3. Dezember 2009
Knochenschmerzen sind ein ernst zunehmendes Symptom. Je nach zugrunde liegender Erkrankung können die Schmerzen nur gelindert, nicht jedoch geheilt werden.
Knochenschmerzen können am gesamten Körper auftreten. Entstehen die Knochenschmerzen durch einen Unfall, so kann die Haut über dem Knochen verletzt sein und der Knochen sichtbar werden. Man spricht dann von einem so genannten offenen Bruch. Auch ohne eine blutige Verletzung kann der Knochen gebrochen sein (geschlossener Bruch). Die Stelle, an der der Betroffene die Knochenschmerzen spürt, ist meist dick geschwollen und gerötet. Der Patient hat dann große Schmerzen, wenn dieser Bereich bewegt wird. Liegt ein Bruch des Beines vor, so kann der Patient häufig nicht mehr auftreten.
Treten die Knochenschmerzen bei einer Krebserkrankung auf, so spürt der Patient diese anfangs nur hin und wieder, später häufiger. Besonders unter Belastung verschlimmern sich die Beschwerden.
Knochenschmerzen können auch auftreten, wenn sich durch verschiedene Krankheiten das Skelett des Patienten verformt hat.
Die Behandlung von Knochenschmerzen erfolgt bei verschiedenen Fachärzten. In jedem Fall müssen sie medizinisch abgeklärt werden, da schwere Krankheiten die Ursache sein können.
Wenn sich der Patient einen Bruch zugezogen hat, sichert der Arzt seinen Diagnosenverdacht durch eine Röntgenaufnahme. Der Bruch wird dann meist im Rahmen eines operativen Eingriffes unter Vollnarkose behandelt und die Stelle großzügig eingegipst, um sie ruhig zu stellen. Der Gips muss meist einige Wochen am Körper des Patienten verbleiben, bis die Knochen wieder zusammengewachsen sind. Anschließend muss der Patient regelmäßig krankengymnastische Übungen durchführen, um die Muskeln wieder aufzubauen und um zum Beispiel seine Extremität wieder richtig bewegen zu können.
Wenn ein Krebspatient Knochenschmerzen verspürt, kann dies das Zeichen von Metastasen sein. Einige Krebserkrankungen äußern sich jedoch auch durch Knochenschmerzen. Im ersten Schritt seiner Diagnostik führt der Arzt eine Computer- oder Magnetresonanztomografie durch. Je nach Art des Befundes erfolgt anschließend eine Operation, bei der der Tumor bzw. die Metastase, die die Knochenschmerzen verursacht haben, entfernt werden. Anschließend ist häufig eine Strahlen- oder Chemotherapie notwendig. Bei einigen Patienten werden diese Behandlungen auch vor der Operation durchgeführt, um den Tumor bereits im Vorfeld zu verkleinern und somit leichter entfernen zu können.
Haben sich die Knochen aufgrund einer Osteoporose verformt, kann der Arzt neben Schmerzmitteln unterschiedliche Medikamente verordnen, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Die Medikamente bewirken beispielsweise, dass die Knochendichte verstärkt wird und die Knochen auf diese Weise nicht mehr derart leicht brechen oder sich verformen können.
Auch die Naturheilkunde kann Knochenschmerzen lindern. Hier stehen zum Beispiel verschiedene Globuli oder Salben zur Verfügung, die in Kombination mit den vom Arzt verordneten Mitteln eingenommen werden können.
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28.06.11 | |
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