10. Oktober 2011
Die Ursachen für Kribbeln sind mannigfaltig. So kann das Symptom durch die unterschiedlichsten Erkrankungen und Beschwerden ausgelöst werden.
Kribbeln kann ein Symptom für zahlreiche Krankheiten sein. Zu den häufigsten Ursachen für die Missempfindung zählen Störungen in den Nervenbahnen, in den Blutgefäßen oder im Rücken. Besonders betroffen sind die Lendenwirbelsäule und die Halswirbelsäule. Eine wichtige Rolle spielen auch Durchblutungsstörungen. Nervenschädigungen sind sowohl im peripheren als auch im zentralen Nervensystem möglich. So kann eine Reizung, Entzündung oder Schädigung von verschiedenen Nerven an der kribbelnden Stelle bestehen. Beeinträchtigungen des zentralen Nervensystems können wiederum durch Infektionen, Verletzungen oder Durchblutungsstörungen hervorgerufen werden. Weitere mögliche Ursachen für Kribbeln oder Taubheitsgefühle sind Allergien, Hautkrankheiten, Erfrierungen oder Verbrennungen.
Die Anzahl an Krankheiten, die Empfindungsstörungen wie Kribbeln zur Folge haben, ist groß. Dazu gehören u.a. das Karpaltunnelsyndrom, bei dem es durch das Abdrücken des Mittelhandnervs, zu einem Kribbeln an Hand und Fingern kommt, Polyneuropathien, die von Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder chronischem Alkoholmissbrauch verursacht werden, Halswirbelsäulenprobleme, Migräne, Multiple Sklerose, die Raynaud-Krankheit, Gürtelrose oder Gefäßverschlüsse. Aber auch Verletzungen wie ein Schleudertrauma oder Mangelerscheinungen wie zum Beispiel Eisenmangel oder Magnesiummangel, Giftstoffe wie Lösemittel oder Insektizide sowie bestimmte Medikamente können der Auslöser für Missempfindungen wie Kribbeln sein.
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