Was ist Vaginismus?
Die wissenschaftlichen Literatur beschreibt den Vaginismus (Scheidenkrampf) erstmals im Jahr 1909. Der Vaginismus wurde damals als sexuelle Funktionsstörung und reflexartige Abwehrbewegung von Frauen gedeutet. Heute leiden 13 Prozent der Frauen, die aufgrund sexueller Störungen therapeutische Beratung und Behandlung benötigen, unter Vaginismus - Tendenz steigend.
Der Vaginismus führt zu einer Verengung der Scheide durch unwillkürliche Krämpfe der Beckenmuskulatur. Diese so genannten Spasmen entstehen als Reaktion auf die Vorstellung, Geschlechtsverkehr zu haben oder bestimmte Dinge, z.B. ein Tampon, in die Scheide einzuführen. Sie können aber auch bei gynäkologischen Untersuchungen auftreten. Die Psyche spielt also eine entscheidende Rolle beim Auftreten des Vaginismus.
Oft beschreiben Frauen den Vaginismus als eine schmerzhafte Störung, die sie schon seit der Pubertät haben. In Ausnahmefällen ist Vaginismus eine Folge von Krankheiten, Operationen oder einer schweren Geb
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