29. Mai 2004
Kinder, die vor ihrem ersten Geburtstag fieberhafte Infekte durchgemacht haben, sind in ihrem späteren Leben besser gegen Allergien gewappnet. Das haben, laut einem Bericht des Apothekenmagazin Gesundheit, US-Wissenschaftler beim rückschauenden Vergleich von kindlichen Krankenakten herausgefunden.
Jedes zweite Kind, das im ersten Lebensjahr keinen oder nur einen Infekt mit Fieber gehabt hatte, zeigte im Alter von sechs bis sieben Jahren eine erhöhte Allergie-Bereitschaft. Gab es aber mehrere Infekte mit Temperaturen über 38,3 Grad Celsius, reagierte nur knapp ein Drittel allergisch.
Die Forscher sehen in diesem Ergebnis einen weiteren Beweis für die „Hygienehypothese“. Sie besagt, dass Kinder durch die Auseinandersetzung mit Krankheitskeimen ihr Immunsystem verbessern. Mit anderen Worten: Zu viel Hygiene schadet.
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