Fersenschmerzen - Ursachen und Behandlung

Frau mit Fersenschmerzen fasst sich an den linken Fuß

Formen und Auslöser von Schmerzen in der Ferse oder Achillessehne

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  • von Paradisi-Redaktion

Die Füße erfüllen die schwere Aufgabe, das Gewicht des Menschen Tag für Tag tragen zu müssen. Nicht selten kommt es dabei zu Fußschmerzen und vor allem Schmerzen an der Ferse, die in der Medizin auch als Tarsalgie bezeichnet werden. Grundsätzlich können Fersenschmerzen in jedem Alter auftreten. Besonders betroffen von diesem Leiden sind aber Sportler, die auf harten Böden aktiv sind. Auslöser von Fersenschmerzen können aber auch ein Fersensporn, eine Entzündung oder eine Knochenfraktur sein. Lesen Sie hier alles Wichtige zu den verschiedenen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Fersenschmerzen.

Formen

Die Ärzte unterscheiden bei einer Tarsalgie zwischen dem oberen oder dorsalen Fersenschmerz, der am Achillessehnenansatz vorkommt, sowie dem unteren oder plantaren Fersenschmerz, der unterhalb der Ferse zu verspüren ist. Hervorgerufen wird der plantare Fersenschmerz zumeist durch eine Plantarfasziitis (Sehnenplattenentzündung). Ebenso kann ein unterer Fersensporn für die Beschwerden verantwortlich sein.

Häufigkeit

Die Prävalenz für Fersenschmerzen in der Bevölkerung liegt schätzungsweise zwischen 3,6 und 7 Prozent. Bei Laufsportlern beträgt der Anteil ca. 8 Prozent. Bei rund 80 bis 90 Prozent aller Betroffenen bilden sich die Fersenbeschwerden binnen zehn Monaten von selbst wieder zurück, wobei die Heilung bei übergewichtigen Menschen meist mehr Zeit erfordert.

Ursachen

Schmerzen an der Ferse können verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören:

Der Fersensporn

Als häufigster Auslöser von Fersenschmerzen gilt der sogenannte Fersensporn, ein knöcherner Sporn am Fersenbein. Dabei handelt es sich um eine Verkalkung, die an der unteren Seite des Fersenbeins auftritt. Ebenso möglich sind aber auch schmerzhafte Beschwerden ohne eine Verkalkung. Sie zeigen sich zumeist am äußeren oder unteren Abschnitt des Fersenbeins. In einigen Fällen ruft der Fersensporn aber auch überhaupt keine Beschwerden hervor.

Oberer Fersensporn - Haglund-Ferse

Es wird zwischen dem oberen und unteren Fersensporn unterschieden. Der obere Fersensporn trägt in der Medizin auch die Bezeichnungen Haglund-Ferse oder Haglund-Exostose. Im Vergleich zum unteren Fersensporn zeigt er sich seltener und entsteht am Achillessehnenansatz. Dadurch kommt es oftmals zu Druckgefühlen oder Schmerzen, wenn festes Schuhwerk getragen wird.

Unterer Fersensporn - Kalkaneussporn

Der untere Fersensporn ist auch unter der Bezeichnung Kalkaneussporn bekannt. Sein Auftreten erfolgt am unteren Abschnitt des Fersenhöckers, wo sich intensive Druckschmerzen zeigen. So kommt es bei Belastungen des Fußes zu unangenehmen stechenden Schmerzen im Fußsohlenbereich. Mitunter ist das Laufen nur noch mit dem Vorderfuß durchführbar.

Grafische Darstellung einer Plantarfasziitis
Grafische Darstellung einer Plantarfasziitis und Fersenspornbildung

Plantarfasziitis

Von einer Plantarfasziitis oder plantaren Fasziitis ist die Rede, wenn es zu einer Verschleißerkrankung mit einhergehender Entzündung der oberen Sehnenplatte des Fersenbeinhöckers kommt. Durch die Sehnenplatte (Plantarfaszie) wird eine Verbindung zwischen dem Fußballen und dem Fersenbeinhöcker hergestellt.

