30. Oktober 2010
Am 31. Oktober werden in der Nacht um 3 Uhr die Uhren wieder um eine Stunde zurückgedreht. Das bedeutet eine Stunde mehr Schlaf und nicht mehr so früh vor der Sonne aufzustehen! Doch nicht für alle läuft die Zeitumstellung reibungslos.
Wie Experten wissen, muss der menschliche Körper sich an die Zeitumstellung erst einmal gewöhnen, vor allem dann, wenn er durch geregelte Arbeitszeiten einen steten Rhythmus gewohnt ist. Dazu kommt der wenige Sonnenschein und die kurzen Tage in der dunklen Jahreszeit, die sich entsprechend auf den Biorhythmus auswirken. Die Produktion von Melatonin, dem sogenannten Schlafhormon, stellt sich um. Melatonin wird in der Zirbeldrüse gebildet und steuert, wie wach oder müde man sich fühlt. Das kann dazu führen, dass man am Tag zu Müdigkeit und in der Nacht zu Schlafstörungen neigt.
Wichtig für einen gesunden Biorhythmus ist es vor allem, am Tag genug Licht zu tanken. Nur dann kann der Körper tatsächlich am Abend bei Einbruch der Dunkelheit die Melatoninproduktion anregen. Wer den ganzen Tag in abgedunkelten Räumen arbeitet, sollte regelmäßig Spaziergänge unternehmen oder die Anschaffung einer Tageslichtlampe in Erwägung ziehen. Auch Sport an der frischen Luft ist sehr hilfreich, zum Beispiel Schwimmen, Jogging oder Radfahren. Das sorgt am Abend für einen erholsamen Schlaf.
Auch eine gesunde Ernährung ist wichtig für einen guten Schlafrhythmus. Durch Lebensmittel wie Milch oder Walnüsse kann der Körper Tryptophan aufnehmen, eine Aminosäure, die er für die Bildung von Melatonin braucht. Süßigkeiten vorm Schlafengehen sind weniger gut, da sie den Blutzuckerspiegel in die Höhe schießen lassen. Bei stärkeren Schlafproblemen kann etwa auf Produkte mit Baldrian oder melatoninreiche Nachtmilchkristalle zurückgegriffen werden.
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