25. Januar 2005
Ein nicht zu kurzer Mittagsschlaf verbessert die Leistungsfähigkeit. Das haben amerikanische Wissenschaftler an der Harvard University in Cambridge (US-Bundesstaat Massachusetts) nachweisen können. Wie das Apothekenmagazin Gesundheit berichtet, testeten die Forscher viermal am Tag die geistige Leistungsfähigkeit mehrerer Versuchsgruppen.
Eine Gruppe durfte mittags eine Stunde schlafen, eine weitere nur halb so lang. Der Rest musste durcharbeiten. Die Teilnehmer aller Gruppen schnitten morgens am besten ab und ließen beim zweiten Vormittagstest nach. Am Nachmittag verschlechterten sich die „Schlaflosen“ weiter, während „Kurzschläfer“ zumindest das erreichte Niveau halten konnten. Die „Langschläfer“ steigerten sich bei den nachmittäglichen Aufgaben noch einmal. Wichtig ist nach Ansicht der Forscher, dass kurzzeitig eine Tiefschlafphase erreicht wird. Das macht die Siesta zur kreativen Pause.
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