Bewegungsmangel

Durch die Bewegungsarmut verbraucht der Körper weniger Energie und die Vitalität reduziert sich

Als Bewegungsmangel wird ein chronisches Defizit an körperlicher Betätigung bezeichnet. Durch die geringe Bewegung kommt es zu einer Verschlechterung der koordinativen Fähigkeiten, zur Verstopfung, zum Abbau von Muskulatur und einer Gewichtszunahme.

Mann liegt auf Rücken, hat Hände auf dicken Bauch gefaltet
over weight fat obese man with hairy belly being lazy © morgan rauscher - www.fotolia.de

Bewegungsmangel beschreibt einen Lebensstil, bei dem man die meiste Zeit im Sitzen, Stehen oder Liegen verbringt. Der Mensch bewegt sich zu wenig, was bei einem längeren Zeitraum problematisch wird. Musste man sich früher täglich noch viel bei der Arbeit bewegen, wird heute oft nur noch im Sitzen gearbeitet und die Freizeit wird auch zu einem hohen Maße im Sitzen verbracht.

Entwicklung

Bedingt wird diese Entwicklung vor allem durch

  • zivilisatorische Veränderungen der gesamten Welt,

insbesondere der Arbeitswelt. Das, was früher noch von Hand erledigt werden musste, wird heute per Knopfdruck von einer Maschine gemacht. Vor allem der Computer und sein immer weiteres Vordrängen in unser tägliches Leben fördert diese Entwicklung.

Folgen

Die Folgen von Bewegungsmangel können weitreichend sein.

sind nur ein paar der möglichen Folgen. Wenn der Bewegungsmangel dann noch mit anderen, zivilisatorisch bedingten, negativen Verhaltensweisen wie bereits vorhandenem Übergewicht, übermäßigem Alkohol-, Nikotin- oder Zuckerkonsum einhergeht, sind Folgeschäden vorprogrammiert.

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass das Erreichen eines hohen Alters bei anhaltender Gesundheit direkt verbunden ist mit dem richtigen Maß an körperlicher Bewegung und einer vernünftigen und bewussten Lebensweise.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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