir alle Symptome durch das Medikament weg, so dass das Vertrauen in den Körper langsam wiederkam? Überlege, ob ich die Dosis erhöhen muss - hab es vom Hausarzt bekommen und der ist mir bzgl. Dosierung keine Hilfe. Andererseits sind viele bekannte Symptome auch mögliche Nebenwirkungen meines Medikaments.
Warte noch auf einen Therapieplatz und fahre in 3 Wochen in den Urlaub. Würde die Zeit gerne mal wieder ohne Angst und Symptome genießen!
Vor einer Woche war ich (mal wieder) bei einer Osteopathin. Die war echt gut, konnte im Kopfbereich viel erspüren, die zwei Tage danach waren allerdings ziemlich mies. Kann natürlich ein gutes Zeichen sein, aber ich hab keine Geduld und keine Kraft mehr. Das soll endlich aufhören...
@Lynn: Wie geht es Dir? Würde mich freuen, auch von Dir zu hören.
Allen (ehemaligen) Leidensgenossen alles Gute!
LG
Fini

Gast
Lieselotte

Hallo Fini

Hallo Fini,
ja ab und an schau ich manchmal hier noch rein.
Durch das Medikament gingen die Symptome nicht ganz weg bei mir und waren mal mehr und mal weniger vorhanden.
Die Angst wurde durch das Medikament unterdrückt und war aber besser.
Die Verhaltenstherapie welche ich speziell gemacht habe,hat mir sehr geholfen.
Meine Therapeutin ging mit mir in Supermärkte,Kleidergeschäfte usw.und die Angst wurde richtig provoziert. Ich lernte was man machen muss um solche furchtbaren Situationen auszuhalten.
Ich bin jetzt schon seit 18 Wochen ohne Medikament und mir geht es soweit gut.
Bezüglich deines Medikamentes,kann ich dir ein ganz tolles Forum empfehlen und zwar ADFD.
Die erklären dort alles zum Thema Antidepressiva und es gibt ganz tolle Berichte usw.
Sehr interessante Seiten.
Liebe Grüße Lieselotte

Gast
fab

Wir sind nicht alleine

Trotz der tatsache, dass es ein echt elender zustand ist, bin ich sehr froh, nicht alleine zu sein. ich bin ein sehr positiver mensch. zu zeit aber grundsätzlich verzweifelt. ich will das alles nicht mehr. ich will leben!! einfach nur leben!! bitte

Mitglied DinchenP ist offline - zuletzt online am 01.07.16 um 15:35 Uhr
DinchenP
  • 3 Beiträge
  • 3 Punkte

Sehr hilfreich

Dieser Thread ist echt ne große Hilfe für mich. Immer, wenn ich im Zug oder Flugzeug sitze, wird mir ganz diffus schwindelig und ich habe einen komischen Druck im Kopf.
Sabine, ach du meine Güte, das ist ja heftig :( ich wünsch dir alles Gute und hoffe, dass es dir besser geht!

Gast
Lieselotte

Hallo,..

Hallo Dingen,
ich finde es auch gut,dass es solche Seiten gibt um sich mit anderen Austauschen zu können.
Man sieht einfach,dass man nicht alleine ist !
Mir geht es soweit gut,nachdem Absetzen von meinem Antidepressiva.
LG. LIESELOTTE

Gast
Lieselotte

Ich nochmal

Sorry,....sollte oben Dinchen heißen!