Im Falle einer Plantarfasziitis spüren die betroffenen Personen den Schmerz meist in der Mitte des Fersenbeins. Manche Patienten spüren einen ziehenden Schmerz, während andere über ein brennendes Gefühl klagen. Sind die Schmerzen zunächst nur bei Belastungen oder in den Morgenstunden zu verspüren, zeigen sie sich im weiteren Verlauf auch im Ruhezustand. Im schlimmsten Fall machen sie Laufbewegungen unmöglich.

In den meisten Fällen werden die Fersenschmerzen durch sportliche Überbelastungen wie Laufen oder Springen verursacht. Aber auch Verschleißerscheinungen durch ein höheres Lebensalter spielen eine Rolle.

Die Plantarfasciitis als häufigste Ursache für schmerzende Füße

Das Wort Plantarfasciitis kann man kaum aussprechen, doch dabei handelt es sich um die häufigste Ursache für Probleme mit den Füßen. Betroffen ist hierbei das „Plantar fascia“; ein eigentlich sehr starkes Band im Fuß. Es verläuft an der Unterseite einmal von der Ferse bis hin zu den Zehen und ist beim Laufen einer enormen Belastung ausgesetzt.

Wird diese Belastung größer als vom Band tragbar, kommt es zu kleinen Rissen im Gewebe. Diese sind an sich harmlos, wenn sie nur selten und in kleinem Ausmaß auftreten. Wer seinen Fuß aber ständig überlastet, bei dem kommt der Körper irgendwann nicht mehr mit den Reparaturarbeiten hinterher und es entwickelt sich eine Entzündung. Dies beschreibt das „itis“ im Fachbegriff der Krankheit.

Um die Funktion des Fußes zu retten, bildet der Körper nur noch minderwertes Gewebe zum Verschluss der Risse; es kommt also zur Narbenbildung. Auf lange Sicht wird der Fuß so immer unflexibler und es kann zu immer mehr Rissen kommen, wenn die Belastung nicht aufhört. Es handelt sich also um einen Teufelskreis.

Orthopäden sind immer verzweifelt, wenn ein Patient mit Plantarfasciitis zu ihnen kommt, denn in der Regel ist es dann für eine heilende Therapie schon zu spät. Man kann den Fuß des Betroffenen dann nur noch mit speziellen Schuhen und angepassten Einlagen versorgen, damit die Überbelastung aufhört und es nicht noch schlimmer wird.

Wer dagegen frühzeitig etwas gegen die Krankheit tut, kann Schlimmeres verhindern. Sinnvoll es es zum Beispiel, wenn man nach einem langen Tag auf den Beinen die Füße am Abend für einige Minuten gezielt dehnt. Auch das Barfußgehen hilft, da die Muskulatur stärker in Anspruch genommen wird und damit mehr Druck aushält.

Achillessehnenbeschwerden

Ein weiterer möglicher Grund für das Auftreten von Fersenschmerzen sind Beschwerden an der Achillessehne. Die Schmerzen sind hinter der Ferse im Achillessehnenbereich lokalisiert und werden durch pathologische Veränderungen der Sehne hervorgerufen. Häufigste Auslöser sind lokale Schwellungen, Entzündungen oder Überlastungen der Achillessehne.

Grafische Darstellung von Achillessehnenproblemen
Grafische Darstellung von Achillessehnenproblemen

Knochenfrakturen

Zu den Ursachen für Schmerzen in der Fersenregion zählen außerdem Knochenbrüche durch Stürze oder Unfälle. Ebenso ist eine langsam voranschreitende Ermüdungsfraktur durch ständige Überlastungen möglich. Besonders betroffen davon sind Laufsportler.

Schleimbeutelentzündung

Mitunter werden Fersenschmerzen auch durch eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) verursacht. Die Schleimbeutel befinden sich zwischen Fersenbein und Achillessehne bzw. Achillessehne und Haut. Häufige Auslöser dieser Beschwerden sind das Tragen von falschen Schuhen, Überlastungen oder Gicht.

