Antriebslosigkeit - Ursachen und Behandlung

Die Antriebslosigkeit oder Antriebsschwäche beschreibt ein Gefühl, sich nicht aufraffen zu können. Es kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Neben chronischer Überforderung kann die Ursache dafür auch in der Ernährung und im allgemeinen Verhalten, manchmal ber auch in einer Erkrankung liegen. Je nach Art der zugrunde liegenden Krankheit erfolgt die Behandlung zum Beispiel bei einem Facharzt für Psychotherapie. Lesen Sie über mögliche Ursachen von Antriebslosigkeit und holen Sie sich Tipps für mehr Antrieb im Alltag.

Die Entstehung von Antriebsschwäche und wie man sie behandeln kann

Antriebslosigkeit - Merkmale (z.B. Müdigkeit) und Ausprägungsformen

Als Antriebslosigkeit, häufig auch als Antriebsschwäche bezeichnet, stellt ein Gefühl der Müdigkeit, Lustlosigkeit und fehlenden Motivation dar. Betroffenen mangelt es an Energie, sich aufzuraffen und aus eigenem Antrieb heraus etwas zu tun.

In vielen Fällen ist der oftmals stressige Alltag daran Schuld. Wird einem bei den vielen täglichen Verpflichtungen einiges an Kraft abverlangt, kann sich ein Gefühl der Antriebslosigkeit, einem "Durchhänger", einstellen. Besonders in den kälteren Monaten kommt dies vor, drücken Kälte, Nässe und die frühe Dunkelheit ebenfalls auf die Stimmung.

Dabei kann die Antriebslosigkeit eine kurze Zeitspanne einnehmen, etwa, weil die aktuelle Woche besonders stressig ist. Das Gefühl kann aber auch andauern; in diesem Fall bereiten einem Dinge, die man sonst gerne tut, keine Freude mehr. Es fehlt schlichtweg die Energie, aktiv zu werden.

Andauernde Antriebslosigkeit kann sich in folgenden Merkmalen äußern:

  • man verspürt einen verminderten Elan für die wichtigen Bereiche wie Familie, Beruf und Hobbys
  • alltägliche Dinge zu erledigen, ist nun mit großer Anstrengung verbunden
  • man schränkt den Kontakt zu Freunden oder Familienmitgliedern ein

Die Ausprägungsformen und begleitenden Symptome können ganz unterschiedlich ausfallen. Typisch sind beispielsweise auch

  • ständige Müdigkeit
  • Lustlosigkeit
  • erhöhte Reizbarkeit
  • schlechte Laune
  • Desinteresse
  • Lethargie
  • Vergesslichkeit
  • Leistungsminderung

Ursachen von Antriebslosigkeit

Einige Menschen leiden in der kalten und grauen Jahreszeit unter Antriebslosigkeit. Ihnen fehlen dann die Wärme und die Helligkeit der Sonne. Patienten, die unter chronischen Schmerzen leiden, fühlen sich ebenfalls häufig antriebslos, da sie keinen Ausweg aus ihrer Situation erkennen können.

Antriebslosigkeit während der Pubertät, Schwangerschaft und Wechseljahre

Die Pubertät gilt mitunter auch als schwierige Phase, in der die Jugendlichen oftmals besonders launisch sind. Ebenso kann Antriebslosigkeit auftreten. Mit der Zeit, wenn sich der Hormonhaushalt ein wenig stabilisiert hat, verschwinden Lustlosigkeit und "Null-Bock"-Einstellung in der Regel wieder.

Auch während der Schwangerschaft reagiert der Körper der werdenden Mutter mit unterschiedlichen Symptomen - darunter auch Antriebslosigkeit - auf die hormonellen Veränderungen. Frauen, die gerade ein Kind entbunden haben, bekommen sehr häufig die so genannte Wochenbettdepression, die sich unter anderem durch eine Antriebslosigkeit äußert.

Antriebslosigkeit aufgrund eines falschen Umfelds

Antriebslosigkeit kann auch aufgrund eines falschen Umfelds enstehen - in diesem Fall tun einem die Menschen, die man um sich herum hat nicht gut. Im Idealfall ist man von Menschen umgeben, mit denen man Spaß haben kann und bei denen man so sein kann wie man ist.

