1. März 2010
Von Schüttelfrost können sowohl Kinder als auch Erwachsene betroffen sein. Dieses Symptom tritt bei verschiedenartigen Erkrankungen auf.
Patienten, die unter Schüttelfrost leiden, zittern. Das Zittern kann den ganzen Körper betreffen oder auch nur Teile des Körpers. Wenn ein Patient Schüttelfrost hat, sieht es ähnlich aus als das Frieren aufgrund großer Kälte. Im Gegensatz dazu tritt der Schüttelfrost jedoch immer im Zusammenhang mit einer fiebrigen Erkrankung auf. Ist der Schüttelfrost vorüber, schläft der Patient meist ein.
Neben dem Schüttelfrost können weitere Symptome wie Halsschmerzen, Schnupfen, Atembeschwerden, Husten etc. bestehen.
Der Schüttelfrost kann auch nach einem zu ausgedehnten Sonnenbad entstehen. Dem Patienten ist dann meist auch übel und schwindelig. Neben dem Schüttelfrost leidet der Patient auch unter Kopfschmerzen.
Wenn ein Patient unter Schüttelfrost leidet, muss der Arzt die zugrunde liegende Krankheit herausfinden, um den Patienten behandeln zu können. Dazu befragt er den Patienten, ob weitere Symptome bestehen, wie hoch das Fieber ist, ob der Patient Medikamente einnimmt, ob sich der Patient kürzlich im Ausland befand usw. Im Rahmen der körperlichen Untersuchung misst der Arzt Puls und Blutdruck, hört das Herz ab und tastet die Organe und die Lymphknoten ab. Meist wird auch Blut abgenommen. Vermutet der Arzt eine bakterielle Erkrankung, so kann auch ein Abstrich (z.B. von der Mundschleimhaut) entnommen werden. Teilweise sind weitere Untersuchungen wie z.B. eine Röntgenaufnahme notwendig.
Hat der Abstrich eine bakterielle Erkrankung ergeben, so verordnet der Arzt ein Antibiotikum. Dadurch bessert sich dann auch der Schüttelfrost.
Wenn ein Patient Schüttelfrost mit hohem Fieber hat, so können fiebersenkende Medikamente eingenommen werden. Auch Wadenwickel können helfen, das Fieber zu senken. Dazu werden Tücher sowie eine Schüssel mit lauwarmem Wasser benötigt. Die nassen Tücher werden um die Waden des Patienten gelegt und der Patient anschließend gut zugedeckt. In jedem Fall sollte sich der Patient schonen und Bettruhe einhalten.
Hat sich der Patient zu lange in der Sonne aufgehalten, so muss der Körper umgehend gekühlt werden. Dies kann z.B. mit nassen Handtüchern geschehen. In jedem Fall muss der Patient viel trinken. Bei schweren Erkrankungen kann auch die zusätzliche Gabe von Flüssigkeit in Form einer Infusion notwendig sein.
Viel trinken ist grundsätzlich bei Schüttelfrost empfehlenswert. Dabei eignen sich besonders Tee und Mineralwasser.
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Der Ratgeber Schüttelfrost von dem Autor Joy Magezis erschienen 1999 im Argument Verlag.