Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen - Ursachen und Behandlung

Die Menstruation ist die körpereigene, periodische Reinigung der Gebärmutter. Jede Frau erlebt ihre Periode unterschiedlich lang, intensiv und schmerzhaft. Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen kommen häufig vor; dabei sind sowohl körperliche als auch psychische Symptome üblich. Lesen Sie über typische Menstruationsbeschwerden und holen Sie sich Tipps zur Linderung von Regelschmerzen und Co.

Typische Menstruationsbeschwerden und natürliche Linderungsmöglichkeiten

Ein jedes Mädchen erreicht früher oder später einmal den Tag, an dem es seine erste Periode - auch Menarche genannt, bekommt und somit langsam zur Frau heranreift. Ab dem Tag der ersten Blutung ist eine junge Frau im Stande, sich fortzupflanzen. Mit der Menopause, der letzten Blutung einer fruchtbaren Frau, endet die Zeit des periodischen Zyklus und die Regel stellt sich langsam ganz ein.

Symptome: Typische Menstruationsbeschwerden wie Regelschmerzen und Co.

Die Periode ist bei jeder Frau ganz individuell. Jeder Körper empfindet diese körpereigene Reinigung unterschiedlich stark und schmerzhaft. Sowohl körperliche als auch geistige Beschwerden und Einschränkungen können eine Begleiterscheinung der Monatsblutung sein.

Zu den häufigsten Beschwerden gehören

Doch auch viele andere Symptome begleiten die Zeit der Blutung. Das Prämenstruelle Syndrom - PMS genannt, betrifft jede vierte Frau der Erde und jede fünfzehnte so stark, dass sie unter ärztlicher Behandlung steht und es in schweren Fällen sogar zu Arbeitsunfähigkeit führt.

Übelkeit und Magenschmerzen bei Menstruationsbeschwerden

Auch Beschwerden, die man in erster Linie nicht mit der Periode in Verbindung setzen würde, können Frauen während der Regelblutung begleiten. Zu diesen zählen Magen-Darm-Beschwerden wie

Rückenschmerzen bei Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden

Rückenschmerzen sind bei einigen Frauen ein Begleiter, wenn diese unter krampfartigen Unterleibsschmerzen leiden. Diese Beschwerden können vor allem vor der Regel sowie auch in den ersten Tagen der Blutung auftreten.

Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden ohne Regel bzw. Blutung, z.B. bei einer Schwangerschaft

Regelschmerzen gehen im Normalfall mit einer Blutung bzw. der Periode einher. Manchmal können diese Schmerzen aber auch ohne Regel/Blutung auftreten.

Eine solche Situation sollte man ernst nehmen und sicherheitshalber den Gang zum Gynäkologen antreten. Treten solche Beschwerden ein bis zwei Wochen vor dem Einsetzen der Periode ein, können sie auch ein Anzeichen für das prämenstruelle Syndrom (PMS) sein.

Zu den weiteren möglichen Ursachen zählen

  • eine Schwangerschaft
  • eine Eileiterschwangerschaft
  • eine Blasenentzündung
  • Myome
  • eine Eierstock- und Eileiterentzündung
  • Endometriose
  • ein Eileiterriss
  • eine Gebärmuttersenkung

Schwanger trotz Regelschmerzen und Blutung?

Oftmals wird die Frage gestellt, ob trotz Regelschmerzen und Blutung eine Schwangerschaft vorliegen kann. Im Normalfall kommt es bei einem befruchteten Ei in der Gebärmutter nicht zur Regelblutung, da diese durch die ausgeschütteten Schwangerschaftshormone unterbunden wird.

Tritt trotz Schwangerschaft eine Blutung auf, gilt es, diese von der Monatsblutung zu unterscheiden und richtig zu deuten. Man sollte dabei auf Farbe, Konsistenz und Blutmenge achten.

Es gibt unterschiedliche Blutungen, die man mit der Menstruationsblutung verwechseln könnte:

  • die hormonelle Schwangerschaftsblutung der Frühschwangerschaft
  • die Nidationsblutung wischen der 3. und 4. Schwangerschaftswoche
  • die Abbruchblutung beim Pausieren der Pille nach drei Einnahmewochen
  • Schmerzblutungen, z.B. aufgrund von Eileiterschwangerschaft oder Fehl- bzw. Frühgeburt

Generell ist die Monatsblutung deutlich stärker und dunkler und weist zudem teils auch dunkelrote und zähe Bestandteile auf. Gegen Ende der Periode ist eine bräunliche Schmierblutung zu erkennen.

