6. Juni 2011
Testosteron ist eines der wichtigsten Hormone im menschlichen Körper. Es ist das männliche Sexualhormon, das sowohl bei dem Sexualtrieb, als auch bei der Partnerwahl eine entscheidende Rolle spielt. Eine Studie mit zehn männlichen Probanden zeigte nun, dass Schlafmangel sich negativ auf unseren Testosteron-Spiegel auswirkt.
Die Teilnehmer mussten drei Nächte in einem Schlaflabor verbringen, wo ihre Schlafqualität wissenschaftlich überwacht wurde. Nach drei ruhigen Nächten wurde ihr Schlaf auf fünf Stunden reduziert, sodass der Körper mit einem Minimum an Nachtruhe auskommen musste. Sowohl nach den ersten drei Nächten mit gutem Schlaf, sowie nach dem Minimumschlaf wurden Blutproben genommen. Das Blut wurde auf seinen Testosteron-Wert hin untersucht und das Ergebnis war deutlich: durch zu wenig Schlaf war der Spiegel des Sexualhormons um bis zu 15 Prozent gesunken.
Die Forscher hatten männliche Probanden, die Mitte Zwanzig waren und bei denen ein hoher Testosteronspiegel normal ist. Die Werte nach dem Schlafentzug entsprachen nur noch dem Wert, den Männer haben, die auf die 40 zu gehen.
Niedrige Testosteronwerte sind ungesund, denn sie sorgen auf Dauer dafür, dass sich die Muskelmasse abbaut und auch die Knochendichte schwindet.
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