17. Februar 2010
Ein Schock ist ein lebensbedrohliches Symptom. Dieses kann bei verschiedenartigen Krankheitsbildern auftreten.
Wenn sich ein Patient im Schockzustand befindet, fließt zu wenig Blut durch seinen Körper. Dies hat zur Folge, dass der Körper zu wenig Sauerstoff bekommt.
Patienten, die sich im Schock befinden, sehen blass aus und haben auch am gesamten Körper eine fahle Hautfarbe. Die Haut fühlt sich zumeist auch feucht an. Die Patienten sind häufig nicht mehr richtig ansprechbar oder sind auch bewusstlos. Bevor die Bewusstlosigkeit eintritt, verspüren die Patienten großen Durst.
Patienten, die aufgrund einer schweren Allergie in einen Schockzustand kommen, bemerken zuerst Kopfschmerzen und Schwindelgefühle. Im Verlauf schlägt das Herz des Patienten schneller und ihm wird übel. Teilweise muss sich der Patient auch erbrechen. Auch das Atmen fällt schwer.
Im schlimmsten Fall endet der Schockzustand mit einem Atemstillstand und der Patient verstirbt.
Wenn ein Arzt dieses Symptom feststellt, so misst er umgehend Blutdruck und Puls. Hat der Patient einen Schock, so können extrem niedrige Blutdruckwerte gemessen werden. Der Puls hingegen ist erhöht, kann jedoch im Verlauf der Erkrankung immer schlechter am Handgelenk oder dem Hals ertastet werden.
Da es verschiedene Schockformen gibt, muss der Arzt herausfinden, unter welcher Form der Patient genau leidet. Dazu wird ein EKG geschrieben und dabei die Herzströme gemessen. So kann der Arzt feststellen, ob der Patient einen so genannten kardiogenen Schock hat und die Ursache eine Herzerkrankung ist. In diesem Fall wird der Patient sitzend gelagert.
In jedem Fall wird dem Patienten Blut abgenommen und dort neben dem Sauerstoffgehalt weitere Werte ermittelt. Zusätzlich erhält der Patient Sauerstoff verabreicht.
Beim so genannten Volumenmangelschock, der durch großen Flüssigkeitsverlust entsteht, wird der Patient mit den Beinen nach oben gelagert.
Je nach Art des Schocks verabreichen die Ärzte im Notarztwagen bzw. auf der Intensivstation eines Krankenhauses z.B. Blutkonserven, um den Blutmangel im Körper wieder auszugleichen. Das Blut stammt von Blutspendern. Zusätzlich erhalten die Patienten meist auch Infusionen.
Leidet der Patient aufgrund eines starken Blutverlustes unter dem Schock, so muss die Blutungsquelle gestillt werden. Dies geschieht meist im Rahmen einer Operation, bei der z.B. die Blutungsquelle vernäht, der Bruch korrigiert oder auch das Organ entnommen werden.
Schockpatienten werden häufig künstlich beatmet und erhalten – je nach Art des Schocks - auch eine hochdosierte Antibiotikagabe.
Reagiert ein Patient auf einen Stoff allergisch und entwickelt daher den Schockzustand, so spritzen die Ärzte spezielle Medikamente gegen die Allergie.
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