Merkmale unterschiedlicher Veränderungen der Haut auf einen Blick

Bei der Haut handelt es sich um das größte Organ des menschlichen Körpers. Oft ist sie Veränderungen ausgesetzt.

Wir informieren u.a. über Altersjuckreiz, Austrocknungsekzeme, Pubertätsstreifen, Röschenflechte sowie über verschiedene Hautveränderungen beim Baby

Kaum ein Organ des Menschen wird derart durch Umwelteinflüsse belastet wie die Haut.

Mögliche Auslöser von Hautveränderungen

So können die UV-Strahlen der Sonne, chemische Stoffe in Körperpflegemitteln oder falsche Ernährung das größte Organ des Körpers in Mitleidenschaft ziehen. Darüber hinaus leiden zahlreiche Menschen unter Hautkrankheiten wie zum Beispiel Neurodermitis.

Neben chemischen Stoffen und Umweltbelastungen können auch Keime wie Bakterien, Viren oder Pilze zu Hautveränderungen führen. Ebenso spielt das Lebensalter eine wichtige Rolle.

So kommt es im Laufe der Jahre zu Faltenbildung und Altersflecken. Die meisten Hautveränderungen sind gutartig und rufen keine Beschwerden hervor. Mitunter werden sie jedoch als unästhetisch empfunden, sodass sich die Betroffenen ihre Beseitigung wünschen.

Unterschiedliche Arten von Hautveränderungen

Hautveränderungen machen sich auf unterschiedliche Art und Weise bemerkbar. Häufige Hautprobleme sind unter anderem

  • Altersjuckreiz
  • Austrocknungsekzeme
  • Fibrome
  • Gefäßspinnen
  • Histiozytome
  • Pubertätsstreifen
  • Röschenflechten und
  • Xanthelasmen.

Im Folgenden gehen wir etwas näher auf die unterschiedlichen Hautveränderungen ein.

Mögliche Hautveränderungen beim Baby

Nicht alle Babys haben eine makellose Haut. Auch schon bei der Geburt können Hautveränderungen wie ein Blutschwamm, ein Storchenbiss oder ein Mongolenfleck zu sehen sein.

Storchenbiss

Viele Eltern erschrecken anfangs, wenn ihr Baby am Hinterkopf einen roten Fleck hat, der sogar beim Schreien noch etwas dunkler wird. Ursache dieses roten Fleckes, der auch an anderen Stellen wie zum Beispiel der Stirn auftreten kann, sind erweiterte Blutgefäße. Im Volksmund spricht man vom Storchenbiss.

Blutschwamm

Bis zu drei von hundert Babys werden mit einem Blutschwamm geboren, der sich ebenfalls meist am Kopf befindet. Anfangs ist der gutartige Tumor oft noch sehr klein, im Laufe der nächsten Monate kann er jedoch wachsen.

Es gibt aber auch Blutschwämme, die sich von selbst wieder zurückbilden. Bösartig werden die Blutschwämme in der Regel nicht.

Mongolenfleck

Babys mit einem Mongolenfleck kommen überwiegend in Asien zur Welt, bei uns eher selten. Es handelt sich dabei um einen bläulichen Fleck im Bereich des unteren Rückens des Babys.

Eine Behandlung des Mongolenflecks ist in der Regel nicht erforderlich. Bis zur Pubertät hat er sich meist zurückgebildet.

Neugeborenenakne

Mehr kleine Jungen als Mädchen leiden in ihren ersten Lebenswochen unter der Neugeborenenakne. Grund dafür ist der Hormonhaushalt, der sich in den ersten Wochen umstellen muss. Eine Behandlung ist jedoch in der Regel auch hier nicht erforderlich, da die kleinen roten Pickelchen nach wenigen Wochen wieder von selbst verschwinden.

Milchschorf

Gerade Stillkinder haben häufig Milchschorf. Diese gelblichen Krusten bilden sich an der Kopfoberfläche, sind jedoch völlig harmlos. Auch der Milchschorf bildet sich mit etwa einem Jahr von selbst zurück.

