7. Dezember 2011
Unter Erotic Food versteht man sinnliche Speisen, die dazu dienen, die Sinneslust zu steigern. So kann der Genuss von erotischem Essen eine schmackhafte Vorspiel-Variante sein.
Erotic Food bedeutet erotisches Essen. Gemeint sind damit köstliche und sinnliche Speisen, die man aus bestimmten Lebensmitteln zubereitet.
Das Liebe durch den Magen geht, ist eine alte Weisheit. So wünschen sich die meisten Männer ein abwechslungsreicheres Liebesspiel, vor allem was das Vorspiel anbelangt. Eine gute Möglichkeit für die Partnerin, ihrem Partner mehr Lust zu verschaffen, bietet Erotic Food. Zahlreiche Lebensmittel stillen nämlich nicht nur Hunger und Durst, sondern machen auch Appetit auf Sex. Neu ist die Idee des erotischen Essens nicht, denn schon in früheren Zeiten gehörten romantische Mahlzeiten bei Kerzenlicht zu amourösen Verabredungen. Heutzutage nutzt man Erotic Food gezielt dazu, die richtige Stimmung bei seinem Partner zu erzeugen.
Die Lebensmittel, die für erotisches Essen Verwendung finden, kennt man auch als Aphrodisiaka. Dieser Begriff wird von der Göttin Aphrodite abgeleitet, die die alten Griechen als Göttin der Liebe verehrten. Die Inhaltsstoffe der aphrodisierenden Lebensmittel sollen bewirken, dass die Menschen, die sie zu sich nehmen, in die richtige Stimmung für das Liebesspiel kommen. Zu den bekanntesten Aphrodisiaka gehören vor allem Chili und Austern. So enthält das scharfe Gewürz den Stoff Capsaicin, der die Ausschüttung von Glückshormonen bewirkt, was die Genießer in eine lustvolle Stimmung bringt. Austern weisen dagegen u.a. Vitamin A und B sowie Zink in hohen Mengen auf. Letzteres ist wichtig für die männliche Fortpflanzung.
Bei einem erotischen Dinner, das als Vorspiel für mehr dienen soll, geht es jedoch nicht nur um den Verzehr von bestimmten Lebensmitteln. Auch die Gestaltung des Mahls spielt eine entscheidende Rolle. Wer sich in der Kunst der kulinarischen Verführung vervollkommnen möchte, ist gut beraten, einen speziellen Erotic Food-Kochkurs zu besuchen. Dort lernen die Teilnehmer sowohl die Zubereitung als auch die richtige Präsentation der sinnlichen Speisen.
Zum Erotic Food gehören auch Appetithäppchen, die man miteinander teilen kann, damit es zu ersten Berührungen kommt. Ebenso wichtig ist die passende Dekoration. So kann man die Speisen beispielsweise in der Form eines Herzens liebevoll anordnen. In den meisten Fällen befinden sich die aphrodisierenden Inhaltsstoffe in der Hauptmahlzeit. Doch auch das Dessert kann anregende Speisen enthalten, wie zum Beispiel Granatäpfel oder Feigen.
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