13. Januar 2010
Verschiedene Krankheiten führen zu Ödemen. In einigen Fällen ist das Ödem lebensgefährlich.
Eine Wassereinlagerung kann sich dann bilden, wenn das Herz des Patienten nicht mehr richtig arbeitet. Dies ist zum Beispiel bei einer Herzinsuffizienz der Fall. Die Wassereinlagerungen kommen hier überwiegend in den Beinen vor.
Patienten mit schweren Lebererkrankungen, wie zum Beispiel einer Leberzirrhose, leiden unter Wasser im Bauchbereich. Zu einer Leberzirrhose kann es durch jahrelangen und sehr hohen Alkoholkonsum kommen.
Arbeiten die Nieren nicht mehr richtig, so kann das Wasser aus dem Körper nicht mehr ausgeschieden werden und es kommt in der Folge zu Ödemen besonders im Gesicht. Dies ist zum Beispiel bei der Niereninsuffizienz der Fall.
Auch durch falsche Ernährung kann ein Ödem entstehen. Einseitige Diäten mit einer sehr geringen Eiweißaufnahme können beispielsweise zu den Wassereinlagerungen führen. Menschen, die hungern oder krankheitsbedingt (z.B. Patienten mit Magersucht) zu wenig Nahrung zu sich nehmen, können dadurch ebenfalls ein Ödem verursachen, wenn zu wenig Eiweiß aufgenommen wird.
Im Bereich des Lymphsystems kann sich ebenfalls ein Ödem, das so genannte Lymphödem bilden. Wenn die Lymphflüssigkeit an einer Stelle im Körper nicht richtig fließen kann, kommt es zu einem Stau und ein Lymphödem entwickelt sich. Dies kann die Folge eines Unfalles mit einer Prellung oder Quetschung sein.
In der Schwangerschaft leiden viele Frauen unter Wassereinlagerungen in den Beinen. Nach der Schwangerschaft verschwinden diese Ödeme jedoch wieder.
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