21. Januar 2011
Von Andreas Hadel
Es ist wichtig zu lernen, wie man mit Panikattacken umgeht und sie stoppen kann. Nicht nur dann, wenn Sie selbst daran leiden, sondern auch, wenn Sie jemandem in Ihrem Bekanntenkreis haben, der von Panikattacken heimgesucht wird. Es gibt verschiedene präventive Maßnahmen, die ergriffen werden können, wenn es zu Angriffen von außen oder innen kommt, die zu einer Panikattacke führen. Genügend Schlaf und die Vermeidung von Koffein können das Nervensystem stimulieren und im Hinblick auf das Abklingen der Panikattacke positiv wirken. Für viele Menschen können Panikattacken ein regelmäßiger Bestandteil Ihres Lebens sein, im schlimmsten Fall sind die Auslöser oder auch die Tiefe der Panikattacke nicht klar und vorhersehbar. Daher ist es sehr wichtig zu wissen, wie man im Fall einer Panikattacke mit sich selbst oder dem jeweiligen Menschen umgeht.
Probleme mit der Atmung sind die häufigsten Symptome, die während einer Panikattacke auftreten. Es kann sich ähnlich wie ein Asthmaanfall anfühlen, bei dem die Atemwege nicht frei sind. Eine Panikattacke ist in den Köpfen der Bevölkerung eher ungewöhnlich. Oftmals wird in erster Linie auf einen Herzinfarkt getippt. Tatsächlich handelt es sich um eine Panikattacke, die im Vergleich zu einem Herzinfarkt letztlich harmloser ist.
Manche Menschen haben wirklich die Angst, dass Sie beim Auftreten einer Panikattacke tatsächlich aufhören zu atmen. Schwindel und Herzrasen sind ebenfalls sehr häufige Symptome, die mit Panikattacken einhergehen. Es gibt sehr nützliche Möglichkeiten, um Panikattacken zu lindern oder sie gar ganz zu stoppen. Die Symptome, die sich in der Atmung zeigen, sind auch als Hyperventilation bekannt.
Lassen Sie uns einen Blick auf einige Möglichkeiten werfen, die eine Panikattacke alleinig durch die Konzentration auf die Atmung lösen und Hyperventilationen stoppen kann.
Eine bewährte Technik ist die sogenannte 7/11. Technik. Diese umfasst im Wesentlichen, dass der Betroffene sieben kurze Atemzüge einatmet und dann elf Atemzüge ausatmet. Der Grund, warum Sie eine höhere Anzahl ausatmen, ist, dass die Ausatmung im Körper grundsätzlich eine den Körper entspannende Reaktion auslöst. Probieren Sie die Übung aus, wenn Sie in eine Panikattacke geraten oder versuchen Sie es dem zu vermitteln, der in Ihrem Beisein in eine Panikattacke gerät.
Greifen Sie zu einer Tüte und atmen Sie in diese schwer ein und aus. Atmen Sie in jedem Fall langsam. In der Plastiktüte sammelt sich Kohlendioxid, das letztlich das Sauerstoff-Niveau in Ihrem Blut wieder normalisiert. Achten Sie darauf, dass Sie Tüten schnell zugänglich zu Hause haben, ebenso im Auto und an Ihrem Arbeitsplatz. Diese Methode ist einer der sichersten.
Umso mehr Möglichkeiten Sie kennen, wie man mit Panikattacken umgeht, desto besser. Manche Möglichkeiten sind für die einen Personen besser, für andere bewirken sie gar keine Verbesserung des Zustands. Was Sie während einer Panikattacke auf jeden Fall machen können, ist den Atem für 10-15 Sekunden anzuhalten. Versuchen Sie es sich so bequem wie möglich zu machen. Versuchen Sie dies mehrere Male.
Atemübungen durch die Nase können sehr hilfreich sein. Viele Menschen denken, dass, wenn Sie sich Hinsetzen und Festhalten ihren Körper entspannen. Die Symptome bleiben für gewöhnlich erhalten. Für manche Menschen ist hier die Atemübung über die Nase hilfreich. Ein Beispiel ist das energische auf und ab gehen auf der Treppe, langsames Joggen oder Joggen in schnellem Tempo.
Wenn Sie lernen, wie man Panikattacken durch die Kontrolle Ihrer Atmung mit einem oder mehreren der oben genannten Tipps stoppen kann, sind Sie auf dem Weg Ihre Angst- und Panikattacken zu dominieren, anstatt dass die Panikattacken Sie weiterhin dominieren können. Mit dem Lesen und Beherzigen der obigen Tipps und dem weitergehenden Beschäftigen mit Panikattacken sind Sie bereits mit dem ersten Schritt auf dem Weg in Richtung eines angstfreien und selbstbestimmteren Lebens und Lebensgefühls.
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