7. Februar 2012
Zum Leidwesen ihrer Eltern denken viele Babys gar nicht daran am Abend einzuschlafen. Befolgt man jedoch ein paar Tipps, fällt dem Baby das Einschlafen leichter.
Einschlafprobleme bei Babys können für Eltern überaus anstrengend sein. In den meisten Fällen bestehen die Schlafprobleme bereits von Anfang an. Mitunter treten sie auch erst ab dem zweiten Lebenshalbjahr auf.
Oftmals reichen schon ein paar Änderungen im Tagesablauf aus, um dem Kind das Einschlafen zu erleichtern. So kann ein zu spätes Tagesschläfchen dafür verantwortlich sein, dass das Baby in den Abendstunden partout nicht einschlafen will. Das liegt dann meist daran, dass es einfach noch nicht müde genug zum Schlafen ist.
Aus diesem Grund sollte die Differenz zwischen dem letzten Tagesschlaf und der Schlafzeit am Abend wenigstens 4 Stunden betragen. Das heißt, wenn das Baby gegen 20 Uhr einschlafen soll, lässt man den letzten Tagesschlaf gegen 16 Uhr enden. Damit das Kind nicht zu lange schläft, ist es ratsam, es zur passenden Zeit aufzuwecken.
Erleichtern lässt sich das Einschlafen auch durch das Einhalten von bestimmten Ritualen. Durch einen festen und regelmäßigen Ablauf versteht das Kind, dass es nun Zeit zum Schlafen ist. Damit sich das Kind nicht isoliert oder bestraft fühlt, raten Schlafexperten dazu, die Ruhephase auf die ganze Familie auszudehnen.
Liegt ein Baby abends vor dem Einschlafen noch mehr als 30 Minuten wach, ist es besser, es erst dann hinzulegen, wenn es auch wirklich einschläft. Am nächsten Morgen sollte es jedoch zur gewohnten Zeit aufstehen. Auf diese Weise entsteht ein kleines Schlafdefizit, welches nach ein paar Tagen dazu führt, dass das Baby müder wird und leichter einschläft. Ist diese Vorgehensweise erfolgreich, kann die Bettzeit am Abend allmählich wieder vorgezogen werden. Dazu legt man das Baby jeden Abend einige Minuten früher hin. Mit der Zeit gewöhnt es sich an diesen Rhythmus.
Um dem Kind die Unterschiede zwischen Tag und Nacht zu vermitteln, wird empfohlen, am Tage keine unnötige Rücksicht während des Schlafens zu nehmen. Dadurch lernt es, dass es am Tag mehr Geräusche gibt, als in der Nacht. In der Nacht sollte dagegen soviel Ruhe wie möglich herrschen. Ebenfalls hilfreich, um Babys das Einschlafen zu erleichtern, sind Kuscheltiere, eine Schmusedecke oder eine Gute-Nacht-Geschichte.
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