Damit sich nichts entzünden kann, sollten Eltern den Schorf nicht wegkratzen, auch wenn man schon fast dazu verleitet wird. Lieber gibt man etwas Öl auf die Kopfhaut und frisiert dann vorsichtig. So lösen sich die Schuppen schonend und es kann keine Entzündung entstehen.

Milien

Viele Babys leiden auch unter Milien. Wie auch die meisten anderen Hautveränderungen, so verschwinden diese ohne Behandlung nach wenigen Wochen von selbst wieder. Von Milien spricht man, wenn ein Baby bevorzugt im Gesicht kleine gelb-weißliche Punkte hat.

Auch wenn ein Baby mit derartigen Hautveränderungen auf den ersten Blick nicht makellos aussieht, so sind diese Veränderungen doch in der Regel vollkommen harmlos und müssen sogar oft nicht einmal behandelt werden.

Altersjuckreiz

Ein quälendes Problem für viele Senioren ist Altersjuckreiz (Pruritus senilis). Oftmals kratzen sich die Betroffenen deswegen derart, dass dies zu Hautverletzungen führt. Schätzungen zufolge tritt Altersjuckreiz bei mehr als 50 Prozent aller über 60-Jährigen auf.

Allerdings machen sich die Beschwerden auf unterschiedliche Weise bemerkbar. Während einige Senioren nur unter gelegentlichem Juckreiz leiden, kommt er bei anderen dagegen ständig vor.

Ursachen

Hervorgerufen wird Altersjuckreiz zumeist durch eine zu trockene Haut. Diese entsteht wiederum durch degenerative Veränderungen und Mangel an Hautfettsäure.

Risikofaktoren

Häufiges Baden und Waschen können den Altersjuckreiz fördern, da der Schutzmantel der Haut dadurch geschädigt wird. Aber auch

  • Umwelteinflüsse
  • die Ernährungsweise sowie
  • die Einnahme von bestimmten Medikamenten

gelten als fördernde Faktoren.

Behandlung

Bei der Behandlung von Altersjuckreiz ist es wichtig, die Haut wieder zu normalisieren, also ihren natürlichen Schutzmantel wieder herzustellen. Zu diesem Zweck können

  • Pflegecremes
  • entzündungshemmende Salben
  • kühlende Hautpflegemittel
  • Teerderivate und
  • Gerbstoffpräparate

zur Anwendung kommen. Mitunter ist auch eine lokale Behandlung mit Kortikoiden erforderlich.

Vorbeugung

Nachdem sich die Haut wieder normalisiert hat, ist es ratsam, regelmäßig fettende Cremes, Öle oder Salben aufzutragen, damit sie nicht erneut austrocknet. Bei der Hautpflege ist darauf zu achten, möglichst wenig zu baden und nur Kosmetikprodukte zu verwenden, die frei von Alkohol sind. Zweimal täglich sollte die Haut mit feuchtigkeitspendenden und fettenden Cremes behandelt werden.

Austrocknungsekzem

Ein Austrocknungsekzem wird auch Exsikationsekzem genannt. Ein typisches Merkmal dieses Hautproblems sind netzförmige Einrisse der Hornhaut.

Diese sehen einem ausgetrockneten Flussbett ähnlich. Besonders betroffen von Austrocknungsekzemen sind Senioren.

Ursachen

Als Ursache eines Exsikationsekzems gelten Aufbauveränderungen der Hautschichten. So werden diese Schichten im Laufe der Jahre immer dünner.

Außerdem kommt es zur Abnahme der Fettschichten von elastischen Fasern und Kollagenfasern. Ebenso werden die eingelagerten Schweißdrüsen weniger.

Aber auch übertriebenes Waschverhalten ist oftmals der Auslöser eines Austrocknungsekzems. Das liegt daran, dass viele Betroffene zu viele Badezusätze benutzen.

Diese trocknen die Haut jedoch aus und reizen sie zusätzlich. Wird die Haut dann auch noch stark gebürstet, büßt sie noch mehr an Feuchtigkeit ein, weil dabei ihr Talgfilm verloren geht.

