17. Dezember 2009
Viele Menschen leiden unter Mundtrockenheit. Wenn diese längere Zeit hinweg andauert, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Von Mundtrockenheit spricht man, wenn sich der Mund des Patienten trocken anfühlt. Dies empfindet der Patient dann, wenn die Speicheldrüsen zu wenig Speichel produzieren. Meistens verschwindet die Mundtrockenheit nach kurzer Zeit wieder. Liegt eine Krankheit vor, so kann der Patient auch Probleme beim Kauen der Nahrung haben. Auch beim Schlucken der Nahrung oder beim Reden kann der Patient im Zusammenhang mit der Mundtrockenheit Beschwerden haben.
Verschwindet die Mundtrockenheit nicht nach kurzer Zeit wieder, dann suchen die meisten Betroffenen einen Arzt auf. Da eine Mundtrockenheit bei verschiedenen Krankheiten auftreten kann, befragt der Arzt seinen Patienten genau, seit wann die Mundtrockenheit besteht, ob der Patient Medikamente einnimmt, ob bereits Grunderkrankungen bestehen usw. Dann wird eine körperliche Untersuchung durchgeführt, bei der der Arzt die Lymphknoten im Bereich des Halses ertastet und in den Mund des Patienten sieht. Zur Untersuchung des Mundes gehört auch die Messung der Speichelmenge. Da Patienten mit einer Mundtrockenheit zu wenig Speichel haben, ist diese Untersuchung von entscheidender Bedeutung für die weitere Behandlung. Der Arzt kann hier feststellen, wie viel Speichel im Mund während des Kauens und in Ruhe gebildet wird. Zusätzlich kann auch der Speichel untersucht und dabei der pH-Wert gemessen werden. Abschließend wird häufig noch eine Röntgenaufnahme des Mundbereiches angefertigt.
In den meisten Fällen ist die Mundtrockenheit harmlos und verschwindet wieder, wenn der Betroffene ausreichend trinkt. Dabei sollten Wasser und Tee bevorzugt werden, Alkohol sollte gemieden werden. Auch durch das Lutschen von sauren Bonbons kann die Speichelproduktion angeregt werden und der Mund wieder befeuchtet werden. Zusätzlich regt auch das Kaugummikauen die Speichelproduktion an.
Vielen Patienten helfen auch spezielle Lösungen, womit der Mund ausgespült werden kann, um die Mundtrockenheit zu beseitigen. Wenn die Mundtrockenheit die Nebenwirkung eines Medikamentes ist, kann der Arzt ggfs. ein anderes Medikament mit gleichem Wirkstoff verordnen, das der Patient besser verträgt.
Sollten diese Maßnahmen nicht helfen, kann der Arzt auch spezielle Lösungen verschreiben, die künstlichen Speichel enthalten.
Tritt die Mundtrockenheit bei erkälteten Patienten auf, verschwindet sie in der Regel wieder, wenn die Erkältungssymptome abgeklungen sind.
In seltenen Fällen ist ein bösartiger Tumor für die Mundtrockenheit verantwortlich. Dieser muss operativ entfernt werden, um letztlich auch die Mundtrockenheit zu beseitigen. Anschließend wird häufig eine Chemo- oder Strahlentherapie durchgeführt.
Ergeben die Blutwerte des Patienten eine Diabetes mellitus-Erkrankung, so muss der Blutzucker mit Hilfe von Tabletten oder durch das Spritzen von Insulin gesenkt werden. Ist der Blutzuckerwert normal, fühlt sich auch der Mund des Patienten meist wieder normal an.
Sind Zahnerkrankungen die Ursache der Mundtrockenheit, so muss ein Zahnarzt aufgesucht werden. Dieser führt zum Beispiel eine professionelle Zahnreinigung durch, um das Zahnfleisch und die Zahnzwischenräume zu reinigen. Während der zahnärztlichen Untersuchung kann auch festgestellt werden, ob ein Zahnersatz (z.B. eine Krone) falsch sitzt und dadurch der trockene Mund verursacht wird.
Hallo,
Ich leide schon seit einigen Jahren an starker Mundtrockenheit.
Es ist so schlimm, dass ich nicht mehr reden kann.
...
Ich bin am verzweifeln,habe schlimme Nächte. Meine Nase und mein Mund
sind total trocken und lassen mich die ganze Nacht nicht schlafe...
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11.05.12 | |
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05.05.12 | |
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18.04.12 | |
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04.03.12 | |
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