Ist dies nicht der Fall, zumindest auf Dauer, kann dies ordentlich auf die Motivation drücken. Nämlich dann, wenn man ständig von Nörglern, Cholerikern oder Pessimisten umgeben ist.

Antriebslosigkeit aufgrund von Stress und zu wenig Erholung

Stressige Phasen, etwa im Beruf, können dazu beitragen, dass man mehr Leistung erbringt, als sonst. Jedoch ist dieser Motivationsschub nicht von Dauer - irgendwann überschreitet man diesen Punkt, und dann fühlt man sich unter Druck gesetzt und "ausgebrannt". Das Gefühl, überhaupt irgendeine Aufgabe bewältigen zu können, schwindet mehr und mehr.

Mit viel Stress geht meist auch ein Mangel an Erholung einher. Wer ständig "unter Strom" steht, wird seine leeren Energiespeicher nicht auffüllen können. Vorübergehend kann man auf Reserven zurückgreifen; sind diese ausgeschöpft, kommt es zur Antriebslosigkeit.

Ziellosigkeit: Antriebslosigkeit aufgrund von fehlenden Zielen

Im Laufe des Lebens kann es passieren, dass man in ein kleines Tief fällt: der Alltag und die Routine haben einen fest im Griff und sorgen dafür, dass man sich fühlt, als würde man nicht weiterkommen, sei es beruflich oder privat. Ist man von solch einer Ziellosigkeit betroffen, stagniert man irgendwann, wodurch die Motivation, etwas dagegen zu unternehmen, wegfällt.

Wer Ziele hat, seien diese auch noch so klein, sorgt für Veränderungen im Leben. Auf diese Weise bleibt es spannend. Hat man ein Ziel erreicht, sorgt dies für ein positives Gefühl und die Motivation, sich ein neues zu setzen.

Antriebslosigkeit durch ständige Sorgen

Es gibt viele Menschen, die sich um alle möglichen Dinge Gedanken und Sorgen machen. Vor allem, was die Zukunft angeht, stehen häufig zahlreiche Ängste im Raum. Diese sind so groß, dass sie Betroffenen in der Gegenwart all ihre Kräfte rauben.

Man malt sich die schlimmstmöglichen Szenen aus und spielt diese gedanklich durch. Dies sorgt für ein schlechtes Gefühl, welches damit einhergeht, dass man sich nicht aufraffen kann, etwas zu tun, da die Aussichten ohnehin schlecht sind.

Erkrankungen, die mit Antriebslosigkeit einhergehen

Antriebslosgikeit bei psychischen Problemen

In vielen Fällen ist die Antriebslosigkeit das Symptom einer Depression. Meist ist dies sogar eines der ersten Symptome dieser psychischen Erkrankung. Welche Ursachen dieser Krankheit genau zugrunde liegen, ist noch nicht bekannt.

  • Beruflicher oder privater Stress
  • eine traumatische Kindheit oder auch
  • finanzielle Sorgen

können die Krankheit jedoch begünstigen.

Antriebslosigkeit bei körperlichen Erkrankungen, z.B. der Schilddrüse

  • Auch körperliche Erkrankungen wie zum Beispiel Parkinson zeigen als eines der vielen Symptome die Antriebslosigkeit bzw. eine Depression.
  • Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann auch eine Antriebslosigkeit verursachen.
  • Zu den weiteren Erkrankungen, die zu Antriebslosigkeit führen können, zählen Schlaganfälle oder eine HIrnhautentzündung.
  • Ebenso stellt eine Mangelernährung eine mögliche Ursache für Antriebslosigkeit dar.
  • Viele Krebserkrankungen zeigen als eines der Symptome ebenfalls häufig eine Antriebslosigkeit.

Komplikationen: Folgen der Antriebslosigkeit

Hält die Antriebsschwäche längere Zeit an, kann sie sich auf das gesamte alltägliche Leben negativ auswirken. So werden Tätigkeiten, die die betroffene Person ansonsten gerne ausführt, immer mehr vernachlässigt.

Im weiteren Verlauf sind

  • soziale Isolation
  • Mangel an Lebensfreude
  • Minderwertigkeitsgefühle und
  • innere Leere

möglich. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Antriebsschwäche mit der Zeit in eine ernste Depression übergeht. In sehr schweren Fällen ist der Patient sogar nicht mehr in der Lage, seine körperlichen Grundbedürfnisse zu erfüllen.