Weitere Ursachen für Fersenschmerzen

  • ein Tarsaltunnelsyndrom, in dessen Verlauf ein Nerv eingeklemmt wird
  • das S1-Syndrom, bei dem sich eine Nervenwurzel der Wirbelsäule einengt, wodurch die Schmerzen bis in die Ferse ausstrahlen
  • eine angeborene Verschmelzung von Fersen- und Kahnbein, die bei längeren Gehen oder Stehen Fersenschmerzen auslöst
  • Fußfehlstellungen
  • Schwund des Fersenfettpolsters
  • Ossikel (überzählige Knochen)
  • ein Nervenkompressionssyndrom
  • Hautbeschwerden wie Warzen oder Schwielen
  • Erkrankungen der Beinnerven
  • Rheuma
  • Durchblutungsstörungen wie die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)

Diagnose

Nicht immer ist bei Fersenschmerzen gleich eine ärztliche Untersuchung nötig. Halten die Beschwerden jedoch über einen längeren Zeitraum an, nehmen unter Belastung zu oder schränken die Gehfähigkeiten ein, sollte Rat bei einem Mediziner gesucht werden. Gleiches gilt bei zusätzlichen Symptomen wie Schwellungen am Gelenk.

Um die Ursache der Fersenschmerzen herauszufinden, befragt der Arzt seinen Patienten zunächst nach dessen Beschwerden sowie zurückliegenden Verletzungen, um eine ausführliche Anamnese (Krankengeschichte) zu erheben.

Im Anschluss daran nimmt er eine körperliche Untersuchung vor, wobei er auf Körperbau, Haltung, Stehvermögen, die Kraft der Muskeln sowie die Beweglichkeit der Gelenke achtet. Ferner untersucht der Mediziner die Reaktionen des Patienten auf Schmerzen, Berührungen und Temperaturen. Weiterhin werden die Muskelreflexe von Fuß und Bein einem Test unterzogen.

Auch die Achillessehne lässt sich durch diagnostische Handgriffe unter die Lupe nehmen. Besteht Verdacht auf eine mögliche Grunderkrankung, wird mit spezifischen Tests fortgefahren. Falls nötig, erfolgt eine Überweisung des Patienten an einen Facharzt wie einen Neurologen oder Internisten.

Bildgebende Verfahren

Wichtige Aufschlüsse ergeben sich mitunter durch bildgebende Untersuchungsmethoden. Dazu zählen in erster Linie die Röntgenuntersuchung, eine Sonographie (Ultraschalluntersuchung) und die Farbdoppler-Sonographie. Müssen bestimmte Fußstrukturen untersucht oder spezielle Fragen abgeklärt werden, kann auch eine Kernspintomographie (MRT) stattfinden. Liegt der Verdacht auf eine Stressfraktur vor, gilt die Durchführung einer Szintigraphie als sinnvoll. Bei bestimmten Fußproblemen lässt sich zudem eine Tendoskopie vornehmen, die zu den Endoskopie-Verfahren gehört.

Behandlung

Werden die Fersenschmerzen durch eine Grunderkrankung oder eine Knochenfraktur ausgelöst, erfolgt deren primäre Behandlung, um die Beschwerden zum Abklingen zu bringen.

Bei den meisten Patienten reicht eine konservative Therapie aus, in deren Rahmen Ruhe und Schonung des betroffenen Fußes erfolgen. Sportler müssen für eine Weile auf ihre sportliche Betätigung verzichten, da jede Bewegung aufgrund von Reizungen zu Schmerzen führt.

Als wirksames Mittel gegen Entzündungen gilt das Auflegen von kalten Kompressen.

Manchmal ist auch das Anlegen einer Orthese in den Schuh hilfreich. Dabei sollten aber auch die eigenen Schuhe einer kritischen Überprüfung unterzogen werden. Wichtig ist, dass der Schuh perfekt sitzt. Spezielle Einlagen sorgen für Unterstützung.