Gast
Michael

Hallo, bei mir fing alles Weihnachten letztes Jahr mit einem heftigen Hörsturz auf beiden Ohren an, dannach Tinnitus links über Monate mit allem was man beim HNO so an Behandlung bekommt (Corstison, Infusion etc...) mit mäßigem Erfolg. Der Höhepunkt war dann ein plötzlich über Nacht auftretender Schwindel (Drehschwindel) der mit Lagerungstherapie erfolgreich behandelt werden konnte, übrig geblieben ist davon dann ein dauerhaftes Benommenheitsgefühl welches mich nach Wochen zum Hausarzt getrieben hat. Großes Blutbild (wegen eventueller Borreliose, etc....) alles gut. Dann MRT !
Ergebnis, eine Auffälligkeit im linken Gehörgang (siehe da mein Grundproblem mit dem Tinnitus).....der Radiologe hat mir gleich die Tür zum Neurologen geöffnet (dank privater KV war das wohl möglich). Dessen Untersuchung war zunächst ohne Befund, also Lumbalpunktion (Nervenwasserentname aus dem Wirbelkanal, nicht wirklich schön aber auszuhalten) Ergebnis: Die Entzündlichkeit wurde bestätigt, sonst aber keine Auffälligekeiten. Daraufhin Cortison Infusionen bekommen (3x 250 ml) Seit dem geht es mir besser, ich hoffe mal das Thema nach fast einem Jahr nun mal langsam beenden zu können!

Gast
Ben

Kenne ich

Hab jetzt nur die erste Seite gelesen wegen den Schwindel Anfälle, An alle die sowas haben möchte ich dringend ein selbst Test empfehlen, holt euch eine kleine 0,2Ml Wodka oder Jägermeister Flasche vom laden und trinkt beim nächsten Schwindel oder Angst Anfall ca die Hälfte, genug um den Alkohol zu merken aber zu wenig um besoffen zu sein, sollte es dann sofort verschwinden ist es hundert Prozent eine Depression und ihr wisst was sache ist, bei meiner ersten Panik Attacke aus dem nichts dachte ich muss jetzt sterben und hab Valium im Krankenhaus bekommen das auch sofort hilft aber beides ist natürlich keine Dauer Lösung, die gute Nachricht ist aber das eine Verhaltens Therapie bei den meisten Wunder wirkt und das bereits nach nur sechs Wochen Tages Klinik. Das Schwindel und Benommenheits Gefühl würde bei mir erst durch anti deppresiver richtig schlimm.

Gast
Ninja

Schwindel und Benommenheit

Ich habe leider auch das Problem mit dem Schwindel und dieser Benommenheit.
Es fing vor vier Wochen an.Mein HA schickte mich ins Krankenhaus, dort wurde ich eine Woche neurologisch auf den Kopf gestellt und ohne Befund wieder entlassen. Dann war ich beim Orthopäden, der ordnete strecken und Pysio an,da er meint, es könnte von der Hws kommen. Bis jetzt hat sich aber noch nichts gebessert.
Wollte nun noch einen Hno aufsuchen, da ich oft ein knacken und knirschen im rechten Ohr habe und ich der Meinung bin, dass ich durch das rechte Naseloch schlechter Luft bekomme.
Ich habe sowieso eher rechts die Probleme, Druck im Kopf sowie Ohr und ums Auge herum.
Ebenso rechtes Kiefergelenk und Nacken bis in die rechte Schulter.
Was kann ich noch tun???????

Gast
Jechka

Starker Schwindel

Hallo liebe Leidensgenossen,
Mir geht es ähnlich wie euch allen.
Seit 3-4 Monaten habe ich diesen fast ununterbrochenen Schwindel.
Ich kann weder Arbeiten noch mich privat mit Freunden treffen. Alles richtet sich nach dem Schwindel. Die Anfälle kommen sogar mitten in der Nacht.
Mein Leben ist nicht mehr das gleiche und ich habe auch schon teilweise die Lust daran verloren.
Ich suche mir Hilfe, war oft beim Arzt und in der Notaufnahme doch von dem werten ist alles okay.
Ich gehe nach dem ich diesen hilfreichen thread gelesen habe immer mehr davon aus ,das es ebenfalls ein psychologisches Problem ist.
Ich habe keine Ahnung wie ich aus dem Strudel wieder raus kommen soll. Ich leide so sehr unter diesen Schwindel attacken.
Ich bin froh das ich anscheinend nicht alleine bin.

