4. Januar 2010
Unter einem Nervenzusammenbruch versteht man eine umgangssprachliche psychische Erkrankung. Um die Symptome zu lindern, muss sich der Patient beruhigen.
Patienten mit einem Nervenzusammenbruch reagieren auf eine schlimme Situation oder länger andauernde Angst oder Stress mit heftigen Symptomen. Sie weinen, schreien und brechen zusammen. Einige Patienten werden in dieser Situation auch aggressiv anderen Menschen gegenüber. Häufig können sie sich dabei selbst nicht mehr kontrollieren. Bevor es zum Nervenzusammenbruch kommt, können die Patienten häufig nicht mehr schlafen, sind nervös und haben einen beschleunigten Herzschlag. Die Patienten können nicht mehr abschalten und somit auch nicht zur Ruhe kommen. Viele Patienten sehen auch keinen Ausweg aus ihrer Situation mehr, bis sie die typischen Symptome des Nervenzusammenbruches entwickeln.
Ein Nervenzusammenbruch kann zum Beispiel nach dem Tod eines geliebten Menschens auftreten, nach einem schweren Unfall oder nach anderen beängstigenden Situationen wie zum Beispiel einem Erdbeben.
Der Facharzt für die Behandlung eines Nervenzusammenbruches ist der Psychologe oder Psychiater. Je nach Intensität der Symptome erfolgt die Behandlung ambulant in der Praxis des Therapeuten oder stationär in einem psychiatrischen Krankenhaus. Die Einweisung in eine Fachklinik erfolgt meist dann, wenn der Patient aus seinem Umfeld isoliert werden muss, um gesund werden zu können. In den Kliniken werden Gesprächstherapien durchgeführt, um den Grund des Nervenzusammenbruches herausfinden zu können. Durch den Abstand von zu Hause fällt es vielen Patienten leichter, über ihre Probleme zu sprechen und zur Ruhe zu kommen.
Die Gesprächstherapie findet auch während der ambulanten Behandlung statt.
Zu Beginn der Behandlung muss der Patient jedoch beruhigt werden. Dies erreichen die behandelnden Ärzte zum einen durch die Gespräche, zum anderen auch durch Beruhigungsmedikamente. Diese werden in Form von Tabletten oder Spritzen verabreicht.
In jedem Fall darf ein Patient mit Nervenzusammenbruch nicht alleine gelassen werden. Die Patienten sehen dann oft keinen Ausweg aus ihrer Situation und haben dadurch Selbstmordgedanken.
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