Wann zum Arzt bei Antriebslosigkeit?

Ein Arzt sollte aufgesucht werden, wenn die Antriebslosigkeit längere Zeit anhält oder als stark belastend empfunden wird.

Dies gilt vor allem bei erheblichen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und wenn sich zusätzliche Beschwerden bemerkbar machen.

Dabei kann es sich um

handeln.

So müssen diese Symptome von einem Arzt abgeklärt werden.

Diagnose bei anhaltender Antriebslosigkeit

Bei länger anhaltender Antriebslosigkeit gilt es, einen Arzt zu konsultieren. Dieser befasst sich mit der Krankengeschichte des Patienten.

Anamnese bei Antriebslosigkeit

Dabei erkundigt sich der Mediziner nach dem Privat- und Berufsleben des Patienten. Aber auch die Einnahme von Medikamenten wie zum Beispiel von Blutdruckmitteln sowie Drogen und die Ernährungsweise spielen eine bedeutende Rolle.

Weitere Untersuchungen bei Antriebslosigkeit

Um bestimmte Krankheiten auszuschließen, führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch. Im Rahmen einer Blutuntersuchung überprüft der Arzt, ob der Antriebsmangel womöglich von Eisenmangel verursacht wird. Aber auch auf mögliche Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) gilt es zu achten.

Leidet der Patient neben der Antriebslosigkeit noch unter weiteren Beschwerden, werden entsprechende Untersuchungen vorgenommen. Sind keine körperlichen Ursachen als Auslöser für die Antriebsschwäche auszumachen, muss eine neurologisch-psychiatrische Diagnostik erfolgen.

Medikamente und Co.: Behandlung der Antriebslosigkeit

Aufgrund ihrer Grunderkrankung schaffen es auch andere Personen nicht, den Patienten zu motivieren. Die Antriebslosigkeit ist Symptom vieler verschiedener psychischer und körperlicher Erkrankungen. Demnach sieht auch die Behandlung völlig unterschiedlich aus.

Behandlung der Antriebslosigkeit bei psychischen Ursachen

Liegt die Grunderkrankung im psychischen Bereich, erfolgt die Behandlung bei einem Facharzt für Psychologie oder Psychotherapie.

  • Dieser kann verschiedene Medikamente verordnen, wie zum Beispiel Antidepressiva (Medikamente zur Behandlung von depressiven Erkrankungen).
  • Zusätzlich wird die zugrunde liegende Krankheit im Rahmen einer Gesprächs- oder Verhaltenstherapie behandelt, um die Ursache der Antriebslosigkeit zu beheben. Der Patient führt dazu ausführliche Gespräche mit dem Therapeuten und/oder stellt sich in der Therapie bestimmten Situationen.

Behandlung der Antriebslosigkeit bei körperlichen Ursachen

Wenn körperliche Ursachen der Antriebslosigkeit zugrunde liegen, müssen diese behandelt werden, um den Patienten auch von seiner Antriebslosigkeit zu heilen.

  • Je nach Art der Krankheit verordnet der Arzt auch hier Medikamente.
  • Teilweise ist auch eine Operation notwendig, um zum Beispiel einen gut- oder bösartigen Tumor zu entfernen.
  • Reicht die Operation nicht aus oder ist eine Operation nicht nötig bzw. möglich, so werden häufig auch eine Chemo- oder Strahlentherapie durchgeführt.

Tipps für mehr Antrieb im Alltag - Antriebslosigkeit bekämpfen und überwinden

In leichten Fällen lässt sich Antriebslosigkeit auch selbst behandeln. So wird empfohlen, sich bei einer vorübergehenden Antriebslosigkeit regelmäßig an der frischen Luft zu bewegen und auf Entspannungsmethoden zurückzugreifen. Dabei gilt es, dem Körper wieder mehr Energie zuzuführen.

Wird die Antriebsschwäche durch eine Fehlernährung verursacht, muss für eine erhöhte Zufuhr von Vitamin B12 oder Eisen gesorgt werden. Außerdem ist eine Veränderung der gesamten Ernährung ratsam.

