5. Dezember 2008
Bei Menschen, die die Nacht zum Tag machen, liegt die Gefahr des Alkoholismus näher, weil die Lust auf Alkohol steigt. Diese Meinung vertreten Wissenschaftler vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit der Universität in Heidelberg.
Sie haben bei Versuchen an Mäusen festgestellt, dass das für den Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortliche Per2-Gen bei bestimmten Mutationen zu einem vermehrten Alkoholkonsum führt. Auch bei Jugendlichen stellte man dieses schon fest. Als Folge kommt es zu einer erhöhten Glutamatkonzentration im Gehirn, was aber durch das Medikament Acamprosat abgeschwächt werden kann.
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