Zurück zur News "50 Prozent aller transsexuellen Männer läss..."
Erstmal dementiere ich ,das 50 % aller TS sich einer OP unterziehen -was ja auch nicht dringend notwendig ist. Es gibt einige die müssen es machen lassen aber die meisten nicht. Fakt ist das es noch sehr viele Komplikationen gibt in Sachen Geschlechtsangleichende OP und eben die Medizin noch nicht soweit ist auch danach ein Gegühl bzw Orgasmus Garantie zu geben. Jede 3. die sich operieren lies ist total daneben und wünschte sich sie hätte es nie machen lassen.
Transsexuelle sind auch nach einer GA OP keine Frau nur weil sie jetzt eine Pussi haben oder ein weibliches Geschlechtsteil. Wir werden nie eine komplette Frau sein ob mit oder ohne OP denn dazu muss man geboren sein.
Ausserdem ist Transsexualität keine Krankheit denn Krankheiten kann man beheben-Transsexualität leider nicht
Gruß
Wer mit einem männlichen Körper als Frau herumlaufen will,ist nicht Transsexuell,ist möglicherweise ein Transgender,ein Mensch irgendwo zwischen Mann und Frau.Kein Transsexueller wird je die GA OP bedauern,auch wenn sie nicht in jedem Fall in allen Bereichen den perfekten gewünschten Erfolg bringt.Wobei bei den heutigen OP Standarts die Orgasmusfähigkeit eher die Regel ist.
ERIKA-PE
So weit, so gut. Aber wie kann mann als transsexueller Mensch den Alltag überstehen ohne wahnsinnig zu werden? Habe es selber bei einer Freundin mit bekommen, der Therapeut konnte gegen Beschimpfungen innerhalb des Tages kaum helfen mit gutem zureden! Teilweise sind wüste Pöbeleien und sogar Gewalt an der Tagesordnung, und die Tatsache das man für Angriffe bestraft werden kann, macht die Sache nicht besser!
Intoleranz und verachtung gelten für viele Menschen zur alltäglichen Denkweise!
Sogar Schwule Menschen werden eher Akzeptiert oder geduldet als transsexuelle Menschen, egal ob MZF oder FZM! Wie kann man damit umgehen wenn selbst der Therapeut einem mit Verachtung im Blick begegnet? Ich fühle so, fühle mich schon seit meinem 8Lebensjahr anders, bin in einer regelrechten Männerbranche tätig, wo gewalt oder intoleranz an der Tagesordnung stehen und die werden sich nicht ändern! muss ich jetzt nun von dieser Welt ziehen um Ruhe zu haben? Kann mir jemand helfen, mit mir reden bevor ich nach fast 36 jahren der Qual irre werde?
Im Net bekommt man ja nicht immer Hilfe, vor allem weil mit Transsexualität ja eher Geschäfte gemacht wird! Danke im Vorraus! Gruß, Steffi!
binottonBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
In Berlin!
Ich befürchte, Du projizierst Dein Bild der Transsexualität auf alle anderen. Und das ist so einfach nicht richtig. Es gibt eine Menge Menschen, die die GA OP bedauern, eben weil damit zum Teil der Ausschluss aus der bekannten Gesellschaft einhergeht und nicht jeder hat die Kraft, diese Aufgabe zu stemmen.
Ich bin transsexuell und werde ganz sicher keine GA OP vornehmen lassen. Ich kann mich mit den Umständen arrangieren und lebe mein Leben im Kreis meiner Lieben und Freunde aus.
Mag sein, dass ich hierzu meine Einstellung noch ändere. Ich weiß es nicht. Aber eins ist sicher: Wenn wir die Begrifflichkeiten rund um Transgender und Konsorten nur eins zu eins übertragen, wird es den vielen Schattierungen dieser Identitätsstörung nicht gerecht.
Zum Artikel: Ich halte die Zahl für gewagt, impliziert sie doch, dass alle TS registriert sind; und das sind sie GANZ SICHER nicht. Hier gibt es eine unerhörte Dunkelziffer – ich muss das wissen, ich bin eine davon.
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