Mögliche Ursachen und Risikfaktoren für Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen

Viele der schmerzhaften und erschöpfenden Beschwerden, die einige Frauen monatlich durchleben müssen, werden verstärkt durch besonders anstrengende Lebensumstände wie

  • Stress
  • Trauer
  • Überarbeitung oder
  • den Kummer über eine Krankheit oder einen Verlust.

Als körperliche Hauptursache wird jedoch der Ausstoß von Gebärmutterschleimhaut gesehen, deren Absonderung ziehende Kontraktionen im Unterleib hervorruft. Zudem wirkt die hormonelle Veränderung des Körpers stark auf den Kreislauf und das Wohlbefinden der betroffenen Frauen ein und führt zu

Nicht bei jeder Frau besteht das gleiche Risiko, Menstruationsbeschwerden zu erleiden. Mädchen und junge Frauen sind besonders betroffen. Zudem besteht auch ein höheres Risiko bei einem Body-Mass-Index (BMI) von unter 20, also bei sehr schlanken Frauen.

Gleiches gilt für stark übergewichtige Frauen. Zudem gibt es genetische Faktoren, und ebenso können Alkohol und Rauchen die Gefahr erhöhen.

Hormonelle Ursachen

Während der Menstruationsblutung verändert sich der Hormonspiegel der Frau. Darauf reagieren sehr viele Frauen mit den unterschiedlichsten Beschwerden. Durch diese Hormone zieht sich die Gebärmutter zusammen und verursacht so die teils sehr heftigen Bauchkrämpfe.

Psychische Ursachen

Menstruationsbeschwerden können jedoch auch durch verschiedene psychische Faktoren wie Stress oder Trauer ausgelöst werden. Frauen, die unter einem unerfüllten Kinderwunsch leiden, spüren ebenfalls häufig die genannten Beschwerden an den "Tagen".

Erkrankungen

Hinter den Beschwerden kann jedoch auch eine Krankheit stecken. Gut- oder bösartige Tumore können ebenfalls diese Beschwerden auslösen. Auch Krankheiten wie die Endometriose verstärken die Schmerzen während der Regelblutung.

Am Eierstock kann sich auch eine Zyste bilden, die auch vielen Frauen Schmerzen bereitet. Auch Myome können die Ursache der Menstruationsbeschwerden sein.

Zwei Formen der hormonellen Migräne

Von der menstruellen Migräne sind immer mehr Frauen betroffen. Meistens treten starke Kopfschmerzen am ersten oder zweiten Tag der Menstruation auf.

Mediziner unterscheiden jedoch zwei Arten der hormonellen Migräne. Entweder kommt es kurz vor oder während der Periode bei mindestens zwei von drei Zyklen zu Migräneattacken, oder die menstruationsbedingten Kopfschmerzen treten auch außerhalb der Monatsblutung auf.

Mittlerweile leidet etwa jede siebte Frau an hormoneller Migräne. Vermutlich hängen die Migräne-Kopfschmerzen mit dem Absinken des Östrogenspiegels kurz vor der Periode zusammen. Da die Hormonproduktion bis kurz vor der Menstruation auf einem hohen Level liegt, löst der plötzliche Abfall des Hormonspiegels bei zahlreichen Frauen neben Stimmungsschwankungen, Bauchkrämpfen oder Abgeschlagenheit auch Kopfschmerzen bis hin zur Migräne aus.

Folgen von Menstruationsbeschwerden und Menstruationsstörungen

Bei Menstruationsstörungen wie einem prämenstruellen Syndrom oder Regelschmerzen besteht die Gefahr, dass die Lebensqualität der betroffenen Frauen deutlich eingeschränkt wird. Außerdem kann es zu Hautproblemen wie Akne und Pickeln kommen.

Wann sollte man wegen Menstruationsbeschwerden zum Arzt?

Grundsätzlich stellen normale Regelschmerzen keine gesundheitliche Gefahr dar. Treten sie allerdings neu auf, ist es ratsam, sich zur Abklärung an einen Frauenarzt zu wenden. Das Gleiche gilt, wenn Veränderungen

  • bei der Schmerzintensität
  • den Blutungen sowie
  • der Dauer der Menstruationsbeschwerden

vorkommen. So kann es sich mitunter um behandlungsbedürftige Scheideninfektionen handeln, bei denen die Gefahr von Folgeerkrankungen besteht. Hin und wieder verbirgt sich auch eine Endometriose hinter den Regelschmerzen.

