2. November 2009
Gähnen kann unterschiedliche Ursachen haben, ist jedoch meist ein normaler Reflex des Menschen. Bei einigen Menschen kann auch eine krankhafte Ursache dahinter stecken.
In den meisten Fällen ist das Gähnen die Folge von Schlafmangel. Ist eine Person müde, muss sie gähnen. Die meisten Menschen gähnen zudem auch vermehrt morgens direkt nach dem Aufstehen. Zusätzlich erhält der menschliche Körper so durch das Gähnen auch mehr Sauerstoff zugeführt.
Menschen, die sich in einer stressigen Situation befinden, gähnen ebenfalls öfter als völlig entspannte Personen.
Gelangweilte Menschen haben zudem auch das Bedürfnis zu gähnen.
Viele Menschen lassen sich durch das Gähnen anderer Menschen auch "anstecken" und gähnen mit. Dies trifft –gemäß den neuesten Forschungen- besonders auf einfühlsame Personen zu. Lediglich Menschen mit Autismus bemerken diese Art von "Ansteckung" nicht.
Das Gähnen kann jedoch auch ein unspezifisches Symptom verschiedenster Krankheiten sein. Dazu gehören zum Beispiel die Multiple Sklerose oder auch einige Formen der Migräne. Auch etliche Medikamente können als Nebenwirkung häufiges Gähnen verursachen. Krebspatienten, die eine Strahlentherapie bekommen, können ebenfalls unter Gähnattacken leiden. Gleiches gilt auch für Menschen, die aufgrund ihres Drogenkonsums eine Entzugsbehandlung durchführen.
Dagegen gähnen Menschen mit psychischen Krankheiten wie zum Beispiel der Schizophrenie wesentlich weniger als gesunde Menschen.
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