Eure Texte haben mir sehr geholfen, ich hoffe sie geben mir auch ein Stück Hoffnung den ich weiß auf Grund des Schwindels wirklich nicht mehr weiter

Gast
Lieselotte

Hallo an alle

Hallo an alle,
Wollte mich mal wieder melden,was aus mir geworden ist wegen dem Schwindel und der Benommenheit!
Ich habe ja hier schon so einiges geschrieben dazu.
Ich habe gegen den Schwindel usw. Sertralin ein Antidepressiva genommen und dieses hat mir auch gut geholfen. Nachdem ich jedoch das Medikament ganz langsam wieder ausgeschlichen habe,kamen alle Beschwerden wieder schleichend zurück. Tja,....was nun,...habe ich mir gedacht!
Die Neurologin meinte,ich solle die Tabletten wieder nehmen,aber ich dachte so bei mir,....irgendwo kann es doch nicht sein,dass alles nur gedeckelt ist und keiner einen Grund findet.
Ich habe dann angefangen die Ernährung umzustellen und als ich merkte,da liegt etwas im argen,.....bin ich zu einem Heilpraktiker und dieser fand eine Infektion mit dem Helicobacter im Magen und eine Glutenunverträglichkeit.
Habe dann ganz auf Gluten verzichtet und es wurde langsam immer besser. Bin dann mit den Befunden zum Hausarzt und nun wird eine Magen und Darmspiegelung durchgeführt im August.
Das Problem an der Sache ist nun,dass ich wieder normal Essen muss und die Beschwerden wieder volle zurück kommen.
Da es jedoch wichtig ist vorher normal zu Essen ,muss ich das nun durchziehen.
Der Arzt nimmt bei der Magenspiegelung verschiedene Proben und kann dann so eine Diagnose stellen.
Zudem wird gleich noch wegen dem Helicobacter geschaut und dann event. behandelt. Warum ich das nun hier schreibe?
Ich mache nun mit dem ganzen Seit 2011 herum und die Beschwerden blieben mehr oder weniger immer gleich.
Habe so vieles versucht und probiert und die Psyche auch miteinbezogen!
Da diese immer irgendwann in Mitleidenschaft gezogen wird!
Jedoch hat mir auch das Antidepressiva nicht die Heilung gebracht und deswegen will ich nur damit sagen, es kann oder könnte auch durch eine Intoleranz entstehen!
Histamin,Gluten,Fructose,.....es gibt da so einiges und das sollte man nicht vergessen.
Die Psyche spielt oftmals oder meistens mit eine Rolle,ist aber nicht immer der alleinige Auslöser. KÖRPER UND GEIST SIND JA EINE EINHEIT.
Es gibt da einfach verschiedene Bausteine die zum ganzen führen.
Ich werde mich irgendwann wieder melden und euch Berichten,....wie es bei mir weiter ging!
Ganz liebe Grüße sendet euch Liselotte

Mitglied Davdav27 ist offline - zuletzt online am 25.06.17 um 16:53 Uhr
Davdav27
  • 3 Beiträge
  • 5 Punkte

Hormone?

Hallo, ich hatte über ca 6-7 Monate auch einen unerklärlichen Schwindel...kam aus dem Nichts! Habe alles abklären lassen...von arzt zu Arzt...HNO...Osteopath usw. Schlussendlich lag es am Nuva Ring!!!!!!! Daran hatte ich als Letztes gedacht....den entfernt und am übernächsten Tag war Schwindel WEG!!!! also falls du irgendwelche Hormone nimmst, weg damit!!!!