Diagnose bei Menstruationsbeschwerden

Bei unklaren Regelschmerzen ist es ratsam, einen Gynäkologen aufzusuchen. Dieser stellt fest, ob die Patientin unter einer harmlosen primären Dysmenorrhoe oder der sekundären Form leidet, für die eine gynäkologische Erkrankung verantwortlich ist.

Hilfreich kann im Vorfeld des Arztbesuches das Führen eines Zykluskalenders sein. In diesen werden sämtliche Beschwerden sowie eingenommene Arzneimittel eingetragen.

Untersuchungen bei Menstruationsbeschwerden

Während der Untersuchung befragt der Frauenarzt die Patientin zum Ausmaß und Verlauf der Regelschmerzen und nimmt eine gynäkologische Untersuchung vor. In deren Rahmen tastet er Vagina, Eierstöcke und Gebärmutter ab.

Erhärtet sich der Verdacht auf eine sekundäre Dysmenorrhoe, erfolgen zur Absicherung der Diagnose weitere Untersuchungen. Dazu gehören unter anderem

Dadurch ist zum Beispiel das Feststellen einer Endometriose möglich.

Behandlung: Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden lindern

Es gibt unterschiedliche Behandlungsansätze bei Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen.

Ärztliche Behandlung von Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen: Schmerzmittel, Akupunktur und Co.

Gegen die Schmerzerscheinungen werden in der Regel schmerz- und krampflösende Wirkstoffe wie Ibuprofen verschrieben. Zur dauerhaften Kontrolle und Verminderung der Regelschmerzen wird angeraten, die Antibabypille zu verwenden, da diese es zum einen möglich macht, den Zeitpunkt der Monatsblutung zu beeinflussen und zum anderen die Begleiterscheinungen vermindert oder sogar ganz verhindern.

Krankhafte Veränderungen müssen meist behandelt werden. Dies geschieht zum Beispiel durch die Einnahme spezieller Hormone oder auch durch eine chirurgische Entfernung dieser Gewebeveränderungen.

Können im entfernten Gewebe Krebszellen gefunden werden, so erfolgt nach der Operation eine Strahlen- und/oder Chemotherapie.

Was lässt sich gegen menstruelle Migräneattacken tun?

Die hormonell bedingte Migräne erfordert eine andere Therapie als bei normalen migräneartigen Kopfschmerzen. Viele Patientinnen berichten, dass die Migräneattacken vor oder während der Periode besonders heftig sind. Gängige Schmerzmittel können da wenig ausrichten.

Bewährt haben sich Medikamente wie

  • Dolormin Migräne
  • Naproxen oder
  • Naratriptan.

Insbesondere der Wirkstoff aus der Gruppe der Triptane kommt häufig bei der Akutbehandlung oder bei fortgeschrittenen Migränebeschwerden zum Einsatz.

Homöopathische Mittel gegen menstruelle Migräne

Bei menstrueller Migräne lindern auch oft homöopathische Frauenmittel wie Sepia officinalis oder Lachesis die Schmerzen. Sepia hilft vor allem gegen Migräne-Kopfschmerz, der gemeinsam mit starker Reizbarkeit auftritt.

Können Vitamine einer Menstruationsmigräne vorbeugen?

Besonders die Wirksamkeit von Vitamin E oder Vitamin B2 in Kombination mit Magnesium zur Vorbeugung von Menstruationsmigräne wird immer wieder diskutiert. Bis heute gibt es laut DMKG (Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V.) jedoch keine aussagekräftigen Studienergebnisse.

Zwei Studien zum Thema belegten widersprüchliche Testergebnisse. So gilt Magnesium in hochdosierter Form im Rahmen der Therapierichtlinien als Prophylaktika zweiter Wahl. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Kombination von Vitamin B2, Magnesium und Migravent (Coenzym Q10) als Migränevorbeugung wirksam sein kann.

Bei Vitamin E zur Prävention von menstruell bedingter Migräne oder allgemeiner Menstruationsbeschwerden scheiden sich die Geister. Fakt ist, das Vitamin E als effektives Antioxidans gilt, dass die körpereigenen Strukturen vor der Oxidation bestimmter Substanzen schützt.

