7. Dezember 2009
Konzentrationsstörungen haben unterschiedliche Ursachen. Bei Kindern kann eine Aufmerksamkeitsstörung dahinter stecken.
Harmlose Konzentrationsstörungen treten auf, wenn man nachts zu wenig Schlaf hatte oder sehr unter Stress steht. Ungesunde Ernährung und zu wenig frische Luft können ebenfalls eine Ursache für Konzentrationsstörungen sein.
Bei Kindern mit Konzentrationsstörungen kann auch eine Aufmerksamkeitsstörung wie ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) oder ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) die Ursache sein. Kinder, die zu viel fernsehen oder vor dem Computer sitzen, können ebenfalls unter einer (harmlosen) Konzentrationsstörung leiden.
Wenn der Körper zu viele Schilddrüsenhormone bildet, kommt es zu einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose). Auch diese kann einer Konzentrationsstörung zugrunde liegen.
Patienten mit psychischen Krankheiten wie zum Beispiel einer Depression können sich ebenfalls nur schlecht konzentrieren.
Ältere Menschen leiden häufig unter Konzentrationsstörungen, da im Alter das Gehirn etwas weniger durchblutet wird als bei jungen Menschen. Besonders bei Patienten mit einer krankhaften Mangeldurchblutung (Arteriosklerose) im Gehirn ist dies der Fall.
Krankheiten, die zu Konzentrationsstörungen führen, sind auch die Demenz oder die Alzheimer-Krankheit.
Auch einige Medikamente können eine Konzentrationsstörung verursachen. In der Regel verschwindet diese jedoch wieder, wenn das Medikament abgesetzt oder auf ein anderes Medikament gewechselt wird.
Menschen, die Drogen konsumiert haben, können sich anschließend häufig schlecht auf eine Tätigkeit konzentrieren oder einer Person zuhören.
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