15. Oktober 2009
Bewegungsstörungen liegen verschiedene erworbene oder angeborene Krankheiten zugrunde. Eine ernste Erkrankung mit teils schweren Bewegungsstörungen ist der Schlaganfall.
Bewegungsstörungen können sowohl angeboren sein und dann bereits bei den Säuglingen vorkommen oder sie können auch als Symptom einer Krankheit im Laufe des Lebens auftreten.
Die so genannten cerebralen Bewegungsstörungen treten entweder bereits im Säuglingsalter oder spätestens im Vorschulalter auf. Das Gehirn ist bei diesen Kindern dauerhaft geschädigt. Grund dafür kann ein Sauerstoffmangel während der Geburt sein. Auch durch einen schweren Unfall, bei dem das Kind ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten kann, können diese Bewegungsstörungen entstehen. Die Hirnschädigung kann bereits auch während der Schwangerschaft im Mutterleib entstanden sein. Grund dafür kann zum Beispiel ein massiver Alkoholkonsum der schwangeren Frau sein.
Patienten mit einer stereotypen Bewegungsstörung haben zum Beispiel Krankheiten wie das Tourette-Syndrom, das sich durch so genannte "Tics" äußert, bei dem sich der Patient selbst schlägt, immer wieder die Zunge herausstreckt oder unkontrollierte Worte von sich gibt. Das Verhalten ist hier zwanghaft und kann vom Patienten nicht kontrolliert werden.
Bewegungsstörungen können auch das Symptom einer Krankheit wie zum Beispiel dem Schlaganfall sein. Die Patienten haben hier häufig auch Lähmungen an einzelnen Gliedmaßen oder einer gesamten Körperhälfte.
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