Andere Untersuchungen haben aufgedeckt, das Vitamin B2 in einer Dosierung von 200 mg pro Tag nebenwirkungsfrei gegen Migräne-Kopfschmerzen wirkt. Der Grund für die positive Wirkung ist laut der Studienleiter vermutlich die bessere Energieversorgung des zentralen Nervensystems.

Selbstbehandlung: Was hilft bei Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen?

Es gibt einige Tipps, um Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden zu lindern.

Welche Mittel und Medikamente helfen? Wirkungsvolle Medikamente bei Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden

Zu den Medikamenten, die gegen Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden eingesetzt werden können, zählen

  • nicht-steroidale Entzündungshemmer wie Diclofenac, Ibuprofen oder Naproxen
  • hormonelle Verhütungsmittel wie Östrogene oder Gestagene
  • krampflösende Mittel wie Scopolaminbutylbromid

Ernährung: Magnesium und Eisen bei Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden

Auch die verstärkte Magnesiumaufnahme durch den Konsum von Nüssen, Weizenkeime, Hülsenfrüchten und Vollkornreis kann die Beschwerden der Menstruation vermindern. Um das Schwächegefühl und die Lustlosigkeit zu bekämpfen, ist es ratsam, vorübergehend mehr eisenhaltige Speisen zu sich zu nehmen, da dies zur Blutneubildung führt und somit den Kreislauf in Schwung halten.

Reichlich Eisen findet man in

Bewegung gegen Menstruationsbeschwerden

Auch regelmäßige Bewegung und sportliche Aktivitäten stärken den Kreislauf und die Durchblutung. Die Gebärmutterkontraktionen werden durch eine verminderte Durchblutung in dieser Körperregion hervorgerufen, was wiederum Schmerzen zur Folge hat. Durch sanfte Bewegungen wie beim Fahrradfahren, Nordic Walking oder Yoga lässt sich jedoch eine Anregung der Durchblutung und eine Erweiterung der Blutgefäße erzielen.

Entspannung gegen Menstruationsbeschwerden

Viele Frauen schwören bei Regelbeschwerden auf Entspannung wie beispielsweise durch

Um den unangenehmen Symptomen des Zyklus schon im Voraus vorzubeugen, sind viel Bewegung, gesunde Ernährung und auch Stressvermeidung das A und O.

Frische Luft, Bewegung und Entspannung bei PMS

Wer unter einem prämenstruellen Syndrom leidet, das sich negativ auf die Psyche auswirkt, sollte auf entspannende Maßnahmen zurückgreifen. Dabei kann es sich um Schwimmen, Joggen, Radfahren oder Spaziergänge handeln. Wichtig ist, sich viel an der frischen Luft zu bewegen und nicht in dunklen Zimmern zu bleiben.

Ebenfalls lindernd bei einem prämenstruellen Syndrom können Massagen, Vollbäder sowie die Anwendung von Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenem Training sein.

Pflanzliche Mediakmente als Tee und Kapseln bei starken Regelblutungen: Welche Heilpflanzen helfen bei Menstruationsbeschwerden?

Alle 21 bis 26 Tage bekommt eine Frau ihre Regelblutung, die sich im Normalfall an den ersten beiden Tagen etwas stärker zeigt, dann jedoch in den folgenden zwei bis vier Tagen abflaut. Doch es gibt zahlreiche Frauen die hier deutlich stärkere Blutungen Monat für Monat regelrecht erleiden müssen, was unter Umständen sogar eine Blutarmut verursachen kann.

  • Wucherungen: Generell sollte eine Frau mit extremen Regelblutungen ihren Gynäkologen aufsuchen, um die Ursachen abklären zu lassen. Häufig finden sich hier als Auslöser gutartige Wucherungen in der Gebärmutter (Myome) oder auch Polypen.

    Mittels Ultraschall, Tastuntersuchungen und einem Bluttest wird dann den Ursachen auf den Grund gegangen. Finden sich tatsächlich Polypen oder Myome, dann können diese auch operativ entfernt werden.

  • Hormonstörung: Bei einer Hormonstörung hingegen, lässt sich diese mit einer Gestagen-Therapie wieder in den Griff bekommen. Allerdings gibt es gerade in der Natur eine Vielfalt an Pflanzen, die hier auch ohne Chemie sehr gut dabei helfen können, die Blutungen der Menstruation wieder auf ein normales Niveau zu bringen.

