20. April 2007
Pfundige Probleme durch zu wenig Schlaf: Eine amerikanische Studie brachte ans Tageslicht, dass Kinder, die regelmäßig zu wenig schlafen, mehr auf die Waage bringen als schlummerfreudige Altersgenossen.
Die meisten wissen um die Bedeutung des Schlafes. Und viele kennen die Auswirkungen von durchgemachten Nächten. Konzentrationsprobleme, Gereiztheit und Abgeschlagenheit lassen selten lange auf sich warten. Denn Schlaf ist essentiell für die Regeneration von Körper und Geist. So weit so gut - doch was viele Eltern vielleicht nicht ahnen, ist, dass sich Schlafmangel bei Kindern schnell auf der Waage bemerkbar machen kann.
Das Schlafverhalten der Kleinsten wurde nun in einer großen amerikanischen Studie beleuchtet. Nahezu Knapp 2300 Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren wurden von Forschern über fünf Jahre beobachtet. Ziel war die Aufklärung des Zusammenhangs zwischen Schlafmangel und Übergewicht.
Die Forscher ließen von den Eltern bzw. Kindern ein Tagebuch führen, dass über die Schlafgewohnheiten Auskunft geben sollte. Bei der Auswertung der Tagebücher zeigt es sich, dass siebenjährige Kinder an Werktagen im Schnitt zehn Stunden schlafen, wenige Jahre später jedoch nur noch 8,5 Stunden.
Die Forscher sind sich einig, dass viele Kinder zu wenig Schlaf erhalten - mit gewichtigen Folgen: Die Wissenschaftler um Emily Snell konnten feststellen, dass die Langschläfer durchschnittlich weniger wogen als Kinder, die nur Kurztrips ins Schlummerland unternahmen.
Emily Snell von der Northwestern University in Evanston: "Unsere Studie legt nahe, dass früheres Zubettgehen, späteres Aufstehen und späterer Schulstart wichtige und günstige Strategien sein könnten, um Übergewicht bei Kindern zu reduzieren."
"Selbst eine Stunde Schlaf macht einen großen Unterschied beim Gewicht", sagt Snell. "Eine Stunde zusätzlichen Schlaf reduziert das Risiko für Übergewicht bei jungen Kindern von 36 auf 30 Prozent, bei älteren von 24 auf 30 Prozent."
Die Auswertung der Studie hat außerdem ans Licht gebracht, dass gerade bei Kindern zwischen drei und acht Jahren die Zeit des Zubettgehens sehr wichtig ist. Bei ihren älteren Spielgefährten spielt die Weckzeit eine wesentliche Rolle.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
04.04.12 | |
![]() | SCHLAFMANGEL |
09.02.12 | |
![]() | SCHLAFMANGEL |
26.12.11 | |
![]() | SCHLAFMANGEL |
02.10.11 | |
![]() | SCHLAFMANGEL |
28.02.11 | |
![]() | SCHLAFMANGEL |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Schlafmangel Forum

