15. Oktober 2009
Es gibt etliche Risikofaktoren, die eine Durchblutungsstörung fördern können. Viele Krankheiten entstehen durch eine Durchblutungsstörung.
Menschen, die rauchen, an der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus leiden, einen hohen Blutdruck haben oder dessen Cholesterinspiegel im Blut zu hoch ist, haben ein erhöhtes Risiko, an einer Durchblutungsstörung zu erkranken.
Auch Bewegungsmangel ist eine häufige Ursache von Durchblutungsstörungen.
Häufig entsteht eine Durchblutungsstörung aufgrund einer Verschleißerkrankung der Gefäße (Arteriosklerose), bei der die Gefäße zum Beispiel aufgrund des Alters des Patienten brüchig werden. Es entstehen dadurch winzige Wunden, die vom Körper automatisch wieder geschlossen werden. Dadurch wird das Blutgefäß jedoch immer enger, bis irgendwann kein Blut mehr hindurch fließen kann.
Aus einer Durchblutungsstörung können sich unterschiedliche, teils lebensbedrohliche Krankheiten entwickeln. Dazu zählen zum Beispiel der Herzinfarkt oder die Angina pectoris, wenn sich die Durchblutungsstörung im Bereich des Herzens befindet.
Eine Durchblutungsstörung in den Beinen kann zur so genannten Schaufensterkrankheit (pAVK = periphere arterielle Verschlusskrankheit) führen.
Eine Durchblutungsstörung im Gehirn kann einen lebensgefährlichen Schlaganfall auslösen.
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