Phyto-Progesterone nennen sich die pflanzlichen Hormone, die schon seit Jahrhunderten in der alternativen Heilmedizin ihren wertvollen Einsatz leisten und gerade bei einer derartigen Frauenbeschwerde eine deutliche Linderung bewirken können.

Als besonders effektiv erweisen sich hier

Jede dieser Arzneipflanzen erhält man unter anderem in Apotheken, so dass man sich sowohl in Kapsel- als auch in Teeform die heilsamen Wirkstoffe zuführen kann. Gerade ein Tee, mehrmals täglich getrunken, schmeckt nicht nur sehr bekömmlich, sondern vermittelt dem Organismus auf eine sehr natürliche Art und Weise die regulierenden Arzneiwirkstoffe der Heilpflanzen.

Wichtig ist es allerdings, dass man etwas Geduld mitbringt, denn wie bei den meisten natürlichen Arzneimitteln ist es auch bei den Pflanzenhormonen so, dass sie ihre Wirkung erst nach ein bis drei Wochen zur Entfaltung bringen.

Doch dann zeigen sie sich wirklich als effektiv und lindernd, gerade auch bei starken Regelblutungen, was für die betroffenen Frauen eine deutliche Erleichterung in der Zeit der Menstruation ermöglicht. Und das ganz sanft mit der Kraft der Pflanzen.

Akupressur und Akupunktur gegen Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden

Ebenfalls schmerzlindernd wirkt sich Akupressur aus, bei der bestimmte Punkte unter dem Bauchnabel oder auf der Innenseite des Knies gedrückt werden. Einen ähnlichen hilfreichen Effekt schreibt man der Akupunktur zu.

Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden, wie z.B. Wärme bei Regelschmerzen

Um Menstruationsstörungen zu bekämpfen, stehen auch einige Hausmittel zur Verfügung. Besonders bewährt hat sich das Auflegen einer Wärmflasche auf den unteren Bauch. So lassen sich durch die Wärme Verkrampfungen lösen und die Muskeln entspannen, was sich lindernd auf Regelschmerzen auswirkt.

Sex gegen Menstruationsbeschwerden

Aber auch sexuelle Aktivitäten können gegen Menstruationsbeschwerden helfen. So setzt ein Orgasmus so genannte Glückshormone frei. Gleichzeitig kommt es zu einer besseren Durchblutung sowie zur Auflockerung der Beckenmuskeln.

Globuli aus der Homöopathie: Welche homöopathischen Mittel und Komplexmittel helfen bei Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen?

Gegen Menstruationsbeschwerden können auch einige homöopathische Mittel wirksam eingesetzt werden. Dazu zählt beispielsweise

  • Agnus Castus bei PMS, Menstruationskrämpfen und Müdigkeit
  • Magnesium phosphoricum bei Krämpfen
  • Bovista bei depressiven Verstimmungen, Zwischenblutungen und unregelmäßiger Periode und
  • Chamomilla bei Schmerzen sowie Magen-Darm-Beschwerden.

Bei Regelschmerzen helfen außerdem

  • Viburnum opulus
  • Belladonna und
  • Veratrum album.

Als Komplexmittel wird Dysmenorrhoe-Gastreu S R75® empfohlen.

Schüßler Salze gegen Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen

Mit der "heißen Sieben" gibt es auch ein Schüßler Salz gegen Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen. Dies trägt den Namen Magnesium phosphoricum (Nr. 7).

Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen vorbeugen

Menstruationsbeschwerden vorzubeugen ist nicht so einfach. Es wird empfohlen,

  • psychischen und physischen Stress zu vermeiden
  • nicht zu rauchen
  • Alkohol nur in Maßen zu genießen
  • sich viel zu bewegen und
  • sich gesund zu ernähren (auf Zusatzstoffe verzichten, ausreichend Magnesium, Vitamin B, Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen).

Stabilisierend auf den Hormonkreislauf wirken sich zudem Moorbäder aus. Wichitg ist zudem zu lernen, die eigene Weiblichkeit anzunehmen.

Quellen:

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  • Thorwald Dethlefsen, Ruediger Dahlke: Krankheit als Weg: Deutung und Bedeutung der Krankheitsbilder, Bassermann Verlag, 2008, ISBN 3809423777

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