26. November 2009
Patienten mit Hitzewallungen schwitzen plötzlich sehr heftig. In den meisten Fällen kann dieses Symptom gut gelindert werden.
Wenn eine Hitzewallung auftritt, so schwitzt der Patient sehr stark. Die Hitzewallungen kommen entweder in einer bestimmten Situation vor oder auch ohne jeden ersichtlichen Grund. Die Patienten schwitzen dabei teilweise derart heftig, dass sie sich danach umziehen müssen. Während einer Hitzewallung sind die Betroffenen rot im Gesicht und auch der Puls ist erhöht. Viele Patienten frieren leicht, wenn die Hitzewallung vorüber ist.
Sehr häufig kommen Hitzewallungen bei Frauen über vierzig in den Wechseljahren vor. Um dieses Begleitsymptom der Wechseljahre zu lindern, kann der Frauenarzt spezielle Hormonpräparate verordnen. Diese greifen jedoch stark in den Organismus der Frau ein, so dass viele Frauen zuerst lieber natürliche Mittel ausprobieren. Oftmals helfen bereits ausgedehnte Spaziergänge, leichte Kleidung und diverse Entspannungsübungen, um das lästige Schwitzen zu lindern. Getränke wie Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol fördern die Hitzewallungen, so dass darauf soweit wie möglich verzichtet werden sollte. Zusätzlich gibt es auch pflanzliche Medikamente, die vielen Patienten helfen. Nach einigen Jahren hat sich der Körper auf die neue hormonelle Situation umgestellt und die Hitzewallungen verschwinden wieder.
Hitzewallungen können jedoch auch das Symptom weiterer Krankheiten sein und so auch männliche Patienten betreffen. Häufig ist die Schilddrüse schuld am starken Schwitzen. Um dies zu diagnostizieren, führt der Arzt einen Ultraschall der Schilddrüse durch und untersucht die Schilddrüsenhormone im Blut. Ergibt sich hier eine Überfunktion der Schilddrüse, so kann der Arzt spezielle Medikamente verordnen, die so letztlich auch die Hitzewallungen verschwinden lassen. Diese Medikamente bewirken, dass im Körper weniger Schilddrüsenhormone produziert werden.
Auch eine Krebserkrankung kann den Hitzewallungen zugrunde liegen. Der Arzt führt im Rahmen seiner Diagnostik diverse Ultraschalluntersuchungen, Blut- und Urinuntersuchungen sowie Röntgen- oder Computertomografieaufnahmen durch. Soweit dies möglich ist, wird der Tumor im Rahmen einer Operation entfernt. Anschließend erfolgt häufig eine Chemotherapie. Wenn der Tumor für eine vollständige Entfernung zu groß ist oder an einer unzugänglichen Stelle sitzt, wird häufig auch vor der Operation eine Chemotherapie durchgeführt. Diese lässt den Tumor schrumpfen, so dass er anschließend leichter operiert werden kann.
Konnte der Arzt diese Krankheiten ausschließen, so kann auch eine Allergie vorliegen. Um dies herauszufinden, muss der Arzt einen Allergietest durchführen. Dazu werden dem Patienten verschiedene mögliche Substanzen auf die Haut getropft. Die Haut wird an diesen Stellen leicht eingeritzt, so dass die Lösungen in den Körper des Patienten gelangen können. Bei einer Allergie rötet sich die entsprechende Stelle. Zur Behandlung von Allergien gibt es diverse Medikamente oder auch die Möglichkeit der Hyposensibilisierungsbehandlung. Diese ist jedoch nur bei einigen Allergien möglich. Der Patient erhält dazu eine winzige Menge seines Allergie auslösenden Stoffes unter die Haut gespritzt. Die Dosis wird von Behandlung zu Behandlung minimal gesteigert, bis der Körper nach etwa drei Jahren nicht mehr mit allergischen Symptomen darauf reagiert.
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