Behandlung

Austrocknungsekzeme sind in der Regel gut behandelbar. Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Fettgehalt der Haut wieder ins Gleichgewicht gebracht wird. Als wirksame Maßnahmen gelten medizinische Ölbäder und das Auftragen von fetthaltigen Salben und Cremes auf die Haut.

Der Ölzusatz sollte bei jedem Bad verwendet werden. Nach jedem Duschen oder Waschen cremt man seine Haut ausgiebig ein. Es empfiehlt sich, ausschließlich Waschpräparate zu benutzen, in denen Öle enthalten sind.

Dagegen sollten alkalische Seifenlösungen und Substanzen, die eine stark entfettende Wirkung haben, unbedingt vermieden werden. Das Gleiche gilt für mechanisches Abrubbeln der Haut.

Damit es nicht erneut zu einem Austrocknungsekzem kommt, ist es ratsam, die Haut regelmäßig mit einer Fettcreme zu behandeln. Als geeignet gelten Cremes mit einer Wasser-in-Öl Emulsion.

Fibrome

Bei Fibromen handelt es sich um gutartige Bindegewebe-Geschwülste. Sie gehen in der Regel aus überschießender Narbenbildung hervor. Besonders häufig treten Fibrome an Armen und Beinen auf. Man unterscheidet zwischen harten Fibromen (Fibroma durum) und weichen Fibromen (Fibroma molle).

  • Harte Fibrome, auch Fibrinöse Histiozytome oder Dermatofibrome genannt, haben die Eigenschaft, zellarm oder faserreich zu sein und zeigen sich häufig an den Beinen. Besonders betroffen von harten Fibromen sind Frauen.

  • Weiche Fibrome gelten als reich an Fasern und Zellen. Sie können auch aus Fasern bestehen, die maschenartig angeordnet sind. Erkennen lassen sie sich an einem kleinen Stiel, der über eine runde Spitze verfügt.

    Weiche Fibrome treten häufig auf. Meist sind sie an den Augen, dem Hals, den Achseln oder dem Leistenbereich zu finden. Schmerzen bereiten sie nicht.

Ursachen

Die genaue Ursache für die Entstehung von Fibromen ist bislang nicht eindeutig geklärt. Bei harten Fibromen wird vermutet, dass sie sich infolge von kleinen Stichen oder Verletzungen bilden. Feststellen lassen sich Fibrome durch Blickdiagnose.

Behandlung

Ist einem ein Fibrom lästig, kann man es von einem Arzt entfernen lassen. Zu diesem Zweck kommen unterschiedliche Therapiemethoden wie

in Betracht. Eine Lasertherapie hat den Vorteil, dass sie fast schmerzlos verläuft und die Fibrome nur selten nachwachsen. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass sie sich stattdessen an anderen Körperstellen bilden.

Gefäßspinnen

Gefäßspinnen (Nevus araneus) bezeichnet man auch als

  • Eppinger-Sternchen
  • Sternnävus oder
  • Spinnennavüs.

Gemeint sind damit gutartige Gefäßneubildungen der Haut. Gefäßspinnen werden die Veränderungen genannt, weil sie von einem Gefäßknötchen, das die Größe eines Stecknadelkopfes hat, spinnennetzartig nach außen verlaufen.

Sie können sich sowohl einzeln als auch in Gruppen zeigen. Besonders betroffene Hautpartien sind

  • Kopf
  • Hals
  • Brustkorb und
  • Hände.

Nicht selten treten Gefäßspinnen bei Kindern und schwangeren Frauen auf.

Ursachen

Häufig haben sie keine erkennbare Ursache. Manchmal kommen sie jedoch bei bestimmten Erkrankungen wie

  • chronischen Leberkrankheiten
  • Kollagenose oder
  • dem CREST-Syndrom

vor.

Behandlung

Gefäßspinnen werden oft als unästhetisch empfunden, sodass die Betroffenen ihre Beseitigung wünschen. Als sanfte Methode gilt die Laserbehandlung. Dabei kommen unterschiedliche Laser wie

  • Krypton-Ionen-Laser
  • Rubin-Laser
  • Argon-Laser
  • Farbstoff-Laser oder
  • KTP-Laser

zum Einsatz. Eine andere Therapiemöglichkeit bietet die Verkochung (Elektrokoagulation) mithilfe einer Elektronadel.

