15. Januar 2005
Nasenbluten tritt vor allem morgens auf. Das ergab eine umfangreiche Untersuchung italienischer Wissenschaftler. Dass die Nase in der Früh öfter blutet, hat mit dem morgendlichen Blutdruckanstieg zu tun, berichtet die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau.
Professor Jürgen Scholze von der Berliner Universitätsklinik Charité empfiehlt deshalb: „Wer morgens oft Nasenbluten hat, sollte unbedingt den Blutdruck messen lassen.“ Hoher Blutdruck gehöre zu den häufigsten Ursachen dieses Problems. Weitaus seltener ist eine Störung der Blutgerinnung.
Im gesunden Körper verschließen Blutplättchen und ein spezieller Kleber (Fibrin) Wunden sehr schnell. Verschiedene Erkrankungen können diesen Mechanismus stören. Nach diesen muss der Arzt suchen, wenn Bluthochdruck keine Rolle spielt.
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