Eine Geruchsstörung kann unterschiedlich ausgeprägt sein. Der Facharzt für die Behandlung dieser Beschwerden ist der Hals-Nasen-Ohren-Arzt.
Patienten, die unter Geruchsstörungen leiden, haben unterschiedliche Probleme mit dem Riechen. Die einen Patienten können überhaupt nichts oder fast nichts mehr riechen. Wieder andere riechen Stoffe oder Düfte, die nicht vorhanden sind. Es gibt auch Patienten, die nur bestimmte Düfte nicht riechen können.
Etliche Patienten, die unter Geruchsstörungen leiden, haben auch Einschränkungen beim Schmecken. Je nach Art der Geruchsstörung können die Betroffenen sogar überhaupt nichts mehr schmecken.
Patienten, die unter einer Geruchsstörung leiden, werden vom HNO-Arzt, teilweise auch von weiteren Fachärzten wie einem Neurologen, behandelt.
Der Arzt fragt den Patienten im Rahmen seiner Diagnostik, seit wann er unter der Geruchsstörung leidet, wie genau sich die Beschwerden anfühlen, ob der Patient Medikamente einnimmt oder einen Unfall hatte usw. Dann führt der HNO-Arzt eine gründliche Untersuchung der Nase durch. Dabei untersucht er auch die Schleimhaut der Nase. Zusätzlich wird auch ein spezieller Riechtest durchgeführt. Je nach Untersuchungsergebnis sind weiterführende Untersuchungen wie z.B. eine Computertomografie notwendig.
Konnte der Arzt einen Tumor im Bereich der Nase oder des Gehirns diagnostizieren, so muss dieser operativ entfernt werden. Auch Fehlbildungen in der Nase können durch eine Operation korrigiert werden, so dass der Patient anschließend wieder normal atmen und riechen kann.
Hat ein Patient die Geruchsstörung als Nebenwirkung einer Medikamenteneinnahme, so kann nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oftmals ein anderes Medikament mit gleicher Wirkung eingenommen werden. Oft kehrt dann der Geruchssinn wieder zurück.
In einigen Fällen kann der Arzt auch verschiedene Medikamente verordnen, um die Geruchsstörung zu beheben. Dazu zählen z.B. Präparate wie Antibiotika oder auch Vitamin C.
Vermutet der Arzt eine Allergie als Ursache der Geruchsstörung, so muss ein Hautarzt herausfinden, gegen welche Stoffe der Patient allergisch reagiert. Dazu führt der Arzt ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten, bei dem er die möglichen Allergie auslösenden Stoffe eingrenzt.
Die Lösungen dieser Stoffe werden auf den Unterarm getropft und die Haut an diesen Stellen leicht eingeritzt. So gelangen die möglichen Allergie auslösenden Stoffe in den Körper des Patienten. Rötet sich eine der Stellen, so besteht eine Allergie gegen diesen Stoff.
Zur Behandlung von Allergien gibt es diverse Präparate wie z.B. Nasensprays oder Tabletten. Einige Allergien können auch mit der Hyposensibilisierungsbehandlung therapiert werden. Die Therapie erstreckt sich über mindestens drei Jahre. Während dieser Zeit wird dem Patienten regelmäßig sein allergieauslösender Stoff in geringer Menge unter die Haut gespritzt. Wird dies gut vertragen, so steigert der Arzt die Menge langsam von Behandlung zu Behandlung, bis der Körper nicht mehr mit allergischen Symptomen darauf reagiert.
Von einer eher harmlosen Geruchsstörung spricht man, wenn der Patient erkältet ist und einen Schnupfen hat. Der Geruchssinn kehrt hier von selbst wieder zurück, wenn die Erkältung abgeklungen ist. Bekommt der Patient nur schlecht Luft durch die Nase, so kann Inhalieren helfen. Dazu benötigt man heißes Wasser sowie einen Zusatz aus z.B. Kamillenblüten.
Kurze Zeit kann auch ein Nasenspray angewendet werden, das die Nasenschleimhäute zum Abschwellen bringt.
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19.05.13 | |
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29.01.13 | |
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22.10.12 | |
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27.05.12 | |
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