Gast
Fini

Liebe Lieselotte,

Es tut mir sehr leid zu lesen, dass die Symptome bei Dir wieder da sind!
Deine Geschichte, die meiner recht ähnlich ist, hat mir immer Mut gemacht, dass das Ganze wirklich "nur" psychisch ist und mit Verhaltenstherapie wegzubekommen ist.
Hat sich in Deinem Leben was geändert, gab es einen Auslöser?
Nachdem das Pregabalin bei mir nicht wirklich geholfen hat, hab ich es vor einigen Monaten wieder abgesetzt. Bin aktuell in Verhaltenstherapie und versuche mir mit Massagen, Heilpraktiker und Yoga zu helfen. Jetzt sind es schon 3,5 Jahre und ich hab bald keine Idee mehr was ich noch tun könnte...
Drücke Dir die Daumen, dass Du eine Lösung findest! Wäre schön, wenn Du uns auf dem Laufenden hältst.
LG Fini

Gast
Reneyo

Augen vernebelte Sicht

Hallo , habe jeden einzelnen Beitrag gelesen und es kann sein , dass der Körper bei Manchen vergiftet sein könnte .

Ich bin 23 und hatte im Juni starke Kopfschmerzen bekommen . Aus diesen schmerzen (stechenendes Gefühl ) hatte sich ein Druck Entwicklelt und wie alle hier schon berichtet haben , kam dieses Gefühl "betäubt" zu sein ( Benommenheit ) dazu , was das schlimmste war .
Nun ich habe lange Damit herumgekämoft , alles untersuchen lassen , doch niemand konnte mir helfen .
Na ja , ich bin fast nach Wochen Geduld, Ernährungsumstellung , viel mehr Entspannung , tagumstellung , Symptomfrei .
Das einzige Problem was ich nur noch habe ,ist das "komische " Gefühl beim sehen , so als sei die Sicht vernebelt . Ich war schon beim Augenarzt , wurde aber nichts gefunden . Habe auch manchmal Druck Gefühl an den Augen . Vlt Migräne ?
Kennt das jemand ? Ach ja im warmen wird es alles wieder schlimmer .
Darum mag ich den Winter sehr .

Gast
Daniel

Benommenheitsschwindel

Hallo :-)

Habe auch seit mehreren Monaten einen Benommenheitsschwindel und hab eigentlich (fast) alles abklären lassen. HNO, MRT Hals, Blutbild,.... usw.
Ich bin schon ziemlich verzweifelt, weil ich bin Leistungssportler und wenn die Wahrnehmung beeinträchtigt ist, ist das natürlich nicht förderlich. Vl hat jemand einen Tipp für mich. Also mache natürlich viel Sport und es ist auch besser nach dem Sport. Bin ein sehr positiver Mensch und denke nicht dass das von der Psyche kommen. Es zieht des öfteren von der Nase in den Kopf und dann ist der Schwindel auch stärker. Begonnen hat alles mit einem Infekt und ich am nächsten Tag trotzdem trainiert habe. Aber der ist jetzt ein halbes Jahr her und denke nicht dass das von dem kommt. Vl vom Kiefer, Zähnen,??? Hab auch schon APM probiert. Tut mir gut aber geheilt bin ich leider nicht. Vielleicht hat das jemand von euch schon in den Griff bekommen und kann mir antworten. Wäre wirklich sehr dankbar.
Lg

Gast
Yuki

Hallo ihr Lieben,

wie so viele von euch, leide auch ich an Benommenheitsschwindel. Obwohl es bei mir erst 2 Monate sind, setzt mir das ganze psychisch total zu (ich bin erst 25 und möchte so nicht mein Leben verbringen). Ich möchte nicht mehr rausgehen, kann durch den Schwindel nicht mehr zur Arbeit und habe das Gefühl in eine Depression zu rutschen aus der Angst heraus, dass eben nichts gefunden wird. Auch ich erkenne mich in vielem wieder was hier geschrieben wurde:
Es ist ein Gefühl, als wäre ich nicht ich selbst, meine Beine zittern und ich fühle mich wie betrunken. Das ganze ist mal besser, mal schlechter. Im Auto habe ich als einziges kaum Probleme, bei allem was mit Stress in irgendeiner Art verbunden ist wird es schlimmer. Und es kommt immer erst einige Zeit nach dem Aufstehen.
Auch ich habe schon diverse Fachärzte hinter mir: großes Blutbild, HNO, Neurologe, Augenarzt, Orthopäde, MRT. Natürlich alles ohne Befund.
Ich war wirklich am verzweifeln. Natürlich wurde es auch bei mir sofort auf die Psyche geschoben, dabei war ich bis zu Beginn des Schwindels psychisch wirklich sehr stabil und nicht gestresst.