Eine Hilfe für den Heilungsprozess stellen zudem Dehnübungen dar. So bewirken diese durch Lockerung eine Entlastung der Wade.

Zur Behandlung der Schmerzen lassen sich schmerzlindernde Arzneimittel verabreichen.

Ein operativer Eingriff - zum Beispiel bei einem Fersensporn - ist nur selten nötig. Er erfolgt erst dann, wenn die konservativen Therapiemaßnahmen erfolglos verlaufen sind.

Welche Therapien bei einem Fersensporn möglich sind

Unterschenkel und Füße einer Frau vor weißem Hintergrund, Hand fasst unter die linke Ferse
Massage of female foot © staras - www.fotolia.de

Man schätzt, dass etwa 10 Prozent der österreichischen Bevölkerung an einer Fehlbildung der Ferse, dem sogenannten Fersensporn, leiden. In den meisten Fällen sind Sportler oder Frauen ab dem 48. Lebensjahr, die Übergewicht haben, davon betroffen. Bei dieser Fehlbildung werden zwei Formen unterschieden, einmal die kraniale, die sich im Bereich der Achillessehne befindet und zweitens die plantaren Fersenspornen. Diese befinden sich an der unteren Ferse, wo die Muskeln mit dem Knochen verbunden sind. Besonders diese Art ist sehr schmerzhaft und ein normales Gehen kaum mehr möglich.

Bei längeren Strecken zu Fuß auf passende und bequeme Schuhe achten

Wie ein Orthopäde erklärt, sind für diese Erkrankung oftmals chronische Entzündungen verantwortlich. So entstehen durch eine Überbeanspruchung kleine Risse im Sehnenansatz, die schließlich verknöchern, was durch falsches Schuhwerk noch unterstützt wird. Besonders, wer im Urlaub bei Stadtbesichtigungen in Strandschuhen läuft, der fördert die Entstehung. Bei der Therapie setzten die Ärzte einmal auf entsprechende Schuheinlagen, die die Schmerzen lindern, aber vor allem sollte eine entsprechende Gymnastik erfolgen, die zu 70 Prozent der Fälle zu einer Schmerzfreiheit führt.

Zusätzlich gibt es noch Behandlungsmöglichkeiten wie die Stoßwellentherapie oder auch Spritzen in den Fußbereich, die die Entzündung bekämpfen sollen. Aber unter Umständen ist auch eine Operation erforderlich, wobei aber bei einem plantaren Fersensporn nur das entzündete Gewebe entfernt wird, aber nicht der eigentliche Fersensporn, der selber keine Schmerzen verursacht. Häufiger wird aber bei der anderen Art, den kranialen Spornen, operiert, wobei das verkalkte Gewebe entfernt wird, was in vielen Fällen sehr erfolgreich ist.

Chronische Schmerzen in der Ferse: Botox ist die beste Medizin

Nahaufnahme Hand einer Ärztin hält Spritze
Medical - Nurse holding up a sharp syringe © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Das Nervengift Botox, das vor allem als Anti-Falten-Mittel bekannt geworden ist, kann möglicherweise die beste Medizin gegen chronische Schmerzen in der Ferse sein. Dies stellten Mediziner in Mexiko in einer neuen Studie fest.

Die Studie - Botox oder Kortison?

Von 36 Patienten mit einer Plantarfasziitis, einer chronischen Entzündung der großen Sehnenplatte unter dem Fuß, erhielt eine Hälfte die herkömmliche Therapie mit Kortisonspritzen und die andere Hälfte Injektionen mit Botulinumtoxin A. Das Nervengift wurde dabei nicht wie das Kortison direkt in den Entzündungsbereich gespritzt, sondern in drei verschiedene Stellen der Wadenmuskulatur.