Histiozytome

Als Histiozytome werden gutartige Hautneubildungen bezeichnet. Man nennt sie auch Dermatofibrome. Gemeint sind damit runde, kleine Knoten auf der Haut, die keine Schmerzen verursachen.

Die Wucherungen sind im Normfallfall kleiner als ein Zentimeter. Meist zeigen sie sich an den Beinen und haben eine bräunliche oder bläuliche Färbung, was auf die Einlagerung des Farbstoffs Hämosiderin zurückzuführen ist. Bei Fetteinlagerungen können sie aber auch eine gelbliche oder rötliche Farbe aufweisen.

Ursachen

Als Grund für die Entstehung eines Histiozytoms vermuten Mediziner eine Entzündung, die durch geringfügige Hautverletzungen entsteht.

Behandlung

Aus medizinischer Sicht sind Histiozytome unbedenklich, sodass keine Therapienotwendigkeit besteht. Allerdings führen oft ästhetische Gründe dazu, die Wucherung operativ entfernen zu lassen. Dies kann auch mit einem CO2-Laser geschehen.

Kupferrose

Eine akneähnliche, chronische Hauterkrankung stellt die so genannte Kupferrose dar. Man bezeichnet sie auch als Rosazea oder Akne rosacea. Diese Hauterkrankung setzt meist ab dem 50. Lebensjahr ein und macht sich durch schuppende Rötungen sowie entzündliche Pusteln und Papeln bemerkbar. Im weiteren Verlauf kann es zu knollenartigen Wucherungen auf der Nase kommen, was man auch Knollennase oder Kartoffelnase nennt.

Ursachen

Wodurch die Kupferrose verursacht wird, konnte bislang nicht festgestellt werden. Vermutliche Gründe sind

  • Störungen der Gefäßversorgung
  • neurogene Entzündungen oder
  • die Einwirkung von Haarbalgmilben.

Risikofaktoren

Bestimmte Faktoren wie

haben Einfluss auf den Krankheitsverlauf. Eine mögliche Komplikation ist das Übergreifen der Rosazea auf die Augen, was chronische Augenschäden zur Folge haben kann. Daher muss bei einer Kupferrose eine regelmäßige ärztliche Kontrolle der Augen erfolgen.

Behandlung

Eine Kupferrose lässt sich mit verschiedenen Medikamenten behandeln. Dazu gehören vor allem

  • Antibiotika wie Makrolide und Tetracycline sowie
  • Nitroimidazole und
  • Azalinsäure

zur äußerlichen Anwendung. Um die Kupferrose dauerhaft zu beseitigen, kann eine Laserbehandlung durchgeführt werden. Bei diesem Verfahren verschließt man die erweiterten Blutgefäße, wodurch sie nicht mehr sichtbar sind. Liegt eine Knollennase vor, besteht die Möglichkeit, sie mit einem CO2-Laser oder Erbium-Yag-Laser abzutragen oder chirurgisch abzuschleifen.

Pubertätsstreifen

Bei den so genannten Pubertätsstreifen (Pubertätstriae) handelt es sich um Hautdehnungsstreifen. Sie zeigen sich vor allen an Körperstellen wie

In der Anfangsphase weisen sie eine blau-rote Färbung auf, die jedoch später verblasst. Stattdessen nimmt die Haut eine weiß-gelbe Färbung an.

Ursachen

Hervorgerufen werden Pubertätsstreifen durch die Schädigung der elastischen Hautfasern. Grund dafür ist das schnelle Wachstum im Verlauf der Pubertät. - daher auch die Bezeichnung Pubertätsstreifen.

An der Entstehung der Streifen beteiligt sind Glukokortikoide. Diese Hormone bilden sich in der Nebennierenrinde und werden während der Pubertät verstärkt ausgeschüttet. Mitunter entstehen Hautdehnungsstreifen auch durch eine medizinische Behandlung mit Kortison.