Ja das alles war bis vor kurzem so, aber ich habe eine Lösung gefunden, und das ist der Grund, warum ich hier reinschreibe. Ähnlich wie Lieselotte ärgert es mich, dass man zwar überall liest, wenn es Leuten schlecht geht, aber nicht mehr, wie sie es dann bessern konnten, dann hält es offenbar niemand mehr für nötig den Anderen mit seiner Diagnose vielleicht helfen zu können.
Deshalb finde ich das wirklich großartig von dir, Lieselotte, dass du hier weiter so aktiv bist und die Anderen unterstützt! :)

Also: Wie ihr alle wisst kann Schwindel sehr viele Ursachen haben (natürlich auch die Psyche, nur wird es von den Ärzten oftmals viel zu schnell darauf geschoben). Deshalb muss es natürlich nicht sein, dass es bei euch das Gleiche ist wie bei mir, und vielleicht habt ihr das alle ja auch schon abchecken lassen, dann ignoriert mich gerne einfach. Aber vielleicht kann ich ja dem ein oder anderen (auch stillen) Mitleser noch einen Tipp geben.

Ich habe das "Glück", dass mein Vater ein halbes Jahr vor mir auch Probleme mit Schwindel hatte (bei ihm aber ganz anders: Schwindel direkt nach dem wach werden, Drehschwindel etc.) Auch er hatte alle Ärzte durch, auch nichts gefunden. Auf Empfehlung ist er dann zu einem Allgemeinmediziner/Ostheopath gegangen, der bei ihm in der Gegend (PLZ 58...) schon vielen Patienten mit Schwindel helfen konnte. Und bei ihm war es der Atlaswirbel.
Ich war also vor kurzem da und der Arzt hat einige Verrenkungen mit meinem Kopf angestellt und siehe da: Seitdem geht es mir wieder gut! Auch bei mir lag es am Atlaswirbel, ausgelöst durch Verspannungen im Nacken (die ich selbst gar nicht gemerkt habe, ich habe keine Schmerzen o.Ä.).
Er hat gesagt, dass das von vielen Ärzten leider nicht erkannt wird und man damit am besten wenn nicht zu ihm zu einem Chiropraktiker geht.

Es waren bei mir nur 2 Monate, aber hätte ich diesen Arzt nicht gefunden, wer weiß wie lange sich das hingezogen hätte, bis das ein anderer Arzt erkennt.
Wie ihr habe auch ich die Erfahrung machen müssen, dass man von den Ärzten ziemlich schnell aufgegeben wird.

Euch allen hier wünsche ich ganz ganz viel Kraft! Und Mut, nicht aufzugeben. Es gibt mit Sicherheit immer eine Ursache, sie muss nur gefunden werden.
Vielleicht hilft mein Bericht ja einigen von euch.

Ich drücke euch alle!
Yuki

Gast
Lieselotte

Hallo an alle,...

