4. Januar 2010
Ein Nervenzusammenbruch hat unterschiedliche Gründe. Mediziner sprechen jedoch nicht von einem Nervenzusammenbruch, da dieser Ausdruck nur umgangssprachlich verwendet wird.
Ein Nervenzusammenbruch tritt immer dann auf, wenn ein Mensch etwas Fürchterliches erlebt hat, keinen Ausweg aus einer Situation sieht und/oder große Angst hat. Der plötzliche Tod eines geliebten Menschens, der Anblick eines schweren Unfalles, ein Lawinenunglück oder auch lang andauernder Stress können zu der psychischen Erkrankung führen. Entgegen dem Wort "Nervenzusammenbruch" brechen bei dieser psychischen Erkrankung jedoch keine Nerven. Ärzte sprechen meist von einer "Belastungsreaktion", wenn umgangssprachlich von einem Nervenzusammenbruch die Rede ist.
Ein Nervenzusammenbruch kann auch der Vorbote einer Schizophrenie sein. Auch Patienten mit dem so genannten Burnout-Syndrom können unter den Symptomen des Nervenzusammenbruches leiden.
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