Ergänzende Dehnübungen

Anschließend mussten die Probanden Dehnübungen ausführen um die Spannung in Muskeln und Sehnen zu reduzieren. Nach einigen Wochen zeigte sich, dass die mit Kortison behandelten Patienten langsamere Fortschritte bei der Heilung zeigten, je mehr die Wirkung des Medikamentes nachließ. Bei manchen verschlechterte sich der Zustand sogar wieder. Bei den Botox-Patienten hingegen hielt die Wirkung dauerhaft an.

Ergebnisse

Die Forscher vermuten, dass die Botoxbehandlung zum ersten Mal die Mechanismen stören, die überhaupt erst die Entzündung der Sehne auslösen. Dabei handelt es sich meist um eine verkürzte Wadenmuskulatur oder eine überhöhte Spannung. Allerdings genügt das Botox alleine nicht, warnen sie in ihrer Studie: Die Behandlung muss unbedingt um entsprechende Dehnübungen ergänzt werden, damit sie langfristige Wirkung zeigt.

Was man selbst tun kann

Es gibt auch einige Dinge, die sich selbst tun lassen, damit es gar nicht erst zu schmerzhaften Fersenproblemen kommt.

  • Tragen Sie stets passende Schuhe
  • Bewegen Sie sich viel, um für eine bessere Durchblutung zu sorgen
  • Ernähren Sie sich gesund und verzichten Sie auf das Rauchen
  • Achten Sie auf ihr Körpergewicht, um die Füße zu entlasten
  • Für Sportler: Wärmen Sie sich und Ihre Bänder, Muskeln und Sehnen vor dem Training gut auf, um Überlastungen der Ferse zu vermeiden
  • Für Sportler: Wechseln Sie nach dem Sport Ihre Schuhe und Socken
  • Hilfreich kann auch eine spezielle Fersensporngymnastik sein, die das Fußgewölbe, Sehnen und Muskeln durch entsprechende Übungen stärkt

Fersenschmerzen – Dehnübungen beugen vor und lindern Beschwerden

Junge Frau massiert sich mit gelbem Igelball
igelball © tm-photo - www.fotolia.de

Jeder zehnte Deutsche leidet irgendwann einmal unter Fersenschmerzen. Ursache sind gereizte Sehnen oder ein Fersensporn. Bei chronischer Überlastung entzündet sich auch das umliegende Gewebe. Neben orthopädischen Einlagen, auf denen die Ferse weicher gebettet wird, helfen einfache Dehnübungen.

Regelmäßige Fußgymnastik

In rund 80 Prozent der Fälle regelmäßige Fußgymnastik die Schmerzen beseitigen. Die Betroffenen sollten allerdings sechs bis neun Monate Monate konsequent am Ball bleiben und sich dreimal täglich Zeit für Dehnübungen nehmen.

Teure Hilfsmittel sind für die Dehnung nicht erforderlich - ein aufgerolltes Handtuch reicht. Dieses legen Sie wie ein Band um den Fuß und ziehen langsam Richtung Körper. Wenn das Bein bei der Übung gestreckt bleibt, wird hauptsächlich die Sehnenplatte in der Fußsohle gedehnt.

Nach längerem Ziehen sollte die Dehnung bis in die Wade zu spüren sein. Bleibt das Knie gebeugt, wird stärker die Achillessehne gedehnt.

Ziel der Übungen ist es, die Spannung zu vermindern und somit auch den Reizzustand im Gewebe zu mildern. Gleichzeitig kann man durch Fußgymnastik die Muskeln stärken. Das entlastet die Bänder und regt den Regenerationsprozess an.

Neben dem Rollen des Fußes auf einem Igel-Ball empfehlen Orthopäden gezielte Greifübungen mit den Zehen.

Bei akuten Entzündungen hat es sich bewährt, den Fuß zu kühlen. Für eine effektive Dehnung darf das Gewebe jedoch nicht zu kalt sein. Besser also, das Kühlpad erst einige Minuten nach der Übung an die Ferse zu legen.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Foot heel pain, Woman's problem concept © leszekglasner - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Plantar fasciitis, vector illustration german © bilderzwerg - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Probleme der Achillessehne © bilderzwerg - www.fotolia.de

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