Wollte mich mal wieder kurz melden,...
Leider habe ich meine Symptome immer noch mehr und dann mal wieder weniger.
Es sind nun schon über 6 Jahre,wo ich damit rum mache.
Es ist echt ein Kampf,...
Habe schon alles durch und versuche damit zu Leben und das beste daraus zu machen.
Im Moment habe ich wieder mit einer Psychotherapie begonnen,gegen psychosomatische Beschwerden und Angst.
Medikamente nehme ich keine und versuche alles ganz normal irgendwie zu machen.
Jeder Tag ist ein Kampf und eine Herausforderung.
Aber es muss irgendwie weiter gehen.
Ich hoffe für euch alle hier,dass ihr einen Weg findet und es euch bald wieder besser geht.
Ob es bei mir jemals wieder weg geht?
Ich glaube fast nicht mehr daran.
Ist jetzt schon soooooo lange.
Gesundheit ist das wichtigste gut auf Erden,....
Lg.Lieselotte

Gast
Bavaria

Hallo Lieselotte

Es tut mir so leid für Dich! Ich habe immer gerne Deine Einträge gelesen, weil sie Mut gemacht haben. Bei mir sind nun knapp 2 Jahre ins Land gegangen-und der Verlust an Lebensfreude und Lebensqualität ist so unermeßlich groß.
Bei mir hatte es mit einem nicht erkannten beidseitigen Gleichgewichtsausfall begonnen.
Viele Arztbesuche, KH Aufenthaltes etc haben alles in Kombination mit Medikamenten, auf die ich allergisch reagierte, noch viel viel schlimmer gemacht.Dazu ein Eisenmangel, der von mindestens 7 Ärzten konsequent ignoriert wurde...Ich konnte gar nicht mehr, wollte mich am liebsten....naja, reden wir nicht weiter darüber.
Hast Du auch tiefenpsychologisch gearbeitet?
Und was ist das Ergebnis Deiner Magenspiegelung? Hast Du Unverträglichkeiten?
Vielleicht magst Du ja schreiben.
VG
Gisela

Gast
lieselotte

Hallo Gisela

Hab eigentlich gar nicht gedacht,dass jemand großartig meine Einträge hier liest.
Das freut mich aber.
Eine Magen und Darmspiegelung habe ich gehabt und es wurde ein Helicobacter Bakterium diagnostiziert mit Magenschleimhautentzündungen.
Dieses Bakterium haben ja sehr viele Menschen und so lange es keine Probleme macht,geht es ja auch noch.
Jedoch habe ich immer Übelkeit usw.gegabt.
War dann erst bei einem Heilpraktiker und habe versucht diesen weg zu bekommen,aber hat leider nichts gebracht.
Habe dann 10 Tage ein Triple Therapie mit Antibiotika gemacht und nun nach 7 Wochen einen Atemtest gemacht.
Ich hoffe er ist nun weg, vom Gefühl her würde ich sagen ja.
Aber das Ergebniss bekomme ich nun diese Woche.
Vom Heilraktiker wurde auch eine Glutenunverträglichkeit festgestellt, jedoch habe ich durch das weglassen von Gluten auch keine Verbesserung gemerkt.
Also esse ich es nun wieder.
Habe nun noch einmal eine Verhaltenstherapie begonnen,für psychosomatische Beschwerden.
Ich versuche wirklich alles um wieder ins Lot zu kommen.
Medikamente nehme ich keine mehr.
Auch ich will nur wieder normal Leben,ich verstehe dich so gut Gisela.
Gesundheit ist das wichtigste Gut auf Erden.
Lg.Lieselotte

Gast
Lieselotte

Ich nochmal

Hab ganz vergessen zu erwähnen, meinen Magen usw. geht es jetzt gut,....keine Übelkeit usw. mehr.
Meine Beschwerden im Moment noch,.....leichter Ohrendruck,Kopfschmerzen Phasenweise , schlechteres Sehen ab und zu,besonders in Supermärkten wird es schlimmer und so ne Art Benommenheit.
Ich bin aber nicht Müde,kann 10 km joggen und schlafe nachts sehr gut.
Die Symptome schränken mich ein,oder besser gesagt,....ich lasse mich durch die Symptome einschränken.
Deswegen mache ich nun nochmals eine Verhaltenstherapie.
Der Körper ist mit der Seele eins und umgekehrt auch.
Es hängt alles zusammen.
Lg.Liselotte

