DimkeBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hat jemand Erfahrungen mit Beckenbodenkrämpfen gemacht? Danke für Eure Antworten
maxBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Ja, manchmal, ja recht oft habe ich einige Zeit nach dem Orgasmus beckenbodenkrämpfe, oft auch erst mitten in der Nacht, so dass ich von dem Schmerz aufwache und nicht mehr schlafen kann.
ich habe festgestellt, dass es Zusammenhänge mit Kälte gibt, also wenn der beckenboden irgendwie kühl und verhärtet war beim Ejakulieren oder wenn ich dabei auf etwas kühlem gesessen habe oder auf dem kalten klo danach.
Was hilft, ist ein oder zwei Aspirin, das löst den krampf, aber leider erst nach einer halben Stunde, manchmal hilft auch erst ein zweites. Es fühhlt sich an als ob man den Drang hat einen harten Stuhlgang abführen zu müssen, geht aber nicht. Auf dem Klo über dem kalten Wasser sitzend, verstärken sich die Krämpfe meist nur.
Was auch hilft, ist Wärme, also eine Wärmflasche, leichte Massage oder eine warme Dusche mit hartem Strahl. Eine wärmende nicht zu enge Unterhose stabilisert auch die Muskulatur, ohne dass sie sich weiter zusammenziehen muss.
DanielBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Seit etwa 6 Jahren (heute bin ich 28) leide ich unter Schmerzen im Beckenboden:
- Etwa alle 6-8 Wochen nächtliche Krämpfe
- Leichte Druckschmerzen beim Sitzen auf harten Unterlagen
- Teilweise Schmerzen beim Entspannen des Schließmuskels beim Stuhlgang
Gerade die nächtlichen Krämpfe machen mir hierbei sehr zu schaffen: Sie treten etwa alle 6-8 Wochen mitten in der Nacht ganz plötzlich auf und dauern etwa eine halbe Stunde. Das Einzige, was den Schmerz etwas dämpft, ist ein Wärmekissen und eine entspannte Lage.
Bisher konnte ich keinen Auslöser dafür finden. Ich vermute, dass es durch Überbelastungen (z.B. langes Sitzen, Sex, ungewohnte Bewegungen) ausgelöst werden kann.
Ein Arzt diagnostizierte einen "Defekt im Beckenbodenheber", der bei Männern relativ verbreitet sein soll und irreparabel ist. Hier ist die Muskulatur des Beckenbodens nicht in Ordnung, was zu Verkrampfungen führen kann. Leider konnten andere Ärzte diese Diagnose nicht bestätigen (sie hatten allerdings auch keine alternativen Ansätze). Meine Prostata ist z.B. vollkommen in Ordnung!
Hat jemand Erfahrungen mit vergleichbaren Beschwerden?
AlexBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Ich kenne die Beschwerden, die sehr unregelmässig auftreten - meist nach einer Ejakulation oder ein paar Stunden später. Nach einer halben bis einer ganzen Stunde ist der Spuk vorbei. Mir hilft es, wenn ich pinkeln kann. Meistens löst sich dann der Schmerz, den ich als Krampf bezeichnen würde.
War früher deswegen mal beim Urologen, der dies als Prostata-Reizung titulierte, was ich heute jedoch nicht mehr glaube ...
unbekanntBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Google nach Proctalgia-fugax
EngelbertBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Gegen die Krämpfe hat bei mir die regelmäßige Einnahme von Magnesium gut geholfen. Die Anzahl und die Stärke der Anfälle haben danach deutlich nachgelassen.
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