Behandlung

Eine Möglichkeit, unästhetische Hautdehnungsstreifen zu behandeln, ist die Lasertherapie. Bei diesem Verfahren erfolgt eine Pigmentierung der farblosen Narben mithilfe eines Farbstofflasers oder Argon-Lasers. Auf diese Weise kommt es an den Dehnungsstreifen wieder zu einer natürlichen Farbe.

Röschenflechte

Die Röschenflechte (Pytiriasis rosea) ist auch unter der Bezeichnung Schuppenröschen bekannt. Diese Hauterkrankung gilt als harmlos und ist nicht ansteckend. Besonders betroffen sind Jugendliche in der Pubertät und junge Erwachsene.

Zu den Symptomen der Röschenflechte gehört die Bildung von roten Primärflecken, die ungefähr einen Zentimeter groß sind. Von dem Primärmedaillon breiten sich dann kleinere Herde weiter aus. Außerdem kommt es zu unangenehmen Juckreiz.

In der Regel dauert die Röschenflechte zwischen sechs und acht Wochen. Danach heilt sie von selbst wieder ab. Nach überstandener Erkrankung weist der Patient eine lebenslange Immunität auf.

Ursachen

Wodurch die Röschenflechte verursacht wird, ist nicht bekannt. Aufgrund ihrer Harmlosigkeit wurde die Hauterkrankung wenig erforscht. Es gibt jedoch Vermutungen. So steht ein humanes Herpesvirus im Verdacht, die Röschenflechte auszulösen.

Behandlung

Die Röschenflechte heilt nach einiger Zeit von selbst wieder ab. Um die Symptome zu lindern, können kortisonhaltige Salben sowie Antihistaminika-Tabletten zur Anwendung kommen.

Die Arzneimittel haben jedoch keinerlei Auswirkung auf die Krankheitsdauer.

  • Es wird empfohlen während der Erkrankung auf langes Duschen, ausgiebige Bäder und Saunabesuche zu verzichten.
  • Das Gleiche gilt für Badezusätze, Duschgels und Cremes, die die Haut reizen.
  • Durch das Tragen von bequemer Kleidung lässt sich die Haut schonen.

Xanthelasmen

Als Xanthelasmen bezeichnet man cholesterinhaltige, gelbliche Platten an den oberen Augenlidern. Diese Cholesterineinlagerungen können sich aber auch an der Unterseite der Augen oder am Nasen-Augen-Bereich zeigen. Xanthelasmen werden zu den Haut-Xanthomen gezählt.

Stark betroffen von Xanthelasmen sind Frauen in den Wechseljahren. Die weichen und leicht verschiebbaren Xanthelasmen treten an beiden Augen auf und erreichen eine Größe von über einem Zentimeter. Bei einer Diagnose müssen sie von Grieskörnern (Milien) und Syringomen abgegrenzt werden.

Ursachen

Hervorgerufen werden Xanthelasmen zumeist durch lokale Fettstoffwechselstörungen. Sie können jedoch ebenso bei gesunden Menschen auftreten.

Da sich die Einlagerungen in der Regel nicht zurückbilden, bleiben sie dauerhaft bestehen. Das körperliche Befinden der betroffenen Personen wird durch die Xanthelasmen jedoch nicht beeinträchtigt.

Behandlung

Aus medizinischer Sicht gibt es keinen Grund, Xanthelasmen zu entfernen. Daher werden die Kosten für eine Therapie auch nicht von den Krankenkassen übernommen. Eine Behandlung mit Medikamenten ist nicht möglich.

Sollen die Xanthelasmen aus ästhetischen Gründen entfernt werden, kommen entweder eine Kyrotherapie oder eine operative Entfernung infrage. Aber auch eine Laserbehandlung ist möglich.

Allerdings können sich die Cholesterineinlagerungen nach ihrer Entfernung erneut bilden. Aus diesem Grund wird empfohlen, vor einer operativen Behandlung abzuklären, ob eine Fettstoffwechselstörung für die Entstehung der Xanthelasmen verantwortlich ist.

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