Im Folgenden gehen wir auf unterschiedliche Bereiche etwas genauer ein...

Hausmittel gegen Antriebslosigkeit

Es gibt auch einige Hausmittel, die zur Behandlung von Antriebsschwäche empfohlen werden. Dazu gehört beispielsweise die Einnahme von Johanniskraut, das eine stimmungsaufhellende Wirkung hat und wie ein synthetisches Antidepressivum wirkt. Johanniskraut-Extrakte haben zudem den Vorteil, dass sie kaum Nebenwirkungen aufweisen und nicht süchtig machen, sodass sie sich auch längere Zeit anwenden lassen.

Als weitere wirksame Hausmittel gelten der Verzehr von

Wechselduschen und pflanzliche Mittel gegen Antriebslosigkeit

Hilfreich sind zudem Wechselduschen, bei denen abwechselnd warm und kalt geduscht wird, sowie intensive Bewegungen, die einen außer Atem bringen. Ist ein zu niedriger Blutdruck für die Antriebslosigkeit verantwortlich, können Tabletten oder Tropfen mit Weißdorn eingenommen werden. Diese wirken sich stabilisierend auf Herz und Blutdruck aus.

Ernährung: Die richtigen Nahrungsmittel bei Antriebslosigkeit

  • Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Teller mit ausreichend Gemüse wie Karotten, Tomaten und Spinat bestücken. Je höher der Gemüseanteil ist, desto größer ist die Aktivierung des Antioxidationsniveaus zur Reaktivierung der Energiereserven.

  • Essen Sie Joghurt. Die in Joghurt enthaltenen bakteriellen Formen unterstützen bei der optimalen Aufrechterhaltung der Darmgesundheit und dienen der verbesserten Absorption von Nährstoffen. Je größer der Nährstoffgehalt unserer Körperzellen ist, desto mehr Energie steht ihnen zur Verfügung.

  • Halten Sie sich an Vollkornprodukte, um den Energiehaushalt für längere Zeit oben zu halten. Erdnüsse und Mandeln sind sehr nährstoffreich. Enthaltene Ballaststoffe und Magnesium agieren als Energiefreisetzer.

  • Trinken Sie ausschließlich Sportgetränke, die eine reichhaltige Mischung an Zucker, Elektrolyten und Wasser beinhalten. Diese Getränke bieten ausreichend Energie, um für einen längeren Zeitraum konzentriert und leistungsstark seinen Aufgaben nachgehen zu können.

  • Koffein in winzigen Dosen genossen, hilft, die geistige Leistung aufrecht zu erhalten und zu erhöhen sowie die allgemeine und auch die sexuelle Energie zu steigern.

Auf welche Lebensmittel sollte man bei Antriebslosigkeit verzichten?

  • Snacks wie Cracker, Chips und Donuts führen zum Anstieg schädlicher LDL-Cholesterinwerte in unserem Körper. Die in ihnen enthaltenen Transfette verursachen eine Verengung der Blutgefäße und führen zu einer Behinderung des Anstiegs der energie- und sauerstoffreichen Zellen im ganzen Körper.

  • Weiße Nudeln und Brot sind Ursache dafür, dass der Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe schießt und dafür sorgt, dass Energiereserven schnell verbraucht werden.

Erfrischung und Sport bei Antriebslosigkeit

Erfrischen Sie sich. Studien haben gezeigt, dass es wirksamer ist, sein Gesicht mit kaltem Wasser zu erfrischen, anstatt eine Tasse Kaffee zu trinken. Wissenschaftler aus Indien fanden heraus, dass Männer, die regelmäßig Yoga durchführen, geringere Müdigkeitsphasen während des ECST (Herzfrequenz-Stress-Tests) aufweisen, als Männer, die kein Yoga machen.

Probieren Sie zudem verschiedene Übungsprogramme, indem Sie sich Trainingsintervalle legen oder mit einem Cross-Training beginnen. Diese Art des Trainings ist eine hervorragende Herausforderung an Ihre Muskelgruppen und kann das Wachstum als auch die Freisetzung neuer Energie bewirken.

Diejenigen unter Ihnen, die

tragen auf natürliche Art und Weise dazu bei, dass die Produktion ihrer energieproduzierenden Mitochondrien in den Zellen steigt.