Gast
Bavaria

Hallo Lieselotte

Ich hatte mich so sehr gefreut, als Du geschrieben hattest, dass es Dir wieder gut ging..... Bei mir sind es nun knapp 2 Jahre, verbunden mit einem unglaublichen Verlust von Lebensqualität und Lebensfreude. In dieser Zeit habe ich so viele Ärzte aufgesucht, dass es bis zum Lebensende reichen sollte. Bei mir lag der Beginn in einem nicht erkannten beidseitigen Vestibularisausfall und darauf manifestierte sich eine Angst - und Panikstörung. Zugleich wurde ein extremer Eisenmangel konsequent ignoriert, ich war so am Ende, bettlägerig!

Die Arztbesuche und KH-Aufenthalte machten alles noch schlimmer, dazu dann noch Medikamente, die ich nie hätte bekommen dürfen... Bin jetzt seit 1 Woche von einem 12 - wöchigen psychosomat. Klinikaufenthalt wieder zuhause, aber es es ist unglaublich schwer, ein bißchen Normalität zu leben. Antidepressiva habe ich versucht, aber mein Körper hat so heftige Abwehrreaktionen gezeigt, dass nach dem 3.en Versuch von medizinischer Seite her keine weiteren Experimente mehr gemacht wurden. Aktuell nehme ich 1200 mg Baldrian, aber irgendwie vertrage ich das auch nicht so recht :-(

Du hattest geschrieben, dass Du Verhaltenstherapie gemacht hast - hast Du auch schon tiefenpsychologisch gearbeitet?
Und was war eigentlich das Ergebnis bei Deiner Magenspiegelung?

Vielleicht magst Du ja antworten, ich würde mich sehr freuen!

LG
Bavaria

Gast
Bavaria

Hallo Lieselotte

Upps,
Warum ist jetzt der Beitrag aufgetaucht, der vor 3 Tagen als erstes geschrieben und vom System "geschluckt " wurde?
Seltsam......🤔
Na egal, einfach nicht groß beachten😊
LG Gisela

Gast
Lieselote

Hallo Gisela

Bei der Magenspiegelung ist herausgekommen,dass ich den Helicobacter Keim habe.
Diesen habe viele Menschen und bei mir hat er halt ziemliche Probleme gemacht.
Aber er ist nun zum guten Glück weg.
Ich mache im Moment wieder eine Verhaltenstherapie und bin wirklich für alles offen.
Bei mir hat das ganze auch zu einer generalisierten Angststörung geführt und es ist nicht einfach damit zu Leben.
Das mit den Medis habe ich auch durch und ich weiss genau was du durchmachst.
Es ist ein echter Kampf mit höhen und Tiefen.
Meine Beschwerden im Moment sind Ohrendruck auf beiden Seiten,wehe Augen,ab und zu ziemliche Kopfschmerzen im wechsel und manchmal so ne Art Benommenheit.
Im liegen geht es mir besser und abends meistens auch.
Immer so ca. ne Stunde nach dem Aufstehen geht es los und bleibt mal mehr und dann wieder weniger den ganzen lieben langen Tag.
Ich versuche damit zu Leben und es anzunehmen,aber es kostet so viel Kraft und ist an manchen Tagen wirklich schwer.
Wenn mir das mal jemand vor 10 Jahren gesagt hätte,dass ich so etwas bekomme.
Ich war immer so Lebenslustig,........
Aber alles bringt nichts,....es muss weiter gehen und vielleicht kommt der Tag X wo es wieder weg geht.
Wie gesagt,ich bin für alles bereit und sage nicht,es hat nichts mit der Psyche zu tun.
Aber ob es ganz alleine nur davon kommt,weis ich halt auch nicht.
Geist und Körper sind ja im Zusammenspiel,.....
Eine Einheit,.....dass eine Bedingt das andere.
Wie sind deine Symptome Gisela?
Sind sie ständig oder nur ab und zu,....
Lg.Lieselotte

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