17. Dezember 2009
Muskelkrämpfe haben verschiedenartige Ursachen. Viele organische Erkrankungen können dahinter stecken.
Sehr häufig kommen Muskelkrämpfe in den Waden am Unterschenkel des Patienten vor. Ursache ist hier ein Magnesiummangel im Körper des Betroffenen. Dieser entsteht häufig während der Schwangerschaft oder bei Sportlern, die viel schwitzen und dabei zu wenig trinken. Durch Schwitzen werden vermehrt Elektrolyte aus dem Körper ausgeschieden, die anschließend in Form von Flüssigkeit wieder getrunken werden müssen, um zum Beispiel einen Magnesiummangel zu vermeiden. Unabhängig von der Trinkmenge können jedoch Muskelkrämpfe auch das Symptom einer Krankheit sein, der so genannten Polyneuropathie.
Auch im Bereich der inneren Organe können Krämpfe entstehen, da auch die Organe aus einer Muskelschicht bestehen. So gibt es hier zum Beispiel die Blinddarmentzündung, eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder auch Nierensteine als Ursache für Krämpfe im Bereich des Bauches oder des Rückens. Mediziner nennen diese Schmerzen jedoch nicht Krämpfe sondern Koliken.
Patienten, die unter Epilepsie leiden, haben bei einem Anfall Krämpfe am gesamten Körper. Die Muskeln zucken dann unkontrolliert.
Alkoholiker oder Drogenabhängige können ebenfalls unter Muskelkrämpfen leiden, wenn sie ihre Droge nicht zu sich nehmen. Diese Entzugserscheinungen verschwinden erst dann, wenn der Körper von der Droge professionell entgiftet wurde.
Krankheiten wie Tetanus treten heutzutage kaum mehr auf, da bereits die Säuglinge dagegen geimpft werden. Auch bei dieser Krankheit treten Muskelkrämpfe auf, weshalb die Krankheit auch „Wundstarrkrampf“ genannt wird.
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21.05.12 | |
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