15. Oktober 2009
Blasen können an unterschiedlichen Stellen des menschlichen Körpers auftreten. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Hautblase.
Blasen auf der Haut entstehen durch unterschiedliche Ursachen. Sie können entstehen, wenn die Haut verbrannt oder verbrüht ist. Die Blasen bilden sich dann ab einer Verbrennung mittleren Grades und befinden sich teilweise auf einer nässenden Wunde. Bei schweren Verbrennungen sind die Blasen auch zerrissen.
Häufig bilden sich Blasen am Fuß zwischen den Zehen. Die Blasen sind dann hochrot und können ebenfalls aufplatzen. Es fließt dann häufig eine farblose oder eitrige Flüssigkeit heraus.
Grundsätzlich können Hautblasen einzeln vorkommen oder auch viele Bläschen beieinander. Blasen können sich –je nach Grunderkrankung- am gesamten Körper bilden. Teilweise verursachen die Bläschen auch ein Jucken oder Brennen.
In vielen Fällen haben die Blasen eine rötliche Färbung, selten sind sie jedoch auch braun oder schwarz.
Hautblasen können das Symptom vieler verschiedener Arten von Erkrankungen sein. Diese werden völlig unterschiedlich behandelt.
Wenn Bakterien die Blasen oder Bläschen auf der Haut verursachen, muss der Patient ein Antibiotikum einnehmen. Dieses tötet die Bakterien und die Hautblasen heilen wieder ab. Teilweise können jedoch Narben zurückbleiben.
Wenn die Hautblasen stark jucken, kann der Arzt auch einen Puder verordnen, der auf die betroffenen Hautstellen gegeben wird.
Blasen am Fuß müssen nicht immer ärztlich behandelt werden. In der Apotheke oder dem Drogeriemarkt sind spezielle Blasenpflaster für Blasen am Fuß erhältlich. Diese Pflaster sorgen dafür, dass die Blase vor Druck geschützt wird und keine Keime hineingelangen können.
Grundsätzlich ist es nicht ratsam, die Blasen als Laie aufzustechen, da dann Krankheitskeime in die Wunde gelangen können und sie sich so infizieren kann.
Wenn sich auf der Haut Blasen aufgrund einer Verbrennung gebildet haben, muss die betroffene Hautstelle gekühlt werden. Ist eine Extremität betroffen, so wird diese ruhig gestellt und die Blasen bzw. die verbrannte Haut mit sterilen Kompressen und einem Verband geschlossen. Teilweise muss die Haut an dieser Stelle auch im Rahmen einer Operation entfernt werden.
Bläschen können auch die Folge einer Allergie sein. Um herauszufinden, auf welchen Stoff der Patient allergisch reagiert, wird meist ein Prick-Test, ein Allergietest, durchgeführt. Im Rahmen der Untersuchung werden dem Patienten verschiedene Lösungen auf den Unterarm getropft, auf die er allergisch sein könnte. Die Haut wird dazu leicht mir einer Nadel eingeritzt, damit die Substanzen in den Körper des Patienten gelangen können. Besteht eine Allergie gegen einen oder mehrere Stoffe, so rötet sich die entsprechende Hautstelle leicht. Gegen die allergischen Symptome kann der Arzt dann Medikamente, so genannte Antihistaminika, verordnen. Gegen einige Allergien kann auch eine Hyposensibilisierungsbehandlung durchgeführt werden. Diese Behandlung erstreckt sich über etwa drei Jahre. Der Patient muss regelmäßig in die Arztpraxis kommen und sich seinen Allergie auslösenden Stoff unter die Haut des Oberarmes spritzen lassen. Begonnen wird mit einer sehr geringen Dosis, die bei guter Verträglichkeit langsam gesteigert wird. Ziel dieser Behandlung ist, dass der Körper sich so langsam an die Substanz gewöhnt und bei erneutem Kontakt keine allergischen Symptome mehr entwickelt.
Wenn Pilze die Ursache der Bläschen sind, verordnet der Arzt ein speziell gegen Pilze wirksames Medikament (Antimykotikum).
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
26.05.12 | |
![]() | BLASE |
07.05.12 | |
![]() | BLASE |
![]() | BLASE |
10.04.12 | |
![]() | BLASE |
09.04.12 | |
![]() | BLASE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Blase Forum

