25. September 2009
Von Viola Reinhardt
Besonders Frauen ab etwa 30 Jahren spüren schon die ersten Knieprobleme. Angesichts der täglichen 1500 Beugebewegungen und vielen weiteren belastenden Umständen, verwundert es kaum, dass es früher oder später zu einem Pochen und Ziehen im Knie kommt. Vorbeugen oder auch lindern lässt sich schon mit wenigen Umstellungen im alltäglichen Leben.
Das Kniegelenk ist zahlreichen Belastungen ausgesetzt, die es mit der Zeit regelrecht schlapp machen lässt. So trägt sich zum Beispiel nach zu nach die wichtige Knorpelschicht ab, die als eine Art Stoßdämpfer und auch Gelenklager dient. Werden nun die Knorpel über Gebühr beansprucht und sorgt man nicht für eine Kniegesundheit, dann sind die Probleme und Schmerzen schon vorprogrammiert.
Gerade Frauen sind von Knieproblemen betroffen, was unter anderem auf die heiß geliebten High-Heels zurückzuführen ist. Optisch längere Beine, schlankere Füße und gleich mal ein paar Zentimeter größer, greifen Frauen sehr gerne zu dieser Schuhart. Ab zu getragen nehmen es die Kniegelenke sicher nicht übel, allerdings schadet man sich auf Dauer doch sehr damit. So wird die komplette Körperstatik durch die unnatürliche Fußhaltung verschoben, was sich als wahre Belastung für die Knie erweist. Laut Experten sollte man das Tragen von sehr hohen Schuhen auf maximal dreimal die Woche beschränken und zuhause öfters Barfuss laufen, um einen Ausgleich zu schaffen.
Auch ein vorhandenes starkes Übergewicht belastet die Kniegelenke zusätzlich. So lastet ein Vielfaches an Gewicht auf den Beinen und hier natürlich überwiegend auf den Knien. Jedes verlorene Pfund entlastet die Gelenke und hilft dabei diese zu schonen. Statt jedoch eine Crash-Diät zu starten, sollte man lieber auf eine generelle Ernährungsumstellung setzen, da diese nicht nur gesünder ist und den Jojo-Effekt vermeidet, sondern auch mit der passenden Auswahl der Nahrungsmittel zusätzlich die Kniegelenke schützt.
Viel Kalzium, gesunde Öle, wie etwa Oliven- oder auch Distelöl, Vitamin E und C, Zink und Selen verhelfen von innen zum Gelenkschutz. Reichlich dieser wichtigen Nährstoffe finden sich beispielsweise in Weizenkeimen, Fisch und Meeresfrüchten. Auch ergänzende Nährstoffe wie Glucosamin oder Chondroitin leisten eine wirksame Unterstützung in Sachen Knie-Gesundheit, die es in Apotheken oder auch über Internetanbieter gibt und nachweislich die Gelenke und Knorpel stärken können.
Zu guter Letzt bleibt noch die Bewegung. Hier machen viele den Fehler und vermeiden es sich zu bewegen, wenn es im Knie zwickt und zwackt. Dabei verhilft die richtige Bewegung dazu das Knie geschmeidig und funktionell zu erhalten. Optimal sind Sportarten, die keine abrupten Bewegungen oder kräftige Stöße beinhalten. Walken, Rad fahren, Schwimmen oder lange Spaziergänge eignen sich am besten, um die Knie gesund und fit zu halten und das auch bis in ein hohes Alter.
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