14. Januar 2009
Das Risiko Erkältungen und Schnupfen zu bekommen ist bei Menschen, die zu wenig schlafen, dreimal so hoch gegenüber den Menschen, die wenigstens acht Stunden schlafen. Eine Studie von Medizinern an der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh, die über vier Jahre ging, hat dies bestätigt.
Wenn man sogar schlecht schläft, so steigt noch das Risiko. An dieser Studie nahmen 153 Personen teil, die fünf bis zehn Wochen lang untersucht und befragt wurden, danach haben sie noch weitere zwei Wochen ihre Schlafgewohnheiten telefonisch übermittelt. Danach wurden sie einem Schnupfenvirus ausgesetzt, wobei die Forscher auftretende Symptome erfassten.
Später wurde noch eine Blutuntersuchung gemacht, um die Immunreaktionen festzustellen. Die Probanden, die nur wenig oder schlecht schliefen, waren anfälliger für die Ansteckung mit dem Virus. Am gesündesten ist ein Schlaf zwischen sieben und acht Stunden, wie auch schon frühere Studien zeigten. Während früher auch ein Schlaf länger als acht Stunden für nicht gesund gehalten wurde, konnte dies in der jetzigen Studie nicht bewiesen werden.
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