Vorsicht:

Ein Defizit an Kalzium verringert das Leistungsvermögen der Muskeln und die reduziert das körperliche Ausdauervermögen.

  • Normalerweise benötigt ein Mann nicht weniger als 1000 mg Kalzium täglich.
  • Und achten Sie auf Ihr Gewicht. Je weiter Sie von Ihrem Idealgewicht entfernt sind, desto weniger Energie steht Ihnen zur Verfügung.

Sex, Schlaf und Entspannung bei Antriebslosigkeit

Glaubt man einer zehn Jahre alten Studie, die an 900 Männern durchgeführt wurde, fanden Forscher aus dem Vereinigten Königreich heraus, dass Männer, die regelmäßig Geschlechtsverkehr hatten, eine Steigerung in der körperlichen Gesundheit und der allgemeinen Energie zu verzeichnen hatten. Ein Nickerchen zu machen, ist ebenfalls eine der besten Energiefreisetzer.

Ein gelegentliches Nickerchen

  • steigert die geistige Leistung
  • wendet Burn-out-Syndrome ab und
  • verbessert die kognitive Leistung erheblich.

Versuchen Sie sich im Moment des stärksten Stresses zu entspannen, indem Sie Ihre Augen kurz schließen und tiefe Atemzüge durchführen. Wiederholen Sie dies für einige Minuten und werden Sie ruhiger und leistungsstark. Lassen Sie sich nicht Ihre Energie sinnlos vom Stress nehmen.

Gefühle und Heiterkeit bei Antriebslosigkeit

Psychologische Tests haben ergeben, dass Menschen, die sich emotional öffnen und über ihre Gefühle und ihr Leben reden, mehr Kraft und Lebendigkeit freisetzen können als Menschen, die alles mit sich selbst ausmachen und ihre Gedanken und Gefühle verborgen halten. In der Zeitschrift "Psychological Reports" wurde zudem darauf hingewiesen, dass Heiterkeit eine Schleuse für Energie abbauende neuroendokrine Verbindungen im Gehirn ist.

  • Sehen Sie also des öfteren einen lustigen Film und tun Sie Ihrem Energiehaushalt etwas Gutes.

Wissenschaftler aus Australien haben entdeckt, dass eine große Menge an Energie freigesetzt wird, wenn man eine positive Haltung hat. Sie fanden heraus, dass Männer mit einer optimistischen Haltung einem geringeren Verletzungsrisiko ausgesetzt sind und eine rasche Erholung genießen konnten, im Vergleich zu Männern mit einer negativen Haltung.

Homöopathie: Homöopathische Mittel gegen Antriebslosigkeit

Es gibt zudem auch einige homöopathische Mittel, die bei Antriebslosigkeit eingesetzt werden können. Je nach Ausprägungsform der Antriebslosigkeit können unterschiedliche Mittel zur Anwendung kommen:

  • Arsenicum album D12 bei Antriebslosigkeit durch Erschöpfung, Müdigkeit, gedrückte Stimmung
  • Phosphorus D12 bei Antriebslosigkeit durch starke Empfindsamkeit und den Wechsel aus Mut- und Teilnahmslosigkeit
  • Causticum Hahnemanni D12 bei Antriebslosigkeit durch starke Niedergeschlagenheit und Traurigkeit
  • Calcium Carbonicum Hahnemanni D12 bei Antriebslosigkeit durch schnelle Ermüdbarkeit und Mattigkeit
  • China D12 bei Antriebslosigkeit durch nervöse Überreiztheit und allgemeine Erschöpfung
  • Cocculus D12 bei Antriebslosigkeit durch Ängstlichkeit und Schwäche
  • Nux vomica D12 bei Antriebslosigkeit durch Schwäche, Gereiztheit und Lustlosigkeit

Vorbeugung: Antriebslosigkeit verhindern

Zur Vermeidung von Antriebsschwäche wird empfohlen, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Dies gilt insbesondere für schwangere Frauen, Vegetarier und Veganer, die ihrem Organismus ausreichend

zukommen lassen sollten. Aber auch genügend Jod ist überaus wichtig. So lässt sich mit einer jodreichen Ernährung einer Unterfunktion der Schilddrüse vorbeugen.

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