Menstruationsbeschwerden Artikel
Schmerzhafte Begleiterscheinungen während der Menstruation
Von Anne Fünfstück
Die Menstruation ist die körpereigene, periodische Reinigung der Gebärmutter. Jede Frau erlebt ihre Periode unterschiedlich lang, intensiv und schmerzhaft.
Ein jedes Mädchen erreicht früher oder später einmal den Tag, an dem es seine erste Periode – auch Menarche genannt, bekommt uns somit langsam zur Frau heranreift. Ab dem Tag der ersten Blutung ist eine junge Frau im Stande sich fortzupflanzen. Mit der Menopause, der letzten Blutung einer fruchtbaren Frau, endet die Zeit des periodischen Zyklus und die Regel stellt sich langsam ganz ein.
Die Periode ist bei jeder Frau ganz individuell. Jeder Körper empfindet diese körpereigene Reinigung unterschiedlich stark und schmerzhaft. Sowohl körperliche als auch geistige Beschwerden und Einschränkungen können eine Begleiterscheinung der Monatsblutung sein. Zu den häufigsten Beschwerden gehören krampfartige oder ziehende Schmerzen im Bereich des Unterleibes und Rückens, Kopfschmerzen, Müdigkeit, schlechte Laune und Reizbarkeit sowie Durchfall oder Verstopfungen. Doch auch viele andere Symptome begleiten die Zeit der Blutung. Das Prämenstruelle Syndrom – PMS genannt, betrifft jede vierte Frau der Erde und jede fünfzehnte so stark, dass sie unter ärztlicher Behandlung steht und es in schweren Fällen sogar zu Arbeitsunfähigkeit führt.
Viele der schmerzhaften und erschöpfenden Beschwerden die einige Frauen monatlich durchleben müssen, werden verstärkt durch besonders anstrengende Lebensumstände wie Stress, Trauer, Überarbeitung oder den Kummer über eine Krankheit oder einen Verlust. Als körperliche Hauptursache wird jedoch der Ausstoß von Gebärmutterschleimhaut gesehen, deren Absonderung ziehende Kontraktionen im Unterleib hervorruft. Zudem wirkt die hormonelle Veränderung des Körpers stark auf den Kreislauf und das Wohlbefinden der betroffenen Frauen ein und führt zu Übelkeit, Erschöpfung und Migräne.
Ist die PMS-Erkrankung erst einmal erkannt so hilft nur noch der Gang zum Gynäkologen. Gegen die Schmerzerscheinungen werden in der Regel schmerz- und krampflösende Wirkstoffe wie Ibuprofen verschrieben. Auch die verstärkte Magnesiumaufnahme durch den Konsum von Nüssen, Hülsenfrüchten und Vollkornreis kann die Beschwerden der Menstruation vermindern. Um das Schwächegefühl und die Lustlosigkeit zu bekämpfen, ist es ratsam vorrübergehend mehr eisenhaltige Speisen zu sich zu nehmen, da dies zur Blutneubildung führt und somit den Kreislauf in Schwung halten.
Zur dauerhaften Kontrolle und Verminderung der Regelschmerzen wird angeraten die Antibabypille zu verwenden, da diese es zum einen möglich macht den Zeitpunkt der Monatsblutung zu beeinflussen und zum anderen die Begleiterscheinungen vermindert oder sogar ganz verhindern. Auch regelmäßige Bewegung und sportliche Aktivitäten stärken den Kreislauf und die Durchblutung. Viele Frauen schwören bei Regelbeschwerden auf Entspannung wie beispielsweise durch Yoga, Meditation, Massagen oder Akupressur. Um den unangenehmen Symptomen des Zyklus schon im Voraus vorzubeugen, sind viel Bewegung, gesunde Ernährung und auch Stressvermeidung das A und O.