26. November 2009
Hitzewallungen treten häufig bei Frauen in den Wechseljahren auf. Die Ursache kann jedoch auch eine Krebserkrankung sein.
Zu einer Hitzewallung kommt es immer dann, wenn sich die Blutgefäße unter der Haut erweitern. Dadurch kann mehr Blut durch die Blutgefäße fließen und erzeugt beim Menschen die gefühlte Hitze und die Schweißausbrüche.
Acht von zehn Frauen bemerken während ihrer Wechseljahre Hitzewallungen. Diese treten teilweise zwanzig bis dreißig Mal pro Tag auf. Ursache für die Hitzewallungen ist hier die Hormonumstellung im Körper der Frau. Wenn sich die Frau in dieser Zeit in einer warmen Umgebung befindet oder etwas Warmes zu sich nimmt, verstärkt dies die Hitzewallungen noch.
Wenn der Körper zu viele Schilddrüsenhormone produziert, kommt es zu einer so genannten Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose). Ein Symptom dieser Krankheit sind die Hitzewallungen.
Auch bei Karzinoiden (bösartige Tumore an verschiedenen Stellen des Körpers) kann der Patient unter Hitzewallungen leiden.
Hitzewallungen können auch die Nebenwirkung verschiedenster Medikamente sein.
Einige Patienten leiden auch unter Hitzewallungen, wenn sie gegen einen Stoff allergisch sind und mit diesem in Verbindung kommen. Die Hitzewallungen treten dann im Rahmen einer allergischen Reaktion auf.
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