29. Juli 2009
Schon nach einer Woche täglicher Ejakulation kann die Qualität der Spermien deutlich verbessert werden, wie der australische Mediziner David Greening herausgefunden hat.
Durch den täglichen Samenerguss reduziert sich zwar die Anzahl der Spermazellen von 180 Millionen auf 70 Millionen, doch die Schädigung an der DNA wird dabei um 12 Prozent reduziert. "Je länger die Spermien ungenutzt in den Hoden verweilen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Radikale ihre DNA schädigen können", erklärt Greening.
Der Reproduktionsmediziner erläutert desweiteren, dass bei seltener Ejakulation die Spermien aufgrund der warmen Umgebung der Hoden unbeweglicher werden, was die Fruchtbarkeit vermindert.
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Zu der Rubrik Sperma das Buch Donogene Insemination von den Autoren Wolfgang Meyhöfer und Wolfgang Künzel.
