15. Oktober 2009
Bewusstseinsstörungen haben unterschiedlichste Ursachen. Häufig ist ein Unfall der Grund für eine Bewusstseinsstörung.
Ursache für eine kurze Ohnmacht kann beispielsweise ein zu niedriger Blutdruck sein. Bei Jugendlichen in der Pubertät kommt dies häufiger vor. Das Gehirn ist dann kurzzeitig zu wenig durchblutet. Dies kann auch vorkommen, wenn ein Betroffener lange Zeit sitzt und dann aufsteht.
Auch Krankheiten wie die Epilepsie oder Herzerkrankungen (zum Beispiel Herzrhythmusstörungen) können zu einer kurzen Ohnmacht führen.
In vielen Fällen tritt eine Bewusstseinsstörung in Folge eines Unfalles auf, bei der der Patient zum Beispiel ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hat. Auch Vergiftungen oder das Versagen lebenswichtiger Organe (zum Beispiel der Leber) können ebenfalls eine Bewusstseinsstörung hervorrufen.
Krankheiten wie die Schizophrenie oder eine Demenz verursachen die qualitative Bewusstseinsstörung.
Auch Patienten mit der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus können unter einer Bewusstseinsstörung leiden, wenn der Zucker nicht richtig eingestellt ist und der Patient lange Zeit kein Insulin gespritzt hat. Es kann so zum diabetischen Koma kommen, wenn der Patient sich im Unterzucker befindet.
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