15. Oktober 2009
Atembeschwerden können bei Menschen in unterschiedlichen Situationen auftreten. Zur Behandlung werden verschiedene Präparate eingesetzt.
Von Atembeschwerden spricht man, wenn ein Patient nur schlecht Luft bekommt. Je nach Ursache bzw. zugrunde liegender Erkrankung können die Atembeschwerden unabhängig von einer körperlichen Belastung auftreten oder auch bei starker körperlicher Anstrengung.
Jeder Mensch bemerkt hin und wieder eine völlig harmlose Form von Atembeschwerden, wenn man nach körperlicher Bewegung atemlos ist. Diese Atembeschwerden verschwinden jedoch von selbst nach kurzer Zeit wieder. Krankhafte Atembeschwerden können sich jedoch zeigen, wenn der Patient sich in keinster Weise körperlich anstrengt.
Atembeschwerden äußern sich nicht nur durch schlechtes Luftbekommen sondern auch durch starke Hustenanfälle, Schmerzen beim Atmen oder auch Atemaussetzer beim Schlafen. Wenn der Arzt den Patienten abhört, kann er zusätzlich verschiedenste Geräusche im Bereich der Lunge wahrnehmen und auch Veränderungen an der Lungenfunktion feststellen.
Die Behandlung der Atembeschwerden richtet sich nach der ursächlichen Erkrankung.
Langjährige Raucher leiden ebenfalls unter Atembeschwerden, da die Lunge durch das Nikotin stark angegriffen wird. Wenn die Lunge noch nicht zu stark geschädigt wurde, genügt es hier oftmals, das Rauchen aufzugeben, um die Atembeschwerden zu lindern.
Um Atembeschwerden entgegenzuwirken, sollte man sich regelmäßig draußen im Freien aufhalten und sich viel an der frischen Luft bewegen.
In einigen Fällen ist auch die zusätzliche Gabe von Sauerstoff über ein Sauerstoffgerät notwendig. Dies ist zum Beispiel bei schweren Lungenerkrankungen der Fall oder auch bei Patienten, die nachts plötzlich aufhören zu atmen.
Der Arzt kann unterschiedliche Medikamente zur Behandlung der Atembeschwerden verordnen. Je nach Ursache der Beschwerden erweitern diese Medikamente die Bronchien oder lindern eine Entzündung im Bereich der Atmungsorgane. Teilweise müssen die Patienten auch ein Antibiotikum einnehmen, wenn Bakterien die Atembeschwerden verursachen.
Patienten mit Tumoren im Bereich der Atmungsorgane können ebenfalls unter Atembeschwerden leiden. Hier hilft dann oftmals nur die operative Entfernung des Tumors oder auch weitere Behandlungen wie Chemo- und/oder Strahlentherapie. Wenn der Tumor entfernt ist, bessern sich in der Regel auch die Atembeschwerden.
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