koch herbertBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Seit ca 1 ½ Jahren belästigen mich winzige (kleiner als 1 mm, weiß oder auch silbrig) Tierchen.
Der Befall bezieht sich auf die gesamte Wohnung, doch am meisten ist das Schlafzimmer betroffen.
Sie verursachen starken Juckreiz, von dem auch meine 67 jährige Frau betroffen ist.
Liege ich nachts im Bett, fliegen sie mir ins Gesicht und bevorzugen dort Augen, Nase und Mund.
Beim Atmen verursachen sie starkes Nießen und Husten.
Morgens habe ich dann immer das Gefühl, Sandkörner im Mund und in den Augenwinkeln zu haben.
Das Schlafzimmer ( Bett, Schränke und Boden) wurde schon komplett erneuert.
Jeden Tag sauge ich mehrfach das komplette Schlafzimmer aus.
Einmal denke ich, ich habe diese kleine Tierchen vom Efeu aus dem Garten mit in die Wohnung gebracht, ein anderes mal denke ich, es stammt von den Vögel, welche sich an meinem Bienenhaus
aufhalten.
Eine Bekämpfung durch einen Kammerjäger, auch eigene Initiative blieben erfolglos.
In einer Hautklinik konnte man dermatologisch nichts feststellen.
Da ich mir keinen Rat mehr weiß, erhoffe ich mir auf diesem Weg Hilfe.
MaxBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Das Problem kenne ich nun schon seit rd. 7 Jahren. Unzählige Ärzte, Klinikuntersuchungen, Tropeninstitute und am Ende Psychologen mit Psychopillen zur Hautbetäubung! haben daran nichts geändert. Ich habe lange gebraucht (ca. 2 Jahre) bis ich den ewig auftretenden Juckreiz auf Tiere zurückgeführt habe. Das sie so gut wie nicht zu sehen sind, ist einerseits Fluch, andererseits Segen. Menschen in meiner Umgebung werden davon nach kurzer Zeit auch betroffen, nur glauben will das niemand. So kann man selbst alles dagegen tun, trifft man jemand aus dem Freundeskreis od. Kollegen, hat man sie wieder. Das Problem ist natürlich, dass man mit fast niemandem darüber reden kann und will. Für verrückt habe ich mich auch schon gehalten, es gibt auch wirklich solche Symptome als Psychokrankheit, den Dermatozoenwahn (Haut-Tier-Wahn). Leider hab ich den nicht. Gesehen hab ich davon bisher nur auf ganz schwarzer Kleidung. Es hilft einem niemand, das ist das Schlimmste daran, aber wir sind nicht allein, denn es werden täglich mehr! Einfach schlimm diese Sache u. das einem niemand hilft, aber krank wird man davon nicht. Nicht in Panik verfallen und warten, dass jemand etwas dagegen findet, ist meine heutige Strategie.
MaxBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Ich vergaß völlig, den Mitbetroffenen ein paar Tipps zur Bekämpfung des Problems zu geben. Man kann als Reinigungsgerät ein Heißdampfgerät verwenden. Insekten werden erst bei Temperaturen von 60 Grad getötet! Also Wäsche, soweit möglich, heiß waschen oder Desinfektionsmittel in der Waschmaschine zugeben.
In geschlossenen Räumen, wie z.B. besonders im Schlafzimmer, kann man einen Luftionisator verwenden, der die Luft mit negativen Ionen auflädt. Das mögen sie, aber z.B. auch Milben gar nicht und man hat dann mehr Ruhe zum schlafen.
Wasser hilft temporär, bei Juckreiz oder den manchmal auftretenden Stichen, d.h. ich Dusche meist 2x täglich. Sie können nach einiger Zeit bis zu rd. 2 Meter Distanz zu einer konstant dort weilenden Person überspringen und verursachen dann oft schmerzhafte Stiche. Dagegen hilft vielleicht auch ein Ionisator, hab ich noch nicht probieren können.
Was sehr gut hilft, sind größere Menschenansammlungen, da sie dann schnell anderweitig unterwegs sind. All das sind nur Hilfen, um einigermaßen damit leben zu können, aber man kommt sich vor wie ein Tier, dass seinen Plagegeistern nicht mehr entkommt. Das wichtigste ist, psychisch damit fertigzuwerden. Ärzte können nicht helfen, da es ja keine Krankheit ist. Angefragte Forscher kennen solch eine spezielle Spezies wohl bisher nicht, scheinen aber auch kein Interesse an ihrer Erforschung zu haben. Vielleicht ändert sich das, wenn sie demnächst selbst davon betroffen sind, denn das ist nur noch eine Frage der Zeit.
BineBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Auch eine Betroffene hier!
Ich hasse dieses Luftplankton!
Winzige "lebende Hautschuppen" werden zur Qual!
Wie geht es Dir nach so langer Zeit, Max?
Du hast so Recht, wir werden immer mehr und niemand kann uns helfen oder will uns helfen. Es ist eine wirkliche Schande für das deutsche Gesundheitswesen!
Vermute einen exotischen Auslöser, oder einen "Anschlag".
Wielange kann man das aushalten? Gibt es was Neues oder eine Diagnose, die nicht auf der psychischen Schiene rumreitet bei Dir inzwischen?
Allen Gepeinigten: haltet durch!
Bine
brinaBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Habe seit einiger zeit ausschlag , hautjucken und ich sehe tielweise auch ganz winzige tote dinger auf dem hellen schreibtisch oder so , einer ist tot in meinem monitor , sogar da kommen die rein also warum glaubt einem keiner das es so winzige dinger gibt die einem das leben zur hölle machen . wir haben einen hund und ich habe es immer auf ihn geschoben aber er ist frei von allem sagt die tierärztin aber auch er juckt und beisst sich nachdem ich ihn tausend mal entwurmt habe . es fühlt sich an als wenn die dinger an einem herumlaufen und läuse und flöhe und was auch immer habe ich nicht , war bei allen möglichen ärzten und keiner glaubt mir . sollte den monitor mal mitnehmen und fragen was zur hölle das dann ist wa ? man kann noch so sauber machen